Exakt!Jan hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 15:03 Moin!
4 Nabenmotoren wird ohne grundlegende Umbauen am ID / DS Fahrwerk nicht möglich sein, da ja auch die Bremsen vorne am Getriebe sitzen und die Radaufhängung nicht dafür ausgelegt ist. Also technisch sehr aufwendig.
Spricht auch gegen den Gedanken, die ungefederten Massen gering zu halten.
Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
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Hans-Uwe Fischer
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Zitrönenfalter hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 18:12Vorne anfangen, hinten aufhören. Eigentlich ganz einfach…Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 13:14 Oh je......! Wo fange ich da mit der notwendigen Fehlerbeseitigung an?
huf.
Einfach schon, aber offensichtlich Zeitverschwendung.
huf
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Hans-Uwe Fischer
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Moin!Jan hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 15:03 Moin!
4 Nabenmotoren wird ohne grundlegende Umbauen am ID / DS Fahrwerk nicht möglich sein, da ja auch die Bremsen vorne am Getriebe sitzen und die Radaufhängung nicht dafür ausgelegt ist. Also technisch sehr aufwendig.
Spricht auch gegen den Gedanken, die ungefederten Massen gering zu halten.
Wie schon geschrieben, gibt es da einige Konstruktionsausrichtungen. Selbstverständlich sind bei allen Konzepten Integrations- und Adaptionsentwicklungen techn. Herausforderungen zu leisten. Beim Nabenmotor vielleicht auch nur an den Hinterrädern?
Bei der Vier-Naben-Idee sehe ich gute Möglichkeiten. Auch die ungefederten Massen müssen nicht zunehmen. Alleine die gewaltigen Massen der Schwingarme könnten (z.T.) entfallen. Das alles muss aber unter einer konstruktiven Atmosphäre geschehen.
All diese Gedanken, Arbeiten, Versuche und auch Niederlagen stecken fast nur im Prototyp. Danach wird's deutlich leichter.
Es ist aber wie in der Politik. Wer dagegen ist, ist dagegen. Punkt! Es braucht aber Macher mit Visionen und Mut. Leute, wie es z.B. die ID/DS-Väter damals waren.
huf
Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Hallo Zusammen,
ich stimme Hans-Uwe zu - so ein Wagen wäre spannend!
ich fahre seit 2.5 jahren einen Smart EQ mit 150km Reichweite und kann inzwischen die Vorteile, aber auch Grenzen eines einfachen Elektroauto beurteilen. Der EQ ist ja auch kein "echtes" Elektroauto - sondern ein Smart mit reingebastelter (unten drangeschraubter) Batterie und getauschtem Motor.
Ich würde allerdings, wenn man einen ID/DS umbauen würde nicht auf Radnarbenmotoren setzen (schon gar nicht an der Hinterachse Hans-Uwe! Die Pferde ziehen vorn!
)
Ich würde es spannend finden originale Teile zu konvertieren und angepasst weiterzuverwenden. Beispiele?
- Den Kühler halbieren und die untere Hälfte als Verdampfer einer potentiellen Klimaanlage vorzuhalten.
- Den Elektromotor auch als Antrieb für die Hydraulikpumpe und den Klimakompressor zu nutzen. (also den Motor "im Leerlauf" laufen lassen)
- die Mimik des Gaspedals, der Vergaseransteuerung weiternutzen um den Elektromotor zu regeln.
- Akkuzellen nur unter die Vordersitze bzw. den Tankraum. (ich hätte auch eine etwas absruse Idee den Tank zu belassen und den Sprit für einen Rangeextender zu nutzen der in einen kleinen Hänger nachgeschleppr wird
natürlich nur für die längeren Reisen Überland! Cool wäre ein Einradanhänger!!
) In diesem Fall müssten aber auch einige Batterien unter die Haube...
Die im netz zu findenden Vorbilder überzeugen mich nicht alle - das hat aber mit den unterschiedlichen Prioritäten der jeweiligen Projekte zu tun. Interessant sind alle.
