Deckblech Türen
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Hansjörg
Deckblech Türen
Liebe Gemeinde
Habe soeben meine Schweissarbeiten an allen 4 Türen vermeindlich beendet. Dabei ging es um den jeweiligen Ersatz des unteren Drittels. Also 1/3 Deckblech, Komplette Unterseite, beide Teile an der Seite. Vermeindlich beendet deswegen, weil ich nach Absprache mit Karroseriespezialisten die Deckbleche "nur" gepunktet habe. D.h. ca. alle 3 cm einen Schweisspunkt. Im Gespräch mit weiteren "Spezialisten" stellt sich nun heraus, dass es sinnvoll wäre, das Deckblech komplett durch zu schweissen, da die noch notwendige verspachtelung nicht ausreicht um das Ding dicht zu machen und Risse unvermeindlich seien.
Eure Meinung ist gefragt.
Dank und Gruss
Hansjörg
Habe soeben meine Schweissarbeiten an allen 4 Türen vermeindlich beendet. Dabei ging es um den jeweiligen Ersatz des unteren Drittels. Also 1/3 Deckblech, Komplette Unterseite, beide Teile an der Seite. Vermeindlich beendet deswegen, weil ich nach Absprache mit Karroseriespezialisten die Deckbleche "nur" gepunktet habe. D.h. ca. alle 3 cm einen Schweisspunkt. Im Gespräch mit weiteren "Spezialisten" stellt sich nun heraus, dass es sinnvoll wäre, das Deckblech komplett durch zu schweissen, da die noch notwendige verspachtelung nicht ausreicht um das Ding dicht zu machen und Risse unvermeindlich seien.
Eure Meinung ist gefragt.
Dank und Gruss
Hansjörg
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WernerDresden
- Beiträge: 147
- Registriert: So 30. Jan 2005, 02:22
Re: Deckblech Türen
Hallo Hansjörg,
ein gepunkteter Spalt wird sicher nach einiger Zeit zu Rissen führen. Schlimmer ist aber, dass man in der Regel den Spalt nicht wirklich rostsicher bekommt und die Chance, dass es früher oder später aufblüht sehr groß ist. Beim Durchschweißen musst Du Dir aber viel Zeit lassen (Punkt für Punkt) damit sich die Türhaut nicht verzieht. Wirkliche Profis verschweißen die Haut stumpf.
Grüße
Werner
ein gepunkteter Spalt wird sicher nach einiger Zeit zu Rissen führen. Schlimmer ist aber, dass man in der Regel den Spalt nicht wirklich rostsicher bekommt und die Chance, dass es früher oder später aufblüht sehr groß ist. Beim Durchschweißen musst Du Dir aber viel Zeit lassen (Punkt für Punkt) damit sich die Türhaut nicht verzieht. Wirkliche Profis verschweißen die Haut stumpf.
Grüße
Werner
Werner
______
DS21
und TR6 PI
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DS21
und TR6 PI
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Torsten ID20
- Beiträge: 273
- Registriert: Di 22. Nov 2005, 12:40
Re: Deckblech Türen
Hallo Hansjörg,
Ich hatte mal den "Spass" ein reingepfuschtes Sonnendach aus einem Blechdach zu entfernen.
Habe um jeden Schweissbereich nasse Handtücher mit Eiswürfeln (kein Scherz)
gelegt.
Das gilt auch für die Folgearbeit mit der Flex.
Die Hitzeentwicklung kann man so sehr gut in den Griff bekommen.
Bei DS Türen würde ich es genauso wieder machen.
Ich hatte mal den "Spass" ein reingepfuschtes Sonnendach aus einem Blechdach zu entfernen.
Habe um jeden Schweissbereich nasse Handtücher mit Eiswürfeln (kein Scherz)
gelegt.
Das gilt auch für die Folgearbeit mit der Flex.
Die Hitzeentwicklung kann man so sehr gut in den Griff bekommen.
Bei DS Türen würde ich es genauso wieder machen.
