Oldtimer verschenken?

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maldini Verified
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Oldtimer verschenken?

Beitrag von maldini Verified »

https://www.zwischengas.com/de/FT/dive ... n-.html

.. ziemlich hellsichtig!

Grüße
Karl
Hans-Uwe Fischer
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Re: Oldtimer verschenken?

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

maldini hat geschrieben: So 19. Apr 2026, 10:42 https://www.zwischengas.com/de/FT/dive ... n-.html

.. ziemlich hellsichtig!

Grüße
Karl
Moin Karl,

darf man mal das Durchschnittsalter der DS-Clubmitglieder erfahren?


Grüße
Hans-Uwe
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maldini Verified
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Re: Oldtimer verschenken?

Beitrag von maldini Verified »

Hallo Hans-Uwe,

das weiß ich leider auch nicht - aber wenn ich mir die Treffen ansehe würde ich sagen 60+?
Nicht so „schlimm“ wie die letzte Techno classica in Essen - da waren gefühlt mehr Hörgeräte als Autos … 😄

Grüße
Karl
Hans-Uwe Fischer
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Re: Oldtimer verschenken?

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

maldini hat geschrieben: Di 21. Apr 2026, 12:03 Hallo Hans-Uwe,

das weiß ich leider auch nicht - aber wenn ich mir die Treffen ansehe würde ich sagen 60+?
Nicht so „schlimm“ wie die letzte Techno classica in Essen - da waren gefühlt mehr Hörgeräte als Autos … 😄

Grüße
Karl
Hallo Karl,

ja, es wird langsam Zeit, etwas umzudenken und mit der Nachwuchsförderung zu beginnen. Nur Fähnchen und Luftballons reichen da aber nicht. :-)


Grüße
Hans-Uwe
Jan
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Re: Oldtimer verschenken?

Beitrag von Jan »

Moin liebe Göttinenliebhaber!

Das Hobby lebt doch von den Menschen, die sich für eine Sache interessieren!
Wenn diese Menschen zeitlebens kaum, oder wenig Berührungspunkte mit den entsprechenden Dingen haben/hatten, wird es auch selten zu einer emotionalen Verbindung gekommen sein. Dementsprechend ist der Personenkreis der - in unserem Fall - Göttinenliebhaber schon eingegrenzt.
Kommen dann noch wirtschaftliche und/oder persönliche Gründe dazu, wird die Luft immer dünner.

Beispiel: Ich selbst bin Jahrgang '68, also in den 70ern groß geworden und habe in mitten von D natürlich auch schon als Bub die großen Citroens bestaunen dürfen. Zum Teil fuhren die damals ja noch als Neufahrzeug durch die Gegend! Also gab es durchaus einige Berührungspunkte, aber als Kind hatte man natürlich einen anderen Bezug zu Autos, als jetzt kurz vor der Rente!
Da aus wirtschaftlichen Gründen meine automobile Karriere '86 mit der Ente begann, war ich zumindest schon einmal im richtigen Haus. Später habe ich die DS immer ehrfürchtig bewundert, sie war für mich stets unerreichbar. Hätte mir damals nie träumen lassen, eines Tages selbst ein Exemplar zu besitzen.
Ich konnte es letztlich erst jetzt schaffen - neben allen anderen Verpflichtungen - Zeit und Geld zu erübrigen, um mir den lang gehegten Traum doch noch vor Ende des Lebens zu erfüllen (obwohl die Wiederherstellung jetzt schon 3 Jahre andauert, und immer noch nicht fertig ist)! Aber mein Vorteil ist, dass mir eine passende Infrastruktur zur Verfügung steht und ich mir mittlerweile das entsprechende Knowhow angeeignet habe, um alles selbst machen zu können - denn fremdvergeben und entsprechend zu zahlen wäre mir nicht möglich gewesen! OK, dazu kommt noch eine Portion Ausdauer!

Gegenbeispiel: ein Bekannter von mir, ähnlich situiert, gleicher Jahrgang, auch keine zwei linken Hände und sehr an einem D-Modell interessiert. Aber hier fehlt die entsprechende Garage, vielleicht auch etwas der Mut um sich eine ID oder DS anzuschaffen, ohne sehr viel Geld auszugeben und auf eine entsprechende Werkstatt angewiesen zu sein. Er müsste sich eher ein Auto um die 30-40k zulegen und würde quasi nur damit fahren wollen und den einen oder anderen Service selbst erledigen können. Aber eine über Jahre dauernde Quälerei mit rostigem Blech und undichten Leitungen wären ihm nicht möglich.

Also wenn wir End-Fünfziger schon gefühlt die "junge" Generation sind und nach uns nur sehr wenige kommen, die ähnlich geprägt sind - wer soll dann unsere Göttinen weiter hegen und pflegen und vor allem anbeten!?
Jetzt gab es ja beim D-Modell einen sehr langen Bauzeitraum, doch jüngere Leute, die z.B. in den 80ern und 90ern aufwuchsen, sind zwangsläufig auch mit anderen Fahrzeugen groß geworden, da die Göttinen allmählich aus dem Straßenbild verschwanden.
Wer ist nach uns denn schon großartig mit DSn in Kontakt gekommen, wenn nicht über die Eltern, oder Verwandte?!

Fazit: die Göttinenliebhaber sterben leider langsam aus - irgendwann sind wir alle einmal dran! Was bleibt sind die Autos und die existieren nur, weil es Menschen wie uns gibt, die sie am Leben halten. Natürlich gibt es auch immer wieder Ausnahmen, aber die sind spärlich gesät. Also wo wandern unsere Schätzchen langfristig hin?
Doch ins Museum?

Viele Grüße und allen Göttinenliebhabern ein langes, gesundes Leben!!! Mögen die Herzen und die LHM-Pumpen nie still stehen!
Jan
Jan mit ID 19 B von 02/1970 (in Restauration / Umbau auf zweite Front u. erstes ID-Armaturenbrett)
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