Ähh…ist da nicht ein dicker Passstift an der Schwungscheibe, der die Montage eindeutig macht, oder hab ich mich da verguckt?
Was Gewichte angeht: Bei den Pleueln habe ich Differenzen von 5 Gramm gemessen, aber bei der Schwungscheibe und beim Kupplungsautomat waren es 30 Gramm (beim Fachbetrieb gewuchtet)
Grüsse
Robert
Kolben / Buchsen DX Motor
Re: Kolben / Buchsen DX Motor
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Kolben / Buchsen DX Motor
Robert, hab die Markierung mittels Paßstift natürlich erst nach der Revision gemacht. Beim Zusammenbau stellt man den Verteilertrieb auf einen Grobwert ein und baut den Ventiltrieb zusammen. Da dürfte was danebengegangen sein.
Norbert, Du vergißt, dass das Getriebe zum Ausbau des Verteilertriebes rausmuß. Meine Zündung ist perfekt eingestellt, nur halt am 4. Zylinder.
Frank, in Nichtkenntnis der Deines Soso vorangegangenen Überlegung möchte ich versichern, dass ich weder Motoreninstandsetzern noch Fachwerkstätten auf den Schlips treten will, sie machen sich aber naturgemäß nur soviele Gedanken, wie in Euros aufgewogen werden. Oder meinstest Du was anderes?
Gruß Georg
Norbert, Du vergißt, dass das Getriebe zum Ausbau des Verteilertriebes rausmuß. Meine Zündung ist perfekt eingestellt, nur halt am 4. Zylinder.
Frank, in Nichtkenntnis der Deines Soso vorangegangenen Überlegung möchte ich versichern, dass ich weder Motoreninstandsetzern noch Fachwerkstätten auf den Schlips treten will, sie machen sich aber naturgemäß nur soviele Gedanken, wie in Euros aufgewogen werden. Oder meinstest Du was anderes?
Gruß Georg
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Frank Tr.
Re: Kolben / Buchsen DX Motor
Naja, ich mach mir da schon viele Gedanken, mich interessiert eher, daß der Kunde nicht stehenbleibt und ich ihm dauernd am Hals hab oder nach zwei Jahren wieder die Kiste auf kulanz machen darf, wobei mir teilweise die Teile der Händler einen Strich durch die Rechnung machen.Sicher ist alles auch eine Geldfrage, ein optimierter Motor ist aufwendiger als ein eben mal zusammengestecktes Triebwerk, wobei vieles an den Motoreninstandsetzer geht, da ich keine Wuchtarbeiten machen kann.Und der Mann ist einfach teuer, aber gut.Bei den Burschen ist die Streuung auch sehr hoch, ich kann da ein nettes Liedchen singen.Schon mal einen SM Motor zweimal ausgebaut?
Ich kann nur jedem ans Herz legen, erst messen, dann schrauben.
Wobei ich Dinge gesehen habe, die ich recht obskur fand.Aber ich bin auch nicht perfekt.Mir unterlaufen Fehler, aber ich versuche sie danach zu vermeiden.
Nur ich würde die Buden nicht alle über einen Kamm scheren.Eine Autowerkstatt ist eine nicht unklompizierte Sache.Kommst Du zum SchwaDSwald?Oder muss ich alleine langhubern?
Ich kann nur jedem ans Herz legen, erst messen, dann schrauben.
Wobei ich Dinge gesehen habe, die ich recht obskur fand.Aber ich bin auch nicht perfekt.Mir unterlaufen Fehler, aber ich versuche sie danach zu vermeiden.
Nur ich würde die Buden nicht alle über einen Kamm scheren.Eine Autowerkstatt ist eine nicht unklompizierte Sache.Kommst Du zum SchwaDSwald?Oder muss ich alleine langhubern?
Re: Kolben / Buchsen DX Motor
Hallo Frank,
da bin ich aber froh, nachgefragt zu haben - Du hast Recht, ich darf das natürlich nicht pauschalieren... sorry.
Was Du schreibst, verstehe und akzeptiere ich vollinhaltlich. Würd ich auch so machen, wenn beruflich.
Ich erinnere mich ungern an einen "Freund", der mich in der Erinnerung jeden Tag einmal mit seiner Vespa besucht hat um wahlweise Gas- Kupplungs- oder Schaltseile erneuern zu lassen... irgendwann macht man nur mehr das notwendigste. Das ist aber genau der Punkt, ich als Halter treibe vorbeugende Instandhaltung, als benutzter "Freund" maximal Schadensbegrenzung.
Was ich ausdrücken wollte ist, dass Oldtimerbesitzer mit Interesse und Liebe zum Detail oder der Technik durch kluge (aber zeitraubende) Recherche besser und günstiger zum Ziel kommen KÖNNEN (nicht müssen), die sie andererseits beim Professionisten bezahlen müßten (ist ja legitim).
