Synchronringe

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Robert Verified
Beiträge: 3586
Registriert: Mo 31. Jan 2005, 00:41

Synchronringe

Beitrag von Robert Verified »

Liebe Gemeinde,

aufgrund des hässlichen Geräuschs, wegen dem ich hier schon einmal angefragt habe, werde ich jetzt das Getriebe meiner 59er DS auseinandernehmen. Wie gesagt, es schaltet einwandfrei, ausser dem Geräusch gibt es keine Auffälligkeiten. Ich habe mir aber überlegt, ob es sinnvoll wäre, (neben dem sich bei dieser Gelegenheit anbietenden Austausch der Kupplung, des Pilotlagers und des Lagers der Nockenwellenverlängerung) prophylaktisch die (identischen) Synchronringe des 3. und des 4. Ganges untereinander auszutauschen, da der des 3. ja stärker verschleisst. Ist das sinnvoll oder eher kontraindiziert, weil sich vielleicht der Synchronring auf das entsprechende Gangrad bzw. die Muffe "eingelaufen" hat?

Gruss + Dank
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Ralf Sassen

Re: Synchronringe

Beitrag von Ralf Sassen »

Hallo Robert,

zunächst bin ich ja auch kein Experte sondern Hobbyschrauber. Aus meiner Erfahrung heraus würde ich von dem Tausch absehen. Sicherlich ist es sinnvoller hier neue Synchronringe zu verbauen.

Bin mal auf den Rat von Experten gespannt.

Alles Gute, Ralf
Georg
Beiträge: 270
Registriert: Mo 6. Jun 2005, 09:16

Re: Synchronringe

Beitrag von Georg »

Hallo Robert,

bitte informiere Dich, ob die in den 70ern erlassene Einbauvorschrift fürs Nockenwellenlager (irgendwas mir 4. Auslaßventil muß offen sein, dann den Lagerdeckel festziehen, sonst macht der Motor Geräusche, weil die Nockenwelle in ihrer max. Durchbiegung ungenügend vom Lager gestützt wird) auch für die Erstmodelle zur Anwendung kommen kann/muß.

In letzter Zeit bin ich darauf hingewiesen worden, dass die Lagerverschraubung der Wellenstummel am Getriebe bei den späten Modellen locker wird (einfach kontrollieren). Das Differential muß nicht neu distanziert werden, wenn man außer dem Simmering (Erstmodell?) alle Lager gleich läßt. Ein Spezialwerkzeug könnt ich Dir vermitteln, allerdings ist das für die späten Getriebe und wird wohl nicht passen...

Wie Ralf bin ich der Meinung, dass nur neue Synchronringe helfen, gehe aber wie Du davon aus, dass sie nicht an jeder Ecke zu haben sind. Vielleicht können Dir
http://www.veteranen-fischer.de/scripts ... imp&lng=de
oder
http://www.citroen-andre.com/
bei der Beschaffung helfen.
Erfahrungsgemäß kratzt auch der 2. Gang immer am meisten...

Liebe Grüße und berichte bitte!

Ciao Georg
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Robert Verified
Beiträge: 3586
Registriert: Mo 31. Jan 2005, 00:41

Re: Synchronringe

Beitrag von Robert Verified »

Hallo Ralf, hallo Georg,

es geht mir um eine reine Präventivmassnahme, aktuell kratzt beim Schalten nichts, mir kam halt nur die ID, den vergangenen und den zukünftigen Verschleiss gleichmässig zu verteilen, so wie ich auch Vorder- und Hinterreifen austausche, aber wenn es keine Erfahrungen gibt, lasse ich alles, wie es ist.
Was das Nockenwellenstützlager angeht, danke für den Hinweis, das werde ich mir genauer ansehenwenn ich das Getriebe meiner 68er wieder an den Motor schraube. Beim Langhuber dürfte das Problem nicht auftauchen, weil man da ja eine Hilfswelle als Nockenwellenverlängerung hat. Diese recht sinnvolle Konstruktion, die den Lagerdruck des Lagers der Riemenscheibe von der Nockenwelle fernhält, hat man beim Kurzhuber wohl aus Kostengründen nicht mehr gebaut und stattdessen eine einteilige durchgehende Nockenwelle eingesetzt, was dann die Ursache der Probleme sein dürfte.

Grüsse
Robert
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