Liebe Gemeinde,
das Thema treibt mich immer noch um. Wenn ich nach ein paaar Wochen den Deckel vom Vergaser abnehme, ist immer noch etwas Sprit in der Schwimmerkammer. Trotzdem tut sich Madame schwer, anzuspringen. Jetzt habe ich mit einem Freund darüber gesprochen, der an Motorrädern schraubt, und der meinte, das Problem gäbe es speziell bei der Honda CX 500. Die Honda-Community hat die Theorie, dass über die Schwimmergehäusebelüftung die leicht flüchtigen Bestandteile des Sprits verdunsten und der verbleibende Rest weniger zündwillig sei. Dafür hat man die Lösung gefunden, die Vergaserentlüftung, die bei diesem Motorrad freundlicherweise mit einem Schlauchstutzen versehen ist, mit einem Magnetventil, das an Kl 15 angeschlossen wird, zu verschliessen. Ich wollte das jetzt mal testen und die Schwimmergehäusebelüftung nach Abstellen des Autos provisorisch verschliessen, aber - wo ist die Öffnung der Schwimmerkammer beim Weber-Registervergaser, im Deckel ist jedenfalls keine Bohrung?
Viele Grüsse,
Robert
Startprobleme nach längerer Standzeit
Startprobleme nach längerer Standzeit
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
-
aquablader
- Beiträge: 1590
- Registriert: So 7. Aug 2011, 11:55
Re: Startprobleme nach längerer Standzeit
Hallo!
Da wirst Du kein Glück haben. Bei unseren Vergasern liegt die Belüftung im Bereich des Lufteintritts auf Höhe der Dichtung. Da kann man keinerlei Verschlußeinrichtung anbringen.
Und wenn es gar nicht geht, ziehe ich vor Inbetriebnahme den Benzinschlauch ab und befülle den Vergaser vor dem ersten Start. War aber bisher nie nötig.
Das Phänomen haben eigentlich alle Besitzer von Vergaserfahrzeugen, die ich hier so betreue.
VG Ingo
Da wirst Du kein Glück haben. Bei unseren Vergasern liegt die Belüftung im Bereich des Lufteintritts auf Höhe der Dichtung. Da kann man keinerlei Verschlußeinrichtung anbringen.
Und wenn es gar nicht geht, ziehe ich vor Inbetriebnahme den Benzinschlauch ab und befülle den Vergaser vor dem ersten Start. War aber bisher nie nötig.
Das Phänomen haben eigentlich alle Besitzer von Vergaserfahrzeugen, die ich hier so betreue.
VG Ingo
- Claude-Michel
- Beiträge: 1636
- Registriert: Do 19. Okt 2006, 09:49
- Kontaktdaten:
Re: Startprobleme nach längerer Standzeit
Die Schwimmerkammer am Weber Vergaser ist überhaupt nicht dicht. Die Papierdichtung unter dem Deckel ist an zig Stellen offen.
Ich hatte auch ständig Probleme den Motor auch nach kurzer Standzeit wieder zu starten. Die Schwimmerkammer war immer leer. Habe sie zig Mal geöffnet um die Düsen zu wechseln. Habe eine elektrische Pumpe in Reihe mit der mechanischer um das Problem zu lösen. Vor jedem Start, diese kurz laufen lassen bis der Vergaser voll ist.
Letztes Frühjahr kam ich endlich dazu, mein Kühler auszutauschen. Es ist jetzt ein 3 Reihiger drin. Die Kühlwasswertemperatur bleibt seit dem am unteren Rand des mittleren Bereiches. Ich habe den Eindruck, daß seitdem die Pumperei nicht mehr so benötigt wird wie vorher mit dem verstopften Kühler.
Is es nur einen Eindruck oder hat die Motortemperatur tatsächlich mit diesem Verdunsten was zu tun?
Ich hatte auch ständig Probleme den Motor auch nach kurzer Standzeit wieder zu starten. Die Schwimmerkammer war immer leer. Habe sie zig Mal geöffnet um die Düsen zu wechseln. Habe eine elektrische Pumpe in Reihe mit der mechanischer um das Problem zu lösen. Vor jedem Start, diese kurz laufen lassen bis der Vergaser voll ist.
Letztes Frühjahr kam ich endlich dazu, mein Kühler auszutauschen. Es ist jetzt ein 3 Reihiger drin. Die Kühlwasswertemperatur bleibt seit dem am unteren Rand des mittleren Bereiches. Ich habe den Eindruck, daß seitdem die Pumperei nicht mehr so benötigt wird wie vorher mit dem verstopften Kühler.
Is es nur einen Eindruck oder hat die Motortemperatur tatsächlich mit diesem Verdunsten was zu tun?
Gruß
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé