wechsel der hydraulikfluessigkeit...

Diskussionen rund um's Thema...
joern

wechsel der hydraulikfluessigkeit...

Beitrag von joern »

hallo zusammen,

habe eine (einfache) frage in zusammenhang mit der lhm-hydraulikfluessigkeit:

fahre zzt. mit einer reinigungsfluessigkeit im hydrauliksystem meiner id20 (bj. 1971), die angabegemaess ca. 1000 km drinbleiben soll....

--> ist es beim anschliessenden wechsel der fluessigkeit zureuck auf lhm zwingend erfoderlich, dass das hydrauliksystem komplett, d.h. restlos von der reingungsfluessigkeit entleert wird...?! ...oder reicht es, wenn lediglich der fluessigkeitsbehaelter enleert wird und so ggf. rueckstaende der reinigungsfluessigkeit in den hydraulikleitungen verbleiben...?!

fuer tips und hinweise (...was man so alles dabei falsch machen kann...) schon einmal vielen dank im voraus,

gruesse aus dem norden,


joern <<
til

Re: wechsel der hydraulikfluessigkeit...

Beitrag von til »

Hallo Joern,

nur damit mal einer antwortet ;-))))

Obwohl ich keine Erfahrung mit der 'Spülflüssigkeit' habe, denke ich, dass ein 'normaler' Wechsel vollkommen genügt (alles andere geht eh nicht ohne Riesenaufwand).

Ganz kurz: Höhenverstellung auf Tiefststellung, warten (mehrere Minuten!).

Gummistulpen an Hinterachse (Federzylinder) zusammendrücken, um möglichst viel Flüssigkeit zurück in den Behälter zu bringen.

Behälter leeren.

Filter am Ansaugstutzen Hydraulikpumpe ausbauen, mit Benzin reinigen und mit Druckluft (notfalls Tanke!) vorsichtig auspusten, wieder einbauen.

Behälter mit neuer Flüssigkeit füllen.

Entlüftungsschraube am Druckregler öffnen (wichtig, um Ansaugen ohne Druck zu ermöglichen und keine Luft ins System zu bekommen!), Motor anlassen. Nach einigen Minuten Entlüftungsschraube schliessen, Höhenverstellung zurück zur Normalstellung.

Bremsen 'Entlüften', um alte Flüssigkeit aus 'Sackgasse' rauszubekommen (bitte separat nachlesen, je nach Typ unterschiedlich, jedoch immer sehr einfach im Vergleich zu normalem PKW).

Viel Spass!

Til
Götz Bollmann

Re: wechsel der hydraulikfluessigkeit...

Beitrag von Götz Bollmann »

Hallo Leute,

ich frage mich die ganze Zeit, warum man nur die Bremsen entlüften kann. Was geschieht mit alter Flüssigkeit z. Bsp. im Kupplungszylinder, in den Schaltzylindern usw.? (alle Organe, die keine Leckrücklaufleitung haben) Ich meine entlüften muss man die nicht weil die Luft über die Dichtflächen entweichen kann, is schon klar. Aber wie bekomme ich olle Flüssigkeit da heraus?
Oder ist es vielleicht so, das da immer ein bisschen Hydrauliköl "rausschwitzt"?
Das wäre ne ziemliche Umweltsauerei!

So sieht meine DS auch aus. Sowas schmieriges ist durch kein anderes Auto zu übertreffen.

Euer Götz
Til

Re: wechsel der hydraulikfluessigkeit...

Beitrag von Til »

Sehr gute Frage!

Wenn ich das alles recht verstanden habe (und daran bestehen berchtigte Zweifel ;-)) führt gerade das leichte sabbern der Schieber dazu, dass sie geschmiert werden und nicht festgehen.

Wenn dem so wäre, dann würden sich die Schaltgabelzylinder langsam (aber sicher!) übers Getriebeöl 'wechseln', der Kupplungszylinder hat einen Leckschlauch (dünne Rilsan-Leitung, geht einfach nach unten). Alles andere (ausser den Bremsen, die 'Entlüftet' werden können) hat entweder Leckleitungen, die in den Tank zurückführen (Höhenkorrektor!) und/oder spezielle Rücklaufleitungen.

Wenn diese Hypothese stimmt, müsste es allerdings aus den DS-Bremsventilen auch etwas sabbern (tut's bei meiner auch, Leckschlauch kommt aus Doppelbodenloch).

Insgesamt wäre es interessant zu erfahren, ob die 'sabber' Menge ausreicht, um Flüssigkeit in den Leitungen zu 'wechseln' ??

Generell dürfte die Menge Öl, die so auf die Strasse tropft, geringer sein, als das was vom Motor tropft :-))

Til
Antworten