Arbeitsvorgang 825-1
- Michael Klette
- Beiträge: 1394
- Registriert: Mo 21. Apr 2003, 10:58
Re: Arbeitsvorgang 825-1
Hallo Karl,
ich habe die geschraubten Dächer (bisher 4 mal) mit Bond & Seal, das ich von Dirk Sassen bezogen habe, eingesetzt, hält alles dicht. Ich spritze nachher noch eine halbe Kartusche in die Dichtung, um den Bördelrand zu versiegeln. Einmal musste ich ein Dach wieder ausbauen, das war eine echte Viecherei. Insoweit erscheint mir die Vorgehensweise von Michael durchaus erwägenswert. Das Karoband ist ja über Jahrzehnte dauerelastisch, ist wohl das gleiche, mit dem Opel die Kotflügel einsetzt.
Viele Grüsse,
Robert
ich habe die geschraubten Dächer (bisher 4 mal) mit Bond & Seal, das ich von Dirk Sassen bezogen habe, eingesetzt, hält alles dicht. Ich spritze nachher noch eine halbe Kartusche in die Dichtung, um den Bördelrand zu versiegeln. Einmal musste ich ein Dach wieder ausbauen, das war eine echte Viecherei. Insoweit erscheint mir die Vorgehensweise von Michael durchaus erwägenswert. Das Karoband ist ja über Jahrzehnte dauerelastisch, ist wohl das gleiche, mit dem Opel die Kotflügel einsetzt.
Viele Grüsse,
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Arbeitsvorgang 825-1
Hallo Michael, hallo Robert,
danke für die Tips.
Ich bin mir nahezu sicher, dass ich seinerzeit (Ende der 80er) das Dach "ohne alles" - nur mit der Gummidichtung - eingebaut habe. Das war überrachenderweise viele Jahre dicht. Ich glaube auch jetzt kommt das Wasser ehr über den (inzwischen) bröseligen Bördelrand als über die "Fussdichtung" ins Auto.
Das Dach das ich jetzt einbauen werde hat einen sehr viel besseren Bördelrand, als das Dach (hatte) das ich seinerzeit einbaute.
Ich bin einen Schritt weiter - glaube ich.
Ich werde es wohl mit dem Karoband planen - Bond and Seal noch googlen. Mir erscheint das mögliche Abrollen des Bandes einen ordentlichen Vorteil vor dem Kartuschenpressen zu haben. (danke für das Foto Michael)
In holländischen Videos bei Youtube wird auch noch mal Dichtmasse zwischen Dach und (Gummi)Dichtung gepresst. Die Jungs machen auch eine Materialempfehlung.
Danke und Grüße!
Karl
danke für die Tips.
Ich bin mir nahezu sicher, dass ich seinerzeit (Ende der 80er) das Dach "ohne alles" - nur mit der Gummidichtung - eingebaut habe. Das war überrachenderweise viele Jahre dicht. Ich glaube auch jetzt kommt das Wasser ehr über den (inzwischen) bröseligen Bördelrand als über die "Fussdichtung" ins Auto.
Das Dach das ich jetzt einbauen werde hat einen sehr viel besseren Bördelrand, als das Dach (hatte) das ich seinerzeit einbaute.
Ich bin einen Schritt weiter - glaube ich.
Ich werde es wohl mit dem Karoband planen - Bond and Seal noch googlen. Mir erscheint das mögliche Abrollen des Bandes einen ordentlichen Vorteil vor dem Kartuschenpressen zu haben. (danke für das Foto Michael)
In holländischen Videos bei Youtube wird auch noch mal Dichtmasse zwischen Dach und (Gummi)Dichtung gepresst. Die Jungs machen auch eine Materialempfehlung.
Danke und Grüße!
Karl
Re: Arbeitsvorgang 825-1
Hallo Karl,
die Situation bei den geschraubten Dächern ist in der Regel, dass der Bördelrand des Daches mehr oder minder stark angegriffen ist, während der Dachrahmen meist in besserem Zustand ist als bei Autos mit geklebten Dächern. Man sieht ja auch häufig bei zu restaurierenden Fahrzeugen, dass die Dichtung von der Dachschale absteht und Wasser zunächst an den Bördelrahmen und schliesslich ins Fahrzeuginnere gelangt. Viel seltener findet das Wasser den Weg zwischen Dachrahmen und Dichtung, da diese durch die Verschraubung komprimiert wird, auch, wenn der Gummi schon gealtert ist. Insofern erachte ich die Abdichtung zwischen Dichtung und Dachschale als wichtig. Selbst ein stark angegriffener Bördelrand lässt sich, mit Owatrol o.ä. hehandelt, weiterverwenden, zumindest, solange die Schraublaschen noch stabil sind.
