Hallo zusammen!
Nach jahrelanger Einstellerei am Vergaser meines 1973er DS 23 HA scheint sich nun ein irgendwie falsch eingesteller Schwimmer die Ursache fuer meinen schlecht laufenden Motor zu sein.
Der lief eigentlich ganz gut, schuettelte sich aber im Leerlauf und dieselte vor allem beim Abstellen immer gehoerig nach.
Zuendung, Verteiler und Ventile sind ok. Fussdichtung ist auch in ordnung, Drosselklappenwelle auch nicht ausgeschlagen (sind neue Buchsen drin). Vergaserfuss ist auch geplant, Ansaugkruemmer auch. Dreck ist auch nicht drin. Duesen sind auch richtig.
Den Schwimmerstand hatte ich auch schon 1000 Mal ueberprueft.
Da mir aber nichts andere einfiel, hab ich den Stand in der Benzinkammer mal etwas hoeher gestellt, vielleicht 1mm hoeher als der Sollwert.
Und siehe da: der Motor laeuft wieder super.
Jetzt ist die Frage:
Gibt es beim Einstellen des Schwimmerstandes am Vergaser irgendwelche besonderen Geheimnisse, die man kennen muss? Ich hatte schon mal einen anderen Vergaser eingebaut und den Schwimmerstand auch kontrolliert, lief aber etwa genauso schlecht.
Ich hab das immer so gemacht: Vergaserdeckel ab, umdrehen, einen langen Nagel (war zufaellig 4,75mm dick) auf die Dichtung legen und gucken, ob er sich unter den Schwimmer schieben laesst, ohne dass der sich bewegt. (Natuerlich nicht an der Loetnaht...). Den anderen Wert 11mm durch umdrehen und dann genauso.
Ist das so korrekt?
Kann man den Benzinstand auch anders messen? Durch abnehmen des Deckels und messen des Benzinniveaus?
Oder steht vielleicht wieder mal im Reparaturbuch was verkehrtes?
Oder kaschiere ich mir vielleicht einfach einen anderen Fehler weg? Ich kann eigentlich keine undichte Stelle am Vergaserfuss finden, aber trotzdem erhoeht sich die Drehzahl im Leerlauf leicht (so von 650 auf 700 upm), wenn man mit Bremsenreiniger draufhaelt. Ist das normal, weil vielleicht das Zeug durch die Drosselklappenwelle ins Innere kriecht?
Wozu ist eigentlich der andere Abstand von 11mm, wenn man den Deckel umdreht? Andere Autos haben nur einen Einstellwert.
Ansonsten faehrt der Wagen eigentlich jetzt ganz gut.
Hat schon mal jemand so was aehnliches gehabt?
Viele Gruesse aus Muenster
Thomas Kemper
Schwimmerstand
Re: Schwimmerstand
Beobachte mal den Verbrauch - wenn der Schwimmerstand hoch genug ist, fettet das Gemisch an (CO-Meßgerät) und der Wagen läuft zwar "besser", säuft aber auch.
Der untere Wert legt die Hysterese zum "Nachladen" des Benzinstandes fest. Wenn er zu tief liegt, könnte es bei Schrägfahrten zu Aussetzern kommen.
Deine Verwendung einer Lehre ist eigentlich gut so, wenn der Wagen jetzt aber runder läuft und gleich viel braucht (genauer: Emissionen hat), dann würd ich glücklich sein!
Gruß Georg
Der untere Wert legt die Hysterese zum "Nachladen" des Benzinstandes fest. Wenn er zu tief liegt, könnte es bei Schrägfahrten zu Aussetzern kommen.
Deine Verwendung einer Lehre ist eigentlich gut so, wenn der Wagen jetzt aber runder läuft und gleich viel braucht (genauer: Emissionen hat), dann würd ich glücklich sein!
Gruß Georg
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Claude-Michel
Re: Schwimmerstand
Hallo Thomas,
um welchen Vergaser handelt es sich denn?
Claude-Michel
um welchen Vergaser handelt es sich denn?
Claude-Michel
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Der Beckmann
Re: Schwimmerstand
Hallo Citroën-Typ!!
Biste an der Kurbelkiste zugange?Nä.Hä?
Also, der Schwimmerstand muss 5mm von der Unterkante Dichtung/Gehäuse zum Schwimmeranschlag haben.Da liegste mit dem Nagel schon mal garnich soo schlecht.
Problematisch dabei ist nur der Vergaser ansich, da die Dinger schon eher mal zuoxidieren.Möglicherweise kompensierst Du einen Fehler mit dem geänderten schwimmerstand.Wobei der Eimer eigentlich ganz gut lief, als wir damit nach Muc gefahren sind.Letztlich sollte ein Test unter Belastung mit einem mobilen CO-Tester Klarheit schaffen(bald möglich in meinem Bordell).
Wenn der schwimmer zu tief eingestellt ist, hast Du die Probleme, die Schorsch angesprochen hat wegen Ruckel-ei.
Alternativ kannste den Versager auch bei Rüthers Imbiss in Frittenfett einlegen, soll bei dem 6.9er auch geholefn haben, der war ja TOPP-Restauriert, aber ich bevorzuge ein Ultraschallreiniger, wobei, dauert eh nur solange, wie Du Dein Schnitzel vertiglt hast...

Biste an der Kurbelkiste zugange?Nä.Hä?
Also, der Schwimmerstand muss 5mm von der Unterkante Dichtung/Gehäuse zum Schwimmeranschlag haben.Da liegste mit dem Nagel schon mal garnich soo schlecht.
Problematisch dabei ist nur der Vergaser ansich, da die Dinger schon eher mal zuoxidieren.Möglicherweise kompensierst Du einen Fehler mit dem geänderten schwimmerstand.Wobei der Eimer eigentlich ganz gut lief, als wir damit nach Muc gefahren sind.Letztlich sollte ein Test unter Belastung mit einem mobilen CO-Tester Klarheit schaffen(bald möglich in meinem Bordell).
Wenn der schwimmer zu tief eingestellt ist, hast Du die Probleme, die Schorsch angesprochen hat wegen Ruckel-ei.
Alternativ kannste den Versager auch bei Rüthers Imbiss in Frittenfett einlegen, soll bei dem 6.9er auch geholefn haben, der war ja TOPP-Restauriert, aber ich bevorzuge ein Ultraschallreiniger, wobei, dauert eh nur solange, wie Du Dein Schnitzel vertiglt hast...