Ich bin seit etwa 4 Jahren dabei eine DSuper (5-Gang Handschalter) zu restaurieren, die sich recht divenhaft zeigt und schon reichlich meine Frustrationsgrenze ausgetestet hat
Bisher konnte ich jedoch alle Probleme lösen, beim Vergaser bin ich jedoch mit meinen Latein am Ende und auch stundenlange Suche im Forum hat nicht weitergeholfen. Deshalb hier die Frage, ob jemand eine Idee hat.
Die Rahmenbedingungen sind wie folgt:
Verbaut ist der DY3 Motor mit zugehörigem DMA 3 Vergaser. Der Motor wurde komplett überholt, die Zündanlage hat neue Kabel, eine neue Zündspule und letztlich noch eine 123 Ignition bekommen. Der Vergaser ist von einem Spezialisten überholt (IOZ in Mühlheim).
Das Problem ist, dass der Motor nur mit leicht gezogenem Choke läuft. Er muss soweit gezogen sein, dass die Drosselklappe leicht geöffnet wird. Wenn ich in dieser Stellung die Chokeklappe (oder wie das Ding oben am Vergaser heißt) ganz öffne, geht er aus. Läuft also vermutlich zu mager. Ich kann an der Leerlaufschraube und der Gemischregulierschraube drehen, ohne dass sich was verändert. Nebenluft schließe ich aus, habe zweimal mit selbstgebasteltem Rauchgenerator gesucht und es gibt lediglich an der Beschleunigerpumpe eine leichte Undichtigkeit, die aber wohl konstruktionsbedingt ist.
Um blockierte Düsen auzuschließen, habe ich den Vergaser nochmals aufgeschraubt, aber alle Düsen scheinen Durchgang zu haben. Schließlich habe ich sogar am Drosselklappenanschlag geschraubt. auch ohne Erfolg. Die Idee von IOZ war, es mit einer größeren Leerlaufdüse zu versuchen, hat aber auch nichts gebracht.
Es gab übrigens keinen Unterschied zwischen der alten Zündanlage mit Kontakten und der 123.
Abgesehen vom Leerlauf läuft der Motor eigentlich gut und nimmt auch problemlos Gas an.
Sorry für so viel Text, aber ich wollte die Umstände möglichst genau schildern.
Wonach könnte ich noch schauen? Ich weiß nicht weiter!?
Vielen Dank und frohes Osterfest,
Guido