Schade finde ich bei allen das sie aus externe industriepumpen für die Hydraulik setzen - ich würde mit der Druckspeicher/Pumpeneinheit weiterdenken die ich genial finde...
und in einem bin ich mir sicher - diejenigen die mit der Idee nichts anfangen können will ich zumindest nicht bekehren.
Ich kann für mich jedenfalls sagen, dass ich schon vor mehr als 10 Jahren darüber nachgedacht habe!
Soweit -
Grüße
karl
ich stimme Hans-Uwe zu - so ein Wagen wäre spannend!
ich fahre seit 2.5 jahren einen Smart EQ mit 150km Reichweite und kann inzwischen die Vorteile, aber auch Grenzen eines einfachen Elektroauto beurteilen. Der EQ ist ja auch kein "echtes" Elektroauto - sondern ein Smart mit reingebastelter (unten drangeschraubter) Batterie und getauschtem Motor.
Ich würde allerdings, wenn man einen ID/DS umbauen würde nicht auf Radnarbenmotoren setzen (schon gar nicht an der Hinterachse Hans-Uwe! Die Pferde ziehen vorn!
Ich würde es spannend finden originale Teile zu konvertieren und angepasst weiterzuverwenden. Beispiele?
- Den Kühler halbieren und die untere Hälfte als Verdampfer einer potentiellen Klimaanlage vorzuhalten.
- Den Elektromotor auch als Antrieb für die Hydraulikpumpe und den Klimakompressor zu nutzen. (also den Motor "im Leerlauf" laufen lassen)
- die Mimik des Gaspedals, der Vergaseransteuerung weiternutzen um den Elektromotor zu regeln.
- Akkuzellen nur unter die Vordersitze bzw. den Tankraum. (ich hätte auch eine etwas absruse Idee den Tank zu belassen und den Sprit für einen Rangeextender zu nutzen der in einen kleinen Hänger nachgeschleppr wird
Die im netz zu findenden Vorbilder überzeugen mich nicht alle - das hat aber mit den unterschiedlichen Prioritäten der jeweiligen Projekte zu tun. Interessant sind alle.
Schade finde ich bei allen das sie aus externe industriepumpen für die Hydraulik setzen - ich würde mit der Druckspeicher/Pumpeneinheit weiterdenken die ich genial finde...
und in einem bin ich mir sicher - diejenigen die mit der Idee nichts anfangen können will ich zumindest nicht bekehren.
Ich kann für mich jedenfalls sagen, dass ich schon vor mehr als 10 Jahren darüber nachgedacht habe!
Soweit -
Grüße
karl
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Hans-Uwe Fischer
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Nein, deine Zeit verschwendest Du mit sinnlosen, inhaltsleeren Kommentaren wie dieser und der davor!Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Sa 1. Nov 2025, 10:52Zitrönenfalter hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 18:12Vorne anfangen, hinten aufhören. Eigentlich ganz einfach…Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 13:14 Oh je......! Wo fange ich da mit der notwendigen Fehlerbeseitigung an?
huf.
Einfach schon, aber offensichtlich Zeitverschwendung.
huf
Schönes WE noch.
ID 19 Bj. 1961 Blanc Paros / Helanca Rouge
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Carsten_SM
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Moin Karl,
Der Ur- Smart, ich hab einen, war als E- Auto konzipiert. Aber man hat das nicht hinbekommen mit damaligen Mitteln, und kam so auf den 599ccm Benziner. Leider hat man den mit dem Turbo dann ziemlich hoch belastet, viele Leute treten da kalt voll rein, und so ist der Verschleiß entsprechend hoch, was dann zu Ölverbrauch und frühen Motorschäden führte. Ein tiefentspannter 1 Liter Sauger wäre wesentlich besser gewesen als das Rennmotörchen. Hat man ja später so auch getan, die Würfel- Smarts sind anders ausgelegt als die frühen Kugeln.
