grenzgenial (also nicht am Beginn, sondern am Ende der Genialität finde ich schon ziemlich hoch gewürdigt, ich kann aber auch auf in D beliebte "ultra-" oder "mega-" bzw. auf in A übliche "ur-" oder "supa-" Steigerungen zurückgreifen, wobei sich mir der Eindruck aufdrängt, dass Du einfach "leiwand" bist )
Hallo Georg, sehr charmant!
Wenn meine Vorfahren nicht aus den K & K-Monarchien stammen würden, würde ich wahrscheinlich schwer über "leiwand" ins Rätseln kommen!
Servus!
Martin
also von 10,5 l bis 13,5 l sind grob 30% mehr.
Du fährst laut Tacho 100, aber tatsächlich 130 um bei den 30% zu bleiben ??
Ich denke der Mehrverbrauch hat nichts mit der Tachoübersetung zu tun, so viel macht das nicht aus.
Josef
die 30-%-Rechnung ist zu einfach, denn der Spritverbrauch steigt nicht proportional zur Geschwindigkeit, sondern ab einer bestimmten Geschwindigkeit wegen des sich potenzierenden Windwiderstands überproportional.
Mein Gedanke war auch eher der folgende: Früher fuhr Thomas´ Wagen reelle 110 km/h, hatte aber vielleicht einen Tacho, der 130 km/h anzeigte - und vor allem eine entsprechend größere zurückgelegte Strecke auf dem Kilometerzähler. Jetzt zeigt der Tacho vielleicht korrekt an und die zurückgelegte Strecke laut Kilometerzähler ist entsprechend geringer. Grundlage dieser Idee war, dass ich 10,5 l auf 100 km bei Stadtverkehr für einen DS 21 mit Vergaser einfach unrealistisch niedrig finde. Die in letzter Zeit verbrauchten 13,5 l erscheinen mir für diesen Wagen realistischer.
Die komplizierte Sache mit den Tachos habe ich nicht so ganz verstanden. Die Tachos haben anscheinend alle die gleiche Wegdrehzahl, o.k. Kann es denn nun sein, dass Sie durch die unterschiedlichen Getriebe- und Tachoantriebsübersetzungen unterschiedliche Geschwindigkeiten anzeigen, wenn man ungeschickt tauscht - oder hebt sich das gegeneinander auf?
Gruß,
Stephan J.
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Citroën ID 19 B, EZ 19.05.1969 ("Der Frosch")
Citroën C5 Break 2.0i 16V, EZ 16.05.2006
Opel Olympia Rekord P1, EZ 18.02.1959
http://www.buch-jaenicke.de
da hat sich ja eine interessante Diskussion entwickelt.
Um es einfach zu machen. Gemessen wurde jeweils der Verbrauch auf der Strecke Berlin Hamburg bei relativ konstanter Geschwindigkeit. Da sind 3 Liter unterscheied doch schon eine Menge. Am Getriebe wurde nichts gemacht, die haben mir "nur den Vergaser" eingestellt. Danach haben sich noch zwei Experten versucht, ein Ds Experte und eine Vergaserwerkstatt. Auto läuft super und nach Benzin riecht auch nix. Nur sind trotz alle dem die Kerzen regelmäßig verrusst, so dass die Kiste nicht mehr anspringen will (so nach 800 km Fahrt)
Mein Verdacht lag ja schon am falsch eingestellten Choke, aber das sieht man ja gleich. Ich hoffe nicht, dass die in der Werkstatt auf die Idee gekommen sind, die Düsen zu vertauschen. Eingestellt wurde der Vergaser allerdings, das muss man dazu sagen, mit einem leidlich dichten Auspuff, so dass hier schon mal eine Fehlerquelle bestehen könnte. Hatte ich jedesmal drauf hingeweisen aber den Werkstätten schien das egal. Wo finde ich denn eigentlich die Kupplungsverbindung der Benzinleitung ?
Danke+Grüße
Thomas
P.S. das Auto fährt übrigens mit einem Meilentacho, aber das nur nebenbei
Meine ID hat so eine "Benzinleitungskupplungsverbindung" beispielsweise im äußeren Schweller der Beifahrerseite. An die erinnere ich mich deshalb noch so gut, weil dort eine Schelle lose war. Aber solche Übergänge gibt es bespielsweise auch amTank oder der Benzinpumpe oder dem Vergaser...
PS: Wenn deine Kerzen jetzt verrußen, dürfte der Vergaser wirklich etwas zu fett eingestellt worden sein, so nach dem Motto: lieber etwas zu fett als zu mager. Vor allem wenn der Auspuff beim Einstellen etwas undicht war, würde ich sicherheitshalber nochmals eine Abgasmessung vornehmen lassen. Als guter Wert für die 2l- Maschine gilt bei CO etwa 2,4 , bei CO2 knapp über 10 Vol%. Der Richtwert für die 2.1l Maschine dürfte da wohl ähnlich liegen ?
wenn der Auspuff undicht ist, zieht er Frischluft. Wenn am Auspuffende die Abgaswerte gemessen werden wird der Vergaser zu fett eingestellt.
Um zu verhindern, daß Luft in den Auspuff kommt muß man einen Überdruck herstellen. Wenn um die Sonde mit einem Lappen etwas abgedichtet wird kann ein Überdruck im Auspuff hergestellt werden. Das zweite Auspuffrohr der DS sollte auch abgedichtet werden.
Gruß
Claude-Michel
Ich empfehle ein neues Schwimmernadelventil einzubauen und den Schwimmerstand lt. Handbuch zu justieren.
Das (unwillige) Startverhalten bei gut warm gefahrenem Motor ist ein Zeichen dafür, daß das Ventil nicht richtig schliesst, dadurch das vor dem Ventil "stehende" Benzin noch Einlass findet, somit der Vergaser überläuft und der Motor absäuft. Selbst mit intakten Komponenten hat´s die DS da schon schwer, weil sich der Vergaser und auch die Spritpumpe bis zur Dampfblasenbildung aufheizt und "übergast". Deshalb hilft bei solchen Startversuchen immer nur Vollgas (o.pumpen), und man beobachtet dann eine schwarze Wolke am Auspuff.
Bei sehr ausgeleiertem Ventil ist bei warmem Motor außerdem eine "Nichtjustierbarkeit"/Anstieg des CO-Gehaltes am Abgastester zu beobachten, denn auch dann läuft der Vergaser über und bringt das Leerlaufgemisch durcheinander.
Eine Justierung des Leerlaufgemisches hat so gut wie keine Auswirkungen auf den Verbrauch bei der angesprochenen Vergleichsstrecke.
Außerdem rate ich zur Überprüfung der Zündanlage und -einstellung. Insbesondere die Fliekraftverstellung/Frühzündung, die ja bei höheren Drehzahlen (auf der o.a. Strecke)wichtig ist.
Denn mein Lehrherr sagte: ein Hund kann sowohl Flöhe als auch Läuse gleichzeitig haben.