Wo bekomme ich Teile zu welchem Preis/Qualität, was hat sich die Konstruktion gedacht, wie funktionieren die Komponenten, warum wurden "Verbesserungen" nicht gemacht (Kostenreduktion, z.B. minderwertige Gumminachbauteile oder tatsächliche technische Anforderung, z.B. reduzierte Wasser-Bohrung in der Kopfdichtung) usw.
Dass bei Citroën eine Prüfung der Federung immer noch nicht Standard ist, zeigen die verschlissenen Schwingarmlager der BXe (im Rahmen der Serviceintervalle wäre das zu vermeiden - da wäre eigentlich eine Klage fällig) und dass wenige Citroën-Werkstätten noch das Wissen über Arbeiten/Kniffe/Einstellmaße der DS Bescheid wissen, ist nicht wegzudiskutieren. Über Citroën Österreich kriegt man für eine DS eine Zylinderkopfdichtung weder für Geld noch für gute Worte. Aber auch nicht die Info, dass es deutsche Teilehändler gibt. Das interessiert nicht.
Von XM-Kühlwasserschläuchen, deren Serienmontage mehr als 10 Jahre zurückliegt, rede ich gar nicht. Ein Trost, dass es nicht nur bei Citroën so ist. Die von Mercedes kolportierten ATF-Wechselintervalle einer hydraulisch geregelten Automatik übersteigen auch bei weitem jegliche Haltbarkeit.
Lt. VW/Citroën/Mitsubishi müsse auch das ATF der Servolenkung nicht getauscht werden... da gibt's noch unzählige Beispiele.
Jetzt bist Du schon der zweite, der mich zum SchwarDSWaldtreffen zitiert... ich hab mir gedacht, heuer Paris, nächstes Jahr Clubtreffen...
Schade, ich glaube, das würde ich unbedingt gerne sehen aber heuer ist es zeitlich nicht drin (und bei der Quantität an Treffen auch finanziell bald nicht mehr
)
Liebe Grüße
Georg
da bin ich aber froh, nachgefragt zu haben - Du hast Recht, ich darf das natürlich nicht pauschalieren... sorry.
Was Du schreibst, verstehe und akzeptiere ich vollinhaltlich. Würd ich auch so machen, wenn beruflich.
Ich erinnere mich ungern an einen "Freund", der mich in der Erinnerung jeden Tag einmal mit seiner Vespa besucht hat um wahlweise Gas- Kupplungs- oder Schaltseile erneuern zu lassen... irgendwann macht man nur mehr das notwendigste. Das ist aber genau der Punkt, ich als Halter treibe vorbeugende Instandhaltung, als benutzter "Freund" maximal Schadensbegrenzung.
Was ich ausdrücken wollte ist, dass Oldtimerbesitzer mit Interesse und Liebe zum Detail oder der Technik durch kluge (aber zeitraubende) Recherche besser und günstiger zum Ziel kommen KÖNNEN (nicht müssen), die sie andererseits beim Professionisten bezahlen müßten (ist ja legitim).
Wo bekomme ich Teile zu welchem Preis/Qualität, was hat sich die Konstruktion gedacht, wie funktionieren die Komponenten, warum wurden "Verbesserungen" nicht gemacht (Kostenreduktion, z.B. minderwertige Gumminachbauteile oder tatsächliche technische Anforderung, z.B. reduzierte Wasser-Bohrung in der Kopfdichtung) usw.
Dass bei Citroën eine Prüfung der Federung immer noch nicht Standard ist, zeigen die verschlissenen Schwingarmlager der BXe (im Rahmen der Serviceintervalle wäre das zu vermeiden - da wäre eigentlich eine Klage fällig) und dass wenige Citroën-Werkstätten noch das Wissen über Arbeiten/Kniffe/Einstellmaße der DS Bescheid wissen, ist nicht wegzudiskutieren. Über Citroën Österreich kriegt man für eine DS eine Zylinderkopfdichtung weder für Geld noch für gute Worte. Aber auch nicht die Info, dass es deutsche Teilehändler gibt. Das interessiert nicht.
Von XM-Kühlwasserschläuchen, deren Serienmontage mehr als 10 Jahre zurückliegt, rede ich gar nicht. Ein Trost, dass es nicht nur bei Citroën so ist. Die von Mercedes kolportierten ATF-Wechselintervalle einer hydraulisch geregelten Automatik übersteigen auch bei weitem jegliche Haltbarkeit.
Lt. VW/Citroën/Mitsubishi müsse auch das ATF der Servolenkung nicht getauscht werden... da gibt's noch unzählige Beispiele.
Jetzt bist Du schon der zweite, der mich zum SchwarDSWaldtreffen zitiert... ich hab mir gedacht, heuer Paris, nächstes Jahr Clubtreffen...
Schade, ich glaube, das würde ich unbedingt gerne sehen aber heuer ist es zeitlich nicht drin (und bei der Quantität an Treffen auch finanziell bald nicht mehr
Liebe Grüße
Georg