Bonne route
Torsten
http://www.veteranenscheune.de/
Torsten
http://www.veteranenscheune.de/
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Hansjörg
Re: Deckblech Türen
Gruezi Zusammen
Dank euch beiden für die schnelle Reaktion. Was mich am meisten interessiert ist, wie sich der Spachtel verhält wenn man NICHT durchschweisst; wird er brüchig, hält er die Vibrationen aus? Bezüglich der Rostbehandlung besteht ja wohl kein Unterschied ob man durchschweisst oder "nur" punktet. An die Innenseite der Schweissnaht kommst du eh nicht mehr. Zudem verwende ich bei überlappendem Blech immer Schweissprimer um die aufeinanderliegenden Bleche zu schützen. Trotzdem entnehme ich eurem Votum, dass es sinnvoller wäre, durchzuschweissen. Ob stumpf oder überlappend (was bei Rep-Blechen einfacher ist) sei dahingestellt.
Gruss Hansjörg
Dank euch beiden für die schnelle Reaktion. Was mich am meisten interessiert ist, wie sich der Spachtel verhält wenn man NICHT durchschweisst; wird er brüchig, hält er die Vibrationen aus? Bezüglich der Rostbehandlung besteht ja wohl kein Unterschied ob man durchschweisst oder "nur" punktet. An die Innenseite der Schweissnaht kommst du eh nicht mehr. Zudem verwende ich bei überlappendem Blech immer Schweissprimer um die aufeinanderliegenden Bleche zu schützen. Trotzdem entnehme ich eurem Votum, dass es sinnvoller wäre, durchzuschweissen. Ob stumpf oder überlappend (was bei Rep-Blechen einfacher ist) sei dahingestellt.
Gruss Hansjörg
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Torsten ID20
- Beiträge: 273
- Registriert: Di 22. Nov 2005, 12:40
Re: Deckblech Türen
Hallo Hansjörg,
Klar kann sich durch Vibrationen was regen.
Ob der Spachtelkram sich irgendwann mit feinen Rissen und dementsprechender Unterfeuchtung meldet ist auch ein bischen Glücksache.
Ich habe mal beim Wohnmobil (ewig her ,Mercedes 608 ) die Kotflügel gepunktet.
Das Ergebnis war so,das eine Seite gerissen ist,die andere nicht.
Frag mich nicht warum..........
Seit dem ich ,zu lackierende Aussenflächen ,durchschweisse habe ich keine Probleme gehabt.
Klar kann sich durch Vibrationen was regen.
Ob der Spachtelkram sich irgendwann mit feinen Rissen und dementsprechender Unterfeuchtung meldet ist auch ein bischen Glücksache.
Ich habe mal beim Wohnmobil (ewig her ,Mercedes 608 ) die Kotflügel gepunktet.
Das Ergebnis war so,das eine Seite gerissen ist,die andere nicht.
Frag mich nicht warum..........
Seit dem ich ,zu lackierende Aussenflächen ,durchschweisse habe ich keine Probleme gehabt.
Bonne route
Torsten
http://www.veteranenscheune.de/
Torsten
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Re: Deckblech Türen
Hallo Zusammen,
Rep.-Bleche der Tür-Haut schweiße ich gar nicht mehr sondern klebe sie einfach mit Karosserie-Kleber ein. Ein vernüftiger Kleber kann hier ganz locker mit einer Punktschweißnaht mit halten und dichtet gleichzeitig ab.
2-5 mm Spachtellmasse auf der Türhaut halten, eine vernüftige Qualität und eine sorgfältige Verarbeitung vorrausgesetzt aus meiner Erfahrung heraus immer. Wenn der Spachtel abplatzt ist in der Regel nicht gründlich gearbeitet worden.
Oft wird auch der Fehler gemacht, dass durch das eingeschweißte Rep.-Blech die Bombierung der Türhaut verlohren geht. Dadurch wird die Türhaut sehr instabil und vibriert deutlich stärker beim Zuschlagen der Tür. => Haftung der Spachtelmasse wird erschwert bzw. Gefahr der Rissbildung.
Gruß
Torsten
Rep.-Bleche der Tür-Haut schweiße ich gar nicht mehr sondern klebe sie einfach mit Karosserie-Kleber ein. Ein vernüftiger Kleber kann hier ganz locker mit einer Punktschweißnaht mit halten und dichtet gleichzeitig ab.