Aber, konstruktiv hat die Kugel den 20 cm hohen Doppelboden, sicherlich auch um die Stabilität der Karosserie hochzukriegen (keine eigene Knautschzone), aber da hätten super die Batterien reingepasst. Schade, das es nie ein Konversion Kit gab…).
Carsten
Der Ur- Smart, ich hab einen, war als E- Auto konzipiert. Aber man hat das nicht hinbekommen mit damaligen Mitteln, und kam so auf den 599ccm Benziner. Leider hat man den mit dem Turbo dann ziemlich hoch belastet, viele Leute treten da kalt voll rein, und so ist der Verschleiß entsprechend hoch, was dann zu Ölverbrauch und frühen Motorschäden führte. Ein tiefentspannter 1 Liter Sauger wäre wesentlich besser gewesen als das Rennmotörchen. Hat man ja später so auch getan, die Würfel- Smarts sind anders ausgelegt als die frühen Kugeln.
Aber, konstruktiv hat die Kugel den 20 cm hohen Doppelboden, sicherlich auch um die Stabilität der Karosserie hochzukriegen (keine eigene Knautschzone), aber da hätten super die Batterien reingepasst. Schade, das es nie ein Konversion Kit gab…).
Carsten
Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Hallo Carsten,
ich bin auch smartfan und hatte in den letzten 25 Jahren den 450 (Diesel!), 451, und jetzt den 453 EQ…
Ich gebe Dir recht. Der 451er mit dem 1000ccm, 71PS Mitzubishimotor war der Beste! (Wagen den ich bisher hatte) 175.000 absolut problemlose Kilometer.
Der EQ geht 6/26 wieder zurück (mit 18monaten Verspätung geliefert).
Ob ich mir dann nicht wieder einen 451er kaufe ist nicht ausgeschlossen.
Ich möchte die Erfahrung Elektroauto nicht missen - aber das ich meinen 451 vor 2.5 Jahren verkauft habe bereue ich - jetzt hätte er 190.000 auf der Uhr und würde laufen wie ein Uhrwerk!
Grüße
Karl
ich bin auch smartfan und hatte in den letzten 25 Jahren den 450 (Diesel!), 451, und jetzt den 453 EQ…
Ich gebe Dir recht. Der 451er mit dem 1000ccm, 71PS Mitzubishimotor war der Beste! (Wagen den ich bisher hatte) 175.000 absolut problemlose Kilometer.
Der EQ geht 6/26 wieder zurück (mit 18monaten Verspätung geliefert).
Ob ich mir dann nicht wieder einen 451er kaufe ist nicht ausgeschlossen.
Ich möchte die Erfahrung Elektroauto nicht missen - aber das ich meinen 451 vor 2.5 Jahren verkauft habe bereue ich - jetzt hätte er 190.000 auf der Uhr und würde laufen wie ein Uhrwerk!
Grüße
Karl
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aquablader
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- Registriert: So 7. Aug 2011, 11:55
Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Naja, das ODIS, was da im Bild gezeigt wird, ist ein extrem verschachteltes und mega komplexes, schwer zu durchschauendes Diagnoseprogramm, das da von VW genutzt wird. Eben mittlerweile unnötigerweise genauso kompliziert wie VW selbst, deren Autos, Software, Abläufe usw. Symptomatisch für diese Bude.
Ka-ta-stro-phe würde hier ein hier vielen bekannter Grieche mit US-Fahrzeughandel sagen...
Im Gegenteil dazu Mercedes: Programm öffnen, verstehen und arbeiten.
Habe beide hier im Betrieb mit Werksanbindung und kann daher gut vergleichen. Und so eine Programmierung kann bei VW tatsächlich so lange dauern.
VG Ingo
Ka-ta-stro-phe würde hier ein hier vielen bekannter Grieche mit US-Fahrzeughandel sagen...
Im Gegenteil dazu Mercedes: Programm öffnen, verstehen und arbeiten.
Habe beide hier im Betrieb mit Werksanbindung und kann daher gut vergleichen. Und so eine Programmierung kann bei VW tatsächlich so lange dauern.
VG Ingo
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Hans-Uwe Fischer
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