Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Noch eine Ergänzung:
Auf Empfehlungen aus dem Forum habe ich mir ein Voltmeter für den Zigarettenanzünder gekauft (Annsmann 15€ oder andere). Ich fand das hilfreich..
Grüße,
Pit
Auf Empfehlungen aus dem Forum habe ich mir ein Voltmeter für den Zigarettenanzünder gekauft (Annsmann 15€ oder andere). Ich fand das hilfreich..
Grüße,
Pit
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Bonjour Pit,
ich ziehe zwei mal 55W für Abblendlicht, sind H4 auf den Bilux-Steckern. Müßte die Anlage eigentlich verkraften, die Ducellier-LiMa macht 3,5 bis 22 Ampere Ladeleistung, macht bei Fahrt knappe 300 Watt, sollte für alles inkl. Laden der Batterie reichen (nicht auf Kurzstrecken, ist bei mir aber nicht). Ich muß nochmal die Spannung bei laufendem Motor und Fahrlicht an (bei mehr als Leerlauf-Drehzahl, also voller LiMa-Leistung) messen, an Batterie sowie den Scheinwerfern.
A bientot
Joerg
ich ziehe zwei mal 55W für Abblendlicht, sind H4 auf den Bilux-Steckern. Müßte die Anlage eigentlich verkraften, die Ducellier-LiMa macht 3,5 bis 22 Ampere Ladeleistung, macht bei Fahrt knappe 300 Watt, sollte für alles inkl. Laden der Batterie reichen (nicht auf Kurzstrecken, ist bei mir aber nicht). Ich muß nochmal die Spannung bei laufendem Motor und Fahrlicht an (bei mehr als Leerlauf-Drehzahl, also voller LiMa-Leistung) messen, an Batterie sowie den Scheinwerfern.
A bientot
Joerg
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Hallo Joerg,
ich würde einen Spannungsabfall von 0,7 V keineswegs akzeptieren. Der Grund ist, dass der Halogenprozess in den Lampen eine gewisse Mindesttemperatur benötigt, um überhaupt zu funktionieren. Unterspannung verkürzt deshalb erstaunlicherweise nicht nur die Lebensdauer, sondern führt auch zur Schwärzung des Kolbens.
ich würde einen Spannungsabfall von 0,7 V keineswegs akzeptieren. Der Grund ist, dass der Halogenprozess in den Lampen eine gewisse Mindesttemperatur benötigt, um überhaupt zu funktionieren. Unterspannung verkürzt deshalb erstaunlicherweise nicht nur die Lebensdauer, sondern führt auch zur Schwärzung des Kolbens.
Beste Grüße, Uwe
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Uwe hat natürlich Recht.
Ich habe im Internet die Angabe von 0,3V als maximalen Spannungsabfall zwischen Lichtschalter und Scheinwerfer gefunden.
Grüße
Pit
Ich habe im Internet die Angabe von 0,3V als maximalen Spannungsabfall zwischen Lichtschalter und Scheinwerfer gefunden.
Grüße
Pit
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Bonjour,
der Lichtschalter ergab beim Durchmessen keinen Widerstand, sollte einwandfrei sein.
Einen anderen Verdächtigen gibt es: Eine der Sicherungen (hatte ich eigentlich alle geprüft und Kontakt gereinigt und Polfett drauf) weist eine völlig lose Metallkappe auf, dürfte viele Jahre alt sein, und es hatten sich erheblich Ablagerungen zwischen Kappe und Glasröhrchen gebildet. Möglicherweise war der elektrische Kontakt zwischen Kappe und geklemmtem Sicherungsdraht nicht mehr ausreichend. Ich baue alle 3 Sicherungen in neu ein.
BTW: Bei mir sind ausnahmslos fette 30A Sicherungen eingebaut, ist das korrekt für eine 63er ID?
Als nächstes werde ich die Leitung vom Lichtschalter / Ausgang Abblendlicht mal direkt mit fliegender Leitung zum Lampensockel legen, und prüfen, ob dann weniger Spannungsverlust auftritt, fällt nach wie vor um ca. 0,75V gegenüber Batteriespannung ab.
Übrigens durfte ich feststellen, das Abblend- und Fernlicht GAR NICHT abgesichert sind....Zumindest fällt dann eine Sicherung als Mangel weg....
Da die Zündung ja abgesichert ist (im Gegensatz zum Anlasser, aber der wird wohl zuviel Rumms haben), könnten die Zündaussetzer durch die malade Sicherung verursacht worden sein. Halb-defekte Bauteile sind immer gemein.
A bientot
Grobi alias Joerg
der Lichtschalter ergab beim Durchmessen keinen Widerstand, sollte einwandfrei sein.