2-5 mm Spachtellmasse auf der Türhaut halten, eine vernüftige Qualität und eine sorgfältige Verarbeitung vorrausgesetzt aus meiner Erfahrung heraus immer. Wenn der Spachtel abplatzt ist in der Regel nicht gründlich gearbeitet worden.
Oft wird auch der Fehler gemacht, dass durch das eingeschweißte Rep.-Blech die Bombierung der Türhaut verlohren geht. Dadurch wird die Türhaut sehr instabil und vibriert deutlich stärker beim Zuschlagen der Tür. => Haftung der Spachtelmasse wird erschwert bzw. Gefahr der Rissbildung.
Gruß
Torsten
Re: Deckblech Türen
3cm Abstand sind zu viel. Mache soviele Punkte wie möglich, aber lasse allerhöchstens 4-5mm Luft dazwischen. Wennalles schön verschliffen ist, nehme
Epoxy-Grundierung und laß es zwischen die Bleche laufen, bis kein Spalt mehr zu sehen ist, von innen dasselbe. Das habe ich bei mir vor 10 Jahren gemacht und habe weder Rost noch Risse.
Und max. 2mm Spachtelmasse (je dünner, desto gringer die Gefahr von Rissen), sonst sind die Blecharbeiten schlechtgemacht.
Gruß Uli
Epoxy-Grundierung und laß es zwischen die Bleche laufen, bis kein Spalt mehr zu sehen ist, von innen dasselbe. Das habe ich bei mir vor 10 Jahren gemacht und habe weder Rost noch Risse.
Und max. 2mm Spachtelmasse (je dünner, desto gringer die Gefahr von Rissen), sonst sind die Blecharbeiten schlechtgemacht.
Gruß Uli
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Carsten_SM
Re: Deckblech Türen
Hi,
ICH würde, nach unendlicher Braterei am DS Break, die Bleche
abgesetzt gelocht punkten, so dass sie AUSSEN glatt aneinanderliegen.
Da gibt's so Absetzzangen für. Dann kann man den Bereich hartlöten,
aber irre auf Verzug achten, Eis + Wasser sind gute Ideen. Der Bereich ist danach Rostgeschützt, und braucht aussen nur dünnen Spachtel.
Schwierig ist beim hartlöten halt die Verzugsfrage.
Carsten
ICH würde, nach unendlicher Braterei am DS Break, die Bleche
abgesetzt gelocht punkten, so dass sie AUSSEN glatt aneinanderliegen.
Da gibt's so Absetzzangen für. Dann kann man den Bereich hartlöten,
aber irre auf Verzug achten, Eis + Wasser sind gute Ideen. Der Bereich ist danach Rostgeschützt, und braucht aussen nur dünnen Spachtel.
Schwierig ist beim hartlöten halt die Verzugsfrage.
Carsten
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Hansjörg
Re: Deckblech Türen
Gruezi Uli
>> Epoxy-Grundierung und laß es zwischen die Bleche laufen, bis kein Spalt mehr zu sehen ist, von innen dasselbe.<<
Meinst du Brunox Epoxy-Grundierung? Brauche dieses Produkt oft als Rostumwandler und Grundierung gleichzeitig mit sehr gutem Erfolg. Kann rasch übermalt oder mit Unterbodenschutz bestrichen/gespritzt werden. Bei überlappenden Blechen verwende ich wie oben vermerkt immer Schweissprimer (Weldprimer von Gyso) vor dem Schweissen.
Danke an alle, werde wohl doch nochmals an's schweissen gehen.
Gruss Hansjörg
>> Epoxy-Grundierung und laß es zwischen die Bleche laufen, bis kein Spalt mehr zu sehen ist, von innen dasselbe.<<
Meinst du Brunox Epoxy-Grundierung? Brauche dieses Produkt oft als Rostumwandler und Grundierung gleichzeitig mit sehr gutem Erfolg. Kann rasch übermalt oder mit Unterbodenschutz bestrichen/gespritzt werden. Bei überlappenden Blechen verwende ich wie oben vermerkt immer Schweissprimer (Weldprimer von Gyso) vor dem Schweissen.
Danke an alle, werde wohl doch nochmals an's schweissen gehen.
Gruss Hansjörg