ich habe schon mehrfach erfolgreich Hydraulikpumpen (im Wesentlichen nach WHB) ueberholt, aber in letzter Zeit bekomme ich keine mehr dicht. Insgesamt zirkulieren bei mir drei Pumpen, eine im Auto, eine auf der Pruefbank und eine im Ersatzteillager.
Ich bekomme nun keine mehr dicht. Die Leckagen sind immer zwischen dem (rissanfaelligen) Alukoerper und dem Stahlflansch, an dem die Pumpe auch befestigt wird. Naheliegend waere ein Haarriss im Alukoerper, ich habe aber bisher auch mit der Lupe keinen an den Alukoerpern finden koennen.
Bei der letzten Ueberholung war ich guter Hoffnung, da ich explizit mit der Pruefbank die Stelle getestet habe (150 bar auf den Pumpenausgang bei noch nicht montierter Welle wie im WHB beschrieben). Der Druck wurde gehalten. Im Auto zeigt sich nun wieder eine Leckage.
Ich hatte dann noch eingebaut im Auto die Riemenscheibe abgenommen um erkennen zu koennen wo genau das Oel herkommt. Es ist wieder die oben genannte Stelle zwischen Alukoerper und Stahlteil. Ich habe dann die sieben Befestigungsschrauben noch etwas nachgezogen, original sind es moderate 3 mkg) und die Leckage wurde deutlich geringer. Ich habe den Eindruck, die Leckage tritt nur auf, wenn ich mit der Pumpe die Antriebsriemen spanne. Drehe ich die Riemenscheibe von Hand, scheint die Stelle dicht zu sein, ebenso wie eben auch beim Test an der Pruefbank.
Was kann das sein? Doch ein im ausgebauten unsichtbarer Anriss im Alukoerper? Passt aber irgendwie nicht so gut zur geringeren Leckage nach staerkerem Anziehen der Schrauben. Und dann bei allen drei Pumpen, die ich habe?
In Essen gibt es die Koerper wahlweise aus Alu oder Stahl als Nachfertigung. Wenn niemandem sonst was einfaellt, wie ich noch anders vorgehen koennte, werde ich wohl mal einen kaufen.
Die O-Ring-Sets stelle ich mir selbst zusammen aus nahe passenden NBR-Ringen. An der leckenden Stelle sind das die sieben Ringe mit den Massen
(15,7 x 21,1 x 2,7) mm, die ich durch (15,54 x 20,78 x 2,62) mm ersetze. Ehrlich gesagt faellt mir erst jetzt, wo ich die Masse hier eintippe auf, dass alle Masse der Ersatzringe kleiner sind als die der Originalringe - beim Aussendurchmesser immerhin 0,32 mm. Ist das etwa das Problem? (Ich lasse den ganzen Text oben jetzt trotzdem erst mal stehen, bevor ich doch mal andere Masse bei den Ringen probiere.
Sollte ich die Loesung meines Problems durch drueber reden etwa selbst gefunden haben?
Gruss