Einen anderen Verdächtigen gibt es: Eine der Sicherungen (hatte ich eigentlich alle geprüft und Kontakt gereinigt und Polfett drauf) weist eine völlig lose Metallkappe auf, dürfte viele Jahre alt sein, und es hatten sich erheblich Ablagerungen zwischen Kappe und Glasröhrchen gebildet. Möglicherweise war der elektrische Kontakt zwischen Kappe und geklemmtem Sicherungsdraht nicht mehr ausreichend. Ich baue alle 3 Sicherungen in neu ein.
BTW: Bei mir sind ausnahmslos fette 30A Sicherungen eingebaut, ist das korrekt für eine 63er ID?
Als nächstes werde ich die Leitung vom Lichtschalter / Ausgang Abblendlicht mal direkt mit fliegender Leitung zum Lampensockel legen, und prüfen, ob dann weniger Spannungsverlust auftritt, fällt nach wie vor um ca. 0,75V gegenüber Batteriespannung ab.
Übrigens durfte ich feststellen, das Abblend- und Fernlicht GAR NICHT abgesichert sind....Zumindest fällt dann eine Sicherung als Mangel weg....
Da die Zündung ja abgesichert ist (im Gegensatz zum Anlasser, aber der wird wohl zuviel Rumms haben), könnten die Zündaussetzer durch die malade Sicherung verursacht worden sein. Halb-defekte Bauteile sind immer gemein.
A bientot
Grobi alias Joerg
-
symphatique
- Beiträge: 1656
- Registriert: Do 15. Feb 2007, 23:51
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Kleine Seiteninfo:
Batteriepolfett wird an den Batteriepolen ÄUSSERLICH angewendet, nachdem die Polklemmen trocken und fest verschraubt sind.
Auch war es für die offenliegenden Zellenbrücken der alten schwarzen Batterien als Schutz gedacht.
Batteriepolfett darf nicht an den Kontaktflächen von Steckern, Sicherungen etc verarbeitet werden, wirkt trennend, verschlechtert den Kontakt.
Batteriepolfett wird an den Batteriepolen ÄUSSERLICH angewendet, nachdem die Polklemmen trocken und fest verschraubt sind.
Auch war es für die offenliegenden Zellenbrücken der alten schwarzen Batterien als Schutz gedacht.
Batteriepolfett darf nicht an den Kontaktflächen von Steckern, Sicherungen etc verarbeitet werden, wirkt trennend, verschlechtert den Kontakt.
"Das is´nich´kaputt! Das kann man reparieren!"
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Hallo Jörg,
da hier alle Stromkreise mit nur 3 Sicherungen abgesichert sind, erscheinen mir je 30A angemessen. Aber vielleicht steht dazu ja auch etwas in der Bedienungsanleitung des Autos oder in der Rep.Anl.. Die Grundfunktion der Absicherung ist damit ja zumindest gegeben, wenn natürlich mit den knapp 50 Sicherungen in meinem Saab eine selektivere Fehlersuche möglich ist. Wie ich schon geschrieben hatte, ob eine Absicherung der Zündung der Weisheit letzter (Kurz-)Schluss ist, weiss ich nicht, ich meine, einmal gegenteiliges gelesen zu haben. Aber alles besser als die dicken Kabel ohne jede Absicherung in meiner 59er.
Hallo Volker,
theoretisch stimmt das mit dem Polfett, aber wie kriegst Du es aus der Tube auch unterhalb der Klemme verteilt, wenn die einmal draufsitzt? Ich verteile es vorher auf Klemme und Anschluss und drehe die Klemme während des Festschraubens ein wenig hin und her. Und nach meiner Erfahrung hilft etwas (nichtleitende) Vaseline in Lichtschaltern , nachdem man die Kontakte gesäubert hat, geradezu wunder. Auch wenn Du Schalter zerlegst, findest Du dort mitunter weksseitig eingebrachtes Fett (nichtleitend, da es sonst einen Schluss erzeugen würde). Man muss da mit Mass und Mitte vorgehen.
Viele Grüsse
Robert
da hier alle Stromkreise mit nur 3 Sicherungen abgesichert sind, erscheinen mir je 30A angemessen. Aber vielleicht steht dazu ja auch etwas in der Bedienungsanleitung des Autos oder in der Rep.Anl.. Die Grundfunktion der Absicherung ist damit ja zumindest gegeben, wenn natürlich mit den knapp 50 Sicherungen in meinem Saab eine selektivere Fehlersuche möglich ist. Wie ich schon geschrieben hatte, ob eine Absicherung der Zündung der Weisheit letzter (Kurz-)Schluss ist, weiss ich nicht, ich meine, einmal gegenteiliges gelesen zu haben. Aber alles besser als die dicken Kabel ohne jede Absicherung in meiner 59er.
Hallo Volker,
theoretisch stimmt das mit dem Polfett, aber wie kriegst Du es aus der Tube auch unterhalb der Klemme verteilt, wenn die einmal draufsitzt? Ich verteile es vorher auf Klemme und Anschluss und drehe die Klemme während des Festschraubens ein wenig hin und her. Und nach meiner Erfahrung hilft etwas (nichtleitende) Vaseline in Lichtschaltern , nachdem man die Kontakte gesäubert hat, geradezu wunder. Auch wenn Du Schalter zerlegst, findest Du dort mitunter weksseitig eingebrachtes Fett (nichtleitend, da es sonst einen Schluss erzeugen würde). Man muss da mit Mass und Mitte vorgehen.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Aber es gibt doch noch neue 12v gleichspannungsregler (internet bemühen) und wenn die dynamo
in ordung ist funtioniert es wieder wie einst. Bei mir jedenfalls.
Wenn schon ein neuer regler montiert wird sollte die dynamo sowieso kontrolliert und allenfalls
instandgesetzt werden. Ausser mann bastelt gerne endlos.
Kommt mir gerade der in den sinn der sagte; "Das nicht jetzt auch noch". Er reparierte die kupplung
dann während der urlaubsreise. Aber dann lässt's sich wenigstens eine reisserische geschichte
schreiben. Wem fällt den schon die tölpelhaftikeit auf.
in ordung ist funtioniert es wieder wie einst. Bei mir jedenfalls.
Wenn schon ein neuer regler montiert wird sollte die dynamo sowieso kontrolliert und allenfalls
instandgesetzt werden. Ausser mann bastelt gerne endlos.
Kommt mir gerade der in den sinn der sagte; "Das nicht jetzt auch noch". Er reparierte die kupplung
dann während der urlaubsreise. Aber dann lässt's sich wenigstens eine reisserische geschichte
schreiben. Wem fällt den schon die tölpelhaftikeit auf.
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Cardano,
wir hatten's in diesem Thread doch schon: Der Regler muss insbesondere in zwei Kriterien zur Gleichstrom-LiMa passen: 1. Ist die LiMa plus- oder minusgeregelt? 2. Wie groß ist die maximal zulässige Strombelastbarkeit der LiMa?
So einfach wie bei Drehstromgeneratoren, bei denen es lediglich auf Plus- oder Minusregelung ankommt und bei denen der Ladestrom auch nciht durch den Regler fließen muss, ist es bei Gleichstromreglern leider nicht, weshalb man nicht irgendeinen x-beliebigen nehmen kann.
wir hatten's in diesem Thread doch schon: Der Regler muss insbesondere in zwei Kriterien zur Gleichstrom-LiMa passen: 1. Ist die LiMa plus- oder minusgeregelt? 2. Wie groß ist die maximal zulässige Strombelastbarkeit der LiMa?
So einfach wie bei Drehstromgeneratoren, bei denen es lediglich auf Plus- oder Minusregelung ankommt und bei denen der Ladestrom auch nciht durch den Regler fließen muss, ist es bei Gleichstromreglern leider nicht, weshalb man nicht irgendeinen x-beliebigen nehmen kann.
Beste Grüße, Uwe
Re: Regler für Gleichstrom: Elektronische Alternative?
Hallo!
Aber:
Zündung ist nicht abgesichert, Licht hingegen schon.
Gruß Michael
Ob die Kappe lose auf dem Glasröhrchen ist oder nicht ist eigentlich wurscht. Ich hatte aber tatsächlich auch mal eine alte Sicherung bei der sich die Verlötung des Sicherungsdrahts in der Kappe irgendwie gelöst hatte (gebrochen, kalte Lötstelle, was auch immer). . Leichtes Drehen der Sicherung half dann immer kurzzeitig. Dachte natürlich auch erst es wäre die Sicherungsaufnahme o.ä.Grobi hat geschrieben: Mi 3. Jan 2024, 17:59 ...
Einen anderen Verdächtigen gibt es: Eine der Sicherungen (hatte ich eigentlich alle geprüft und Kontakt gereinigt und Polfett drauf) weist eine völlig lose Metallkappe auf, dürfte viele Jahre alt sein, und es hatten sich erheblich Ablagerungen zwischen Kappe und Glasröhrchen gebildet. Möglicherweise war der elektrische Kontakt zwischen Kappe und geklemmtem Sicherungsdraht nicht mehr ausreichend. Ich baue alle 3 Sicherungen in neu ein.
....
Da die Zündung ja abgesichert ist (im Gegensatz zum Anlasser, aber der wird wohl zuviel Rumms haben), könnten die Zündaussetzer durch die malade Sicherung verursacht worden sein.
.....
Aber:
Zündung ist nicht abgesichert, Licht hingegen schon.
Gruß Michael