Bei den geklebten Dächern ist das Problem dagegen die im Lauf der Zeit aushärtende Dichtmasse, die sich durch das "Arbeiten" der Karosserie vom Dachrahmen löst, sodass hier Wasser zwischen Dichtmasse und Dachrahmen gelangt und diesen schädigt - was man aktuell bei Carstens Auto erkennen kann.
Viele Grüsse,
Robert
die Situation bei den geschraubten Dächern ist in der Regel, dass der Bördelrand des Daches mehr oder minder stark angegriffen ist, während der Dachrahmen meist in besserem Zustand ist als bei Autos mit geklebten Dächern. Man sieht ja auch häufig bei zu restaurierenden Fahrzeugen, dass die Dichtung von der Dachschale absteht und Wasser zunächst an den Bördelrahmen und schliesslich ins Fahrzeuginnere gelangt. Viel seltener findet das Wasser den Weg zwischen Dachrahmen und Dichtung, da diese durch die Verschraubung komprimiert wird, auch, wenn der Gummi schon gealtert ist. Insofern erachte ich die Abdichtung zwischen Dichtung und Dachschale als wichtig. Selbst ein stark angegriffener Bördelrand lässt sich, mit Owatrol o.ä. hehandelt, weiterverwenden, zumindest, solange die Schraublaschen noch stabil sind.
Bei den geklebten Dächern ist das Problem dagegen die im Lauf der Zeit aushärtende Dichtmasse, die sich durch das "Arbeiten" der Karosserie vom Dachrahmen löst, sodass hier Wasser zwischen Dichtmasse und Dachrahmen gelangt und diesen schädigt - was man aktuell bei Carstens Auto erkennen kann.
Viele Grüsse,
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Arbeitsvorgang 825-1
Hallo Robert,
ja, so stelle ich es mir auch vor.
Das Dach was ich mir vor ein paar Jahren in Ostwestfalen besorgt habe hat einen zwar angerosteten - aber sehr brauchbaren Rahmen. z.B. kann man die Bördelriefen noch problemlos erkennen. Ich vermute es ist etliche Jahre alter als mein Wagen (1969).
Ich vermute, dass es mit recht überschaubarem Aufwand sehr ordentlich rostfrei zu bringen ist. Du würdest dann mit Owatrol weiter arbeiten?
Ich habe im netz viel positiven zu dem Mittel gefunden (selbst aber noch nie versucht) - danach würde ich in jedem Fall mit Brantho 3 in 1 nachstreichen.
Grüße an Dich!
Karl
ja, so stelle ich es mir auch vor.
Das Dach was ich mir vor ein paar Jahren in Ostwestfalen besorgt habe hat einen zwar angerosteten - aber sehr brauchbaren Rahmen. z.B. kann man die Bördelriefen noch problemlos erkennen. Ich vermute es ist etliche Jahre alter als mein Wagen (1969).
Ich vermute, dass es mit recht überschaubarem Aufwand sehr ordentlich rostfrei zu bringen ist. Du würdest dann mit Owatrol weiter arbeiten?
Ich habe im netz viel positiven zu dem Mittel gefunden (selbst aber noch nie versucht) - danach würde ich in jedem Fall mit Brantho 3 in 1 nachstreichen.
Grüße an Dich!
Karl
Re: Arbeitsvorgang 825-1
Hallo Karl,
wenn Du es ganz richtig machen willst, brauchst Du ein Mittel, das innen in den Bördelrahmen kriecht, deshalb Owatrol. Imho reicht das aber auch, wenn Du dann anschliessend mit Dichtmasse versiegelst.
Viele Grüsse,
Robert
wenn Du es ganz richtig machen willst, brauchst Du ein Mittel, das innen in den Bördelrahmen kriecht, deshalb Owatrol. Imho reicht das aber auch, wenn Du dann anschliessend mit Dichtmasse versiegelst.
Viele Grüsse,
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS