Thomas Held hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 22:50
Matthias Gebauer hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 19:56
Der Druck im Gaspolster der Federkugel ist immer Druck Federzylinder plus Tarierdruck.
Nee, der Druck im Gaspolster ist immer gleich dem Druck im Federzylinder (statisch).
Das ist beides nicht ganz präzis ausgedrückt, wie ich meine: Der Tarierdruck im Gaspolster ist höher als der atmosphärische Druck.
Erst ab dem Punkt, an dem der Betrag des Gas-Tarierdrucks auf der hydraulischen Seite erreicht wird, ist das Druckverhältnis ausgeglichen. Wird der Druck ab diesem Punkt auf einer Seite erhöht, steigt er äquivalent auf der anderen Seite.
Zuletzt geändert von M. Ferchaud am Mo 9. Sep 2024, 23:19, insgesamt 1-mal geändert.
Du hast Dir echt Mühe gemacht, aber woher soll die Druckerhöhung von 90 auf 100 bar resultieren? Wenn 90 bar reichen, um das Heck zu heben, können nicht mehr als 90 bar im Zylinder herrschen, zumindest, solange der obere Anschlag nicht erreicht ist.
Bin ansonsten ganz bei Matthias und Thomas.
Viele Grüsse,
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Robert hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 23:14
Hallo Henning,
Du hast Dir echt Mühe gemacht, aber woher soll die Druckerhöhung von 90 auf 100 bar resultieren? Wenn 90 bar reichen, um das Heck zu heben, können nicht mehr als 90 bar im Zylinder herrschen, zumindest, solange der obere Anschlag nicht erreicht ist.
Viele Grüsse,
Robert
Hallo Robert,
das ist tatsächlich die Frage, und daher hatte ich auch die Visualisierung erstellt - dadurch wird einem so manches klarer. Und zumindest hat dadurch die Diskussion um den dynamischen Prozess während der Höhenänderung begonnen.
Die Frage ist nach wie vor, warum im Messprotokoll der C6-Diagnose der Druck niveauabhängig ausgewiesen wird.
M. Ferchaud hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 23:00
Thomas Held hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 22:50
Matthias Gebauer hat geschrieben: Mo 9. Sep 2024, 19:56
Der Druck im Gaspolster der Federkugel ist immer Druck Federzylinder plus Tarierdruck.
Nee, der Druck im Gaspolster ist immer gleich dem Druck im Federzylinder (statisch).
Das ist beides nicht ganz präzis ausgedrückt, wie ich meine: Der Tarierdruck im Gaspolster ist höher als der atmosphärische Druck.
Erst ab dem Punkt, an dem der Betrag des Gas-Tarierdrucks auf der hydraulischen Seite erreicht wird, ist das Druckverhältnis ausgeglichen. Wird der Druck ab diesem Punkt auf einer Seite erhöht, steigt er äquivalent auf der anderen Seite.
Du hast natürlich recht: Die Tatsache, daß in Fahrstellung sich das flexible Kugelmembran in einer Mittelstellung befindet, beweist, daß die Drücke auf beiden Seiten des Membrans identisch sein müssen...
Es gibt noch einen entscheidenden Fehler in der Darstellung, der Anschlag wird schon in der ersten Hochstellung erreicht und je nachdem wie weit das Gummi zusammengedrückt wird, erhöht sich der Druck im Federzylinder und in der Kugel.
Und die Meßwerte vom C6 sind nicht auf DS übertragbar.
Uli hat geschrieben: Di 10. Sep 2024, 12:25
Es gibt noch einen entscheidenden Fehler in der Darstellung, der Anschlag wird schon in der ersten Hochstellung erreicht und je nachdem wie weit das Gummi zusammengedrückt wird, erhöht sich der Druck im Federzylinder und in der Kugel.
Und die Meßwerte vom C6 sind nicht auf DS übertragbar.
Gruß Uli
Ja, die Bilder sind in ihrer Erklärung ungenügend und teilweise unrealistisch. Auch die häufigen Verweise des Urhebers auf die C6-Tabellen machen keinen Sinn und sind hier eher fehl am Platz.
Uli hat geschrieben: Di 10. Sep 2024, 12:25
Es gibt noch einen entscheidenden Fehler in der Darstellung, der Anschlag wird schon in der ersten Hochstellung erreicht und je nachdem wie weit das Gummi zusammengedrückt wird, erhöht sich der Druck im Federzylinder und in der Kugel.
Und die Meßwerte vom C6 sind nicht auf DS übertragbar.
Gruß Uli
Ja, die Bilder sind in ihrer Erklärung ungenügend und teilweise unrealistisch. Auch die häufigen Verweise des Urhebers auf die C6-Tabellen machen keinen Sinn und sind hier eher fehl am Platz.
huf
Lieber huf, Dinge machen keinen Sinn, sie ergeben welchen.
Und bevor nicht hinreichend bewiesen ist, dass a) das leichte Zusammendrücken des Anschlagpuffers tatsächlich einen Einfluss auf den Federungsdruck und b) beim C6 in erhöhter Zwischenstellung ebendies der Fall ist, wäre ich mit derlei Äußerungen zurückhaltend.
Wie es ingenieurtechnisch aus meiner Sicht modelliert würde hatte ich geteilt.
Ersetze im System Federung einmal die Gasfeder (also die Federkugel) einfach durch eine Feder allgemein.
Aus welchem Grund sollte diese Feder komprimiert werden, wenn du die darauf liegende Masse über egal welche Mimik nach oben schiebst?
Zumindest Solange man die Massenträgheit in erster Näherung herausnimmt. und das System sich nach oben frei bewegen kann?
Sich also keine Gegenkraft aufbaut ?