Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

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Jürgen Verified
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von Jürgen Verified »

Hallo Karl,

da schlägt mal wieder unsere Rechtschreibekorrektur zu. Wenn du im Browser das ë durch ein e ersetzt, wird es funktionieren.
Gruß Jürgen
Hans-Uwe Fischer
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

.
Es ist mal wieder an der Zeit für ein eUpdate:

Weltrekord: 1.000 PS aus 12,7 kg.

https://www.elektronikpraxis.de/42-kwkg ... ctA4MC_z1w


huf
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maldini Verified
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von maldini Verified »

Hallo Hans-Uwe,

Eindrucksvoll!
Diese axial-fluxmotoren hatte ich immer für einen theoretische ElektroID/S im Focus.
Man könnte sie quasi ans Getriebe flanschen - oder mit einen neuen Differenzial kombinieren, wenn man kein Getriebe mehr will.

Mir würde eine Getriebeversion einer elektrischen ID/S gefallen. Der Motor müsste ja nur 50 kW entwickeln. Mir wäre zudem eine niedrige Spannung sympathisch.
Aber mehr als 15 kg sollte der Motor nicht wiegen!

:D

Grüße
Karl
Hans-Uwe Fischer
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

maldini hat geschrieben: Do 30. Okt 2025, 18:53 Hallo Hans-Uwe,
Eindrucksvoll!
Diese axial-fluxmotoren hatte ich immer für einen theoretische ElektroID/S im Focus.
Man könnte sie quasi ans Getriebe flanschen - oder mit einen neuen Differenzial kombinieren, wenn man kein Getriebe mehr will.
Mir würde eine Getriebeversion einer elektrischen ID/S gefallen. Der Motor müsste ja nur 50 kW entwickeln. Mir wäre zudem eine niedrige Spannung sympathisch.
Aber mehr als 15 kg sollte der Motor nicht wiegen!
:D

Grüße
Karl
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Hallo Karl,

ja, die Technologie schreitet in Siebenmeilenschritten voran. Es wird spannend und wegweisend. Über die technische Topologie sollte man ggf. in Sachen DS/ID einen Arbeitskreis bilden. Anzahl der Motoren, Anordnung der Motoren, Getriebe usw., usw. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Ich tendiere zu 4 Motoren, also jedes Rad ein Nabenmotor. Die sind mittlerweile sehr klein, leicht und diese Anordnung erspart sehr viel Gewicht, Raum, Getriebe, Differential usw..

Eine hohe Spannung bringt wichtige Vorteile. Relevante Nachteile sehe ich spontan nicht. Und die Lebensgefahrschwelle beginnt bereits ab ca. 60 Volt. Damit kann man nix anfangen.

Wenn eine Altersverjüngung des DS-Clubs gelingen würde, gäbe es sicherlich ein verstärktes Interesse an einer eDS. :)

Grüße
Hans-Uwe
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Zitrönenfalter Verified
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von Zitrönenfalter Verified »

Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 11:17 ja, die Technologie schreitet in Siebenmeilenschritten voran. Es wird spannend und wegweisend.
Spannend sicher, wegweisend wird sich erst im Nachhinein feststellen lassen. Im Laufe der Technikgeschichte gab es schon einige "wegweisende" Sackgassen...
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 11:17 Anzahl der Motoren, Anordnung der Motoren, Getriebe usw., usw. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Ich tendiere zu 4 Motoren, also jedes Rad ein Nabenmotor. Die sind mittlerweile sehr klein, leicht und diese Anordnung erspart sehr viel Gewicht, Raum, Getriebe, Differential usw..
Technische Ideallösungen sind in der Realität oft auf Spatzen gerichtete Kanonen. Keep it simple! Anscheinend hat die aktuelle Ingenieursgeneration den Pragmatismus verlernt. Alle beschweren sich daß alles so teuer geworden ist, aber keiner kommt auf die Idee technisch gesehen mal etwas abzurüsten.
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 11:17 Wenn eine Altersverjüngung des DS-Clubs gelingen würde, gäbe es sicherlich ein verstärktes Interesse an einer eDS. :)
Ich bezweifle sehr stark, daß die Umrüstung auf e-Antriebe die Zukunft der Oldtimerei sein wird! Wie viele Menschen kennst Du, die sich keine DS kaufen weil die ein Verbrennermotor hat, die sich aber sofort eine kaufen würden wenn es eine mit e-Antrieb geben würde...???

Ich keinen einzigen! Und es gibt ja DS mit e-Umbau. Ist halt superteuer. 4 Radnabenmotoren machen die Geschichte vermutlich auch nicht unbedingt billiger...

Eine schöne Spielwiese für Menschen mit dem nötigen Kleingeld, aber das werden eher Einzelstücke bleiben.
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Michael Klette
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von Michael Klette »

Für mich wäre die Umrüstung eines Oldtimers auf E-Antrieb schon deshalb interessant, da ich dann diesem Steuergerätewahnsinn entgehen könnte. Mein Sohn arbeitet als Karosseriebauer bei VW. Letztens musste er eine Heckleuchte ausbauen um einen Unfallschaden zu beheben. Leuchte raus und wieder rein ist aber nicht mehr... Danach zeigte das Diagramm der Steuergeräte 11 Fehlermeldungen an. Diese neu zu konfigurieren ist nicht nur ein irrsinniger Aufwand, sondern dauert zum Teil auch Stunden. Zudem brauche ich diesen ganzen Quatsch (Abstandshalter, Rückfahrkamera etc.) nicht. Ich werde das mit meinen Oldies wohl nicht mehr machen, aber vielleicht mal unsere Kinder.
Gruß Michael
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Hans-Uwe Fischer
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

Zitrönenfalter hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 11:44
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 11:17 ja, die Technologie schreitet in Siebenmeilenschritten voran. Es wird spannend und wegweisend.
Spannend sicher, wegweisend wird sich erst im Nachhinein feststellen lassen. Im Laufe der Technikgeschichte gab es schon einige "wegweisende" Sackgassen...
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 11:17 Anzahl der Motoren, Anordnung der Motoren, Getriebe usw., usw. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Ich tendiere zu 4 Motoren, also jedes Rad ein Nabenmotor. Die sind mittlerweile sehr klein, leicht und diese Anordnung erspart sehr viel Gewicht, Raum, Getriebe, Differential usw..
Technische Ideallösungen sind in der Realität oft auf Spatzen gerichtete Kanonen. Keep it simple! Anscheinend hat die aktuelle Ingenieursgeneration den Pragmatismus verlernt. Alle beschweren sich daß alles so teuer geworden ist, aber keiner kommt auf die Idee technisch gesehen mal etwas abzurüsten.
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 11:17 Wenn eine Altersverjüngung des DS-Clubs gelingen würde, gäbe es sicherlich ein verstärktes Interesse an einer eDS. :)
Ich bezweifle sehr stark, daß die Umrüstung auf e-Antriebe die Zukunft der Oldtimerei sein wird! Wie viele Menschen kennst Du, die sich keine DS kaufen weil die ein Verbrennermotor hat, die sich aber sofort eine kaufen würden wenn es eine mit e-Antrieb geben würde...???
Ich keinen einzigen! Und es gibt ja DS mit e-Umbau. Ist halt superteuer. 4 Radnabenmotoren machen die Geschichte vermutlich auch nicht unbedingt billiger...
Eine schöne Spielwiese für Menschen mit dem nötigen Kleingeld, aber das werden eher Einzelstücke bleiben.
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Oh je......! Wo fange ich da mit der notwendigen Fehlerbeseitigung an?


huf
.
Hans-Uwe Fischer
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

Michael Klette hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 12:55 Für mich wäre die Umrüstung eines Oldtimers auf E-Antrieb schon deshalb interessant, da ich dann diesem Steuergerätewahnsinn entgehen könnte. Mein Sohn arbeitet als Karosseriebauer bei VW. Letztens musste er eine Heckleuchte ausbauen um einen Unfallschaden zu beheben. Leuchte raus und wieder rein ist aber nicht mehr... Danach zeigte das Diagramm der Steuergeräte 11 Fehlermeldungen an. Diese neu zu konfigurieren ist nicht nur ein irrsinniger Aufwand, sondern dauert zum Teil auch Stunden. Zudem brauche ich diesen ganzen Quatsch (Abstandshalter, Rückfahrkamera etc.) nicht. Ich werde das mit meinen Oldies wohl nicht mehr machen, aber vielleicht mal unsere Kinder.
Gruß Michael
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Da ist viel dran!

Wir sollten aber das nervtötende und schwachsinnige Gebimmel und den eAntrieb nicht in einen Topf werfen. Auch wenn Beides heute gemeinsam daherkommt.

So würden z.B. in einem 2CV mit moderner eAntriebsnachrüstung 1x Potentiometer, 1x EIN-AUS Schalter, 1x Umschalter völlig ausreichen. ;)


huf
Jan
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von Jan »

Moin!
4 Nabenmotoren wird ohne grundlegende Umbauen am ID / DS Fahrwerk nicht möglich sein, da ja auch die Bremsen vorne am Getriebe sitzen und die Radaufhängung nicht dafür ausgelegt ist. Also technisch sehr aufwendig.
Spricht auch gegen den Gedanken, die ungefederten Massen gering zu halten.
Jan mit ID 19 B von 02/1970 (in Restauration / Umbau auf 2. Front u. 1. ID-Armaturenbrett)
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Zitrönenfalter Verified
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Beitrag von Zitrönenfalter Verified »

Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Fr 31. Okt 2025, 13:14 Oh je......! Wo fange ich da mit der notwendigen Fehlerbeseitigung an?


huf
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Vorne anfangen, hinten aufhören. Eigentlich ganz einfach…
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