Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

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Hans-Uwe Fischer
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

Man findet sicherlich zu den meisten Automobilmodellen einige zeitgenössische Umbauten. Aber diese Basteleien einiger fehlgeleitener Blechner sind i.d.R. nicht erwähnenswert.

Sieht man hier im Thread die vermurksten Blecharbeiten, so ist das nichts weiter als ein Frevel am Design der ID/DS. Mehr ist da nicht! Da nützen auch keine verschwurbelten philosophische Betrachtungen. Sowohl die Heckflossen, als auch die mythisch anmutenden Erklärungen hier, sind eher peinlich und schaden dem wahren Mythos der ID/DS.

huf
M. Ferchaud
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von M. Ferchaud »

karjolen hat geschrieben: Eine interessante Erkenntnis aus diesem Thread ist imho der Umstand, das es offensichtlich schön früh einen Markt für professionelle Umbauten der DS gab.


Das ist keine neue Erkenntnis - es sind zahlreiche zeitgenössische Umbauten an frühen Déesen bekannt.


karjolen hat geschrieben:Apropos Tebartz-Effekt :-)
Können wir dieses Thema jetzt bitte mal außen vor lassen!?


karjolen hat geschrieben:Btw, wen interessiert, wie man als Autobauer so ankommt, wenn man die üblichen Garagenmaße seiner Kundschaft ignoriert, kann sich ja spaßeshalber mal mit dem Mercedes W140 beschäftigen.
Weitere Klischees, Fabeln und Legenden - wozu?
M. Ferchaud
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von M. Ferchaud »

Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Man findet sicherlich zu den meisten Automobilmodellen einige zeitgenössische Umbauten. Aber diese Basteleien einiger fehlgeleitener Blechner sind i.d.R. nicht erwähnenswert.
Das ist Deine Meinung, aber sicherlich nicht allgemeingültig.


Hans-Uwe Fischer hat geschrieben:Sieht man hier im Thread die vermurksten Blecharbeiten, so ist das nichts weiter als ein Frevel am Design der ID/DS. Mehr ist da nicht! Da nützen auch keine verschwurbelten philosophische Betrachtungen. Sowohl die Heckflossen, als auch die mythisch anmutenden Erklärungen hier, sind eher peinlich und schaden dem wahren Mythos der ID/DS.
Auch das ist allein Deine Meinung. Ob man diesen Umbau nun schön oder häßlich findet, sei dahingestellt. Interessant ist er allemal, zumal es kaum Dokumentation darüber gibt, wie wir gesehen haben.

Schaden tut dem Mythos der DS hier sicherlich nichts - auch nicht Deine Miesepriemeligkeit.
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maldini Verified
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von maldini Verified »

Hallo Henning,

ich bin ganz bei Dir - ich finde das auch sehr interessant!
Aber da bin da auch wiederum bei Hans-Uwe - für mich sind diese Autos „Monstrositätenkabinet“. (Bitte nicht falsