Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Diskussionen rund um's Thema...
Til Verified
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Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Beitrag von Til Verified »

Die Suche hat leider nichts gebracht, obwouhl ich mir sicher bin, dass wir das Thema schon mal hatten :-( - 2. Armaturenbrett, Pallas, Mai 67 - der Gummi ist so weich, dass er nicht mehr richtig zurueckschnellt, also kein Wasser mehr ansaugt - frueher konnte ich mit ca. 20x Pumpen etwas Wasser auf die Scheibe bekommen, jetzt geht gar nichts mehr - die Ventile in den Duesen sowie das Bodenventil im Behaelter scheinen soweit iO (bewegen sich).

Ich habe das Ding vor einiger Zeit mal aufgeboerdelt, da hat es keinerlei Ventile oder so, sondern wirklich nur den Gummibalg (klebrig, weich) - im Internet habe ich wenig gefunden - https://www.citroen-andre-shop.com/a-59 ... escription scheint mir das non-Pallas Modell zu sein, meins hat ein deutlich groesseres Loch/Gewinde - ich weiss, dass einige das auf elektrische Pumpe umgeruestet haben, aber als die Dinger neu waren, haben sie doch sicher gut funktionniert (ich hatte damit bei meiner Ente nie Probleme) und gerade bei deiser DS moechte ich so wenig wie moeglich umaendern.

Gibt es irgendwo noch neue Pallas Pumpen? Falls nein, hat irgendjemand noch eine gebrauchte rumliegen (z.B. vom Elektroumbau)? Zur Not koennte ich ja den neuen Gummi einer non-Pallas Pumpe in die Pallas Dose einbauen aber da ich die schon einmal aufgeboerdelt habe, weiss ich nicht, ob das nochmal geht.

Bin auf Vorschlaege gespannt - Til
Ingo Röver
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Re: Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Beitrag von Ingo Röver »

Dieses von dir gesuchte Teil gibt es immer wieder auf Märkten, habe ich oft gesehen. Es gibt aber keine Pallas-Ausführung, sondern nur für ID und für DS. Ich meine, bis vor kurzem hatten es auch die einschlägigen Händler im Angebot ...
Du hast die Rückschlagventile geprüft, dabei musst du dir auch richtig Zeit nehmen und lieber zweimal gucken. Nach meiner Erfahrung sind die oft verrottet. Gruß Ingo
Til Verified
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Re: Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Beitrag von Til Verified »

Danke Ingo - das mit nur einem Typ fuer DS ist schonmal sehr hilfreich - Maerkte gibt es hier in den USA nicht so viele, aber ich werde weiterschauen ;-) - das mit dem richtig Zeit nehmen ist sicherlich auch ein guter Tip (ich habe noch keine wirkliche Druckpruefung der Ventile gemacht) - Til
Boßhammer Verified
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Re: Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Beitrag von Boßhammer Verified »

Worin besteht der Unterschiede ID und DS? Der Knopf kann doch getauscht werden oder habe ich das falsch in Erinnerung? Und ist die Pumpe der Ente nicht identisch? Oder hatte sie das Rückschlagventil nicht?
Es ist schon ein paar Tage her, aber als meine Pumpe den Geist aufgab, bin ich eine Zeit mit der Pumpe der Ente gefahren und habe dann wieder umgebaut, als ich eine originale Pumpe gefunden hatte.
Doctor-D
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Re: Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Beitrag von Doctor-D »

Der DS Knopf hat einen grösseren Durchmesser, es gibt ID und DS Pumpenkörper.In dem Gehäuse ist kein Ventil, das ist im Bottich und in den Düsen.
Wenn das sauber ist, die Brühe flockt gerne aus, dann funktioniert die Kommunikation zwischen aus dem Bottich saugen und in die Düsen pressen nicht.
Bisschen Spülen und Pressluft.Die Membranen sind sehr robust und halten lange, NOS ist nicht wirklich schwierig zu bekommen.
Aber meisten ist es einfach versulzt.
Ingo Röver
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Re: Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Beitrag von Ingo Röver »

Ich bin auch ein großer Freund von Originalität bei unseren DS. Mit der Spritzanlage habe ich mich in der Vergangenheit oft beschäftigen müssen. Irgendwann war ich es leid. Die Rückschlagventile waren stets der Knackpunkt. Nun habe ich im Gummibalg einen kleinen Schalter, eine E-Pumpe unauffällig integriert und 2 Rückschlagventile aus dem Zubhörhandel, die in die Leitung gesteckt werden. Nun ist seit vielen Jahren Ruhe ... Gruß Ingo
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Oberberger_ID19B68 Verified
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Re: Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Beitrag von Oberberger_ID19B68 Verified »

Genau so habe ich es auch gelöst.

In den Pumpschalter einen Taster einbaut, dazu das Gehäuse aufgebördelt, den Taster in der Rückwand verschraubt aber Membran und Feder drin gelassen, fühlt sich also immer noch so an, als wenn die Pumpe gedrückt wird.
An der Spritzwand ein kleine schwarz Pumpe befestigt.
Für die Stromversorgung der Pumpe habe ich die beiden Kabel (+/-) durch die beiden Wasserschläuchen vom Armaturenbrett verlegt.
Dateianhänge
20220529_113644k.jpg
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Pumpe schwarz.jpg
68er ID 19 B "Die rotte Göttin"
Til Verified
Beiträge: 795
Registriert: So 30. Jan 2005, 02:22

Re: Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Beitrag von Til Verified »

Entenpumpe (BJ 1976) hatte ich auch schon mal auf und die ist ganz anders, also mit Ventil im Balg (wenn das erst mal verklebt ist, geht dann gar nichts mehr), also ohne Bodenventil des Behaelters - ich werde nochmal alles reinigen und berichten - aber mich auch auf die Suche eines NOS Balgs machen - Til

PS: das mit der Elektroloesung ist soweit klar, wollte ich aber wie gesagt vermeiden - wie ich bei meiner Suche gesehen habe, gibts die auch komplett bei Sassen
Til Verified
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Re: Spritzwasserpumpe (Hand) 1967

Beitrag von Til Verified »

Abschlussbericht: ihr habt mir ja Mut gemacht, das nochmal zu vesuchen - also alle drei Ventile über Nacht in den Vergaserreiniger Kübel, alles durchgeblasen, alle Ventilnadeln bewegen sich, und eingabaut: geht nicht - mein Sohn sagt dann plötzlich: da musst Du eine Schelle nachziehen, da spritzt was raus - die Schelle war dann die vom Kühlwasserschlauch hinten am Rohr am Zylinderkopf und gespritzt hats tatsächlich, natürlich aus einem kleinen Loch im Scheibenwaschschlauch - aha, kann ich ja nicht sehen, das wirds dann gewesen sein - also Schlauch abgeschnitten und kurzes 6mm Rohr reingedrückt (das hatte ich vom 2CV Benzinleitung noch übrig) - guter Dinge drücke ich dann wieder auf den Knopf: geht nicht :-(.

Nach erneutem Abschrauben der Düsen auf der Motorhaube dann die Erlauchtung: die Nadeln fallen nicht, wie sie sollen, nach unten sondern bleiben am oberen Anschlag kleben - so kann das nicht funktionnieren, da ja hier beim Loslassen des Knopfes Luft angesaugt wird (anstatt Wasser vom Behälter) - also jetzt reichts mir und ich will diese Nadeln sehen und alles gut reinigen: das Aufbiegen der Verstemmung (oberer Anschlag) geht einfach, Nadel gut geputzt, den Ventilsitz mit einem kleinen Bohrer etwas gereinigt (nicht aufgebohrt) und mit einem grösseren Bohrer den Schacht gut gereinigt - beim Zusammenbau brechen natürlich die alten Verstemmungen ab, also mit dem Dremel zwei kleine Schlitze gemacht und an anderer Stelle eingebogen - und siehe da: die Ventile arbeiten wieder wie sie sollen und es spritzt bis an den oberen Schiebenrand :-).

Auch nicht mehr Arbeit als der Umbau auf elektrisch und ich gehe jetzt mal davon aus, dass das eine Zeitlang funktionniert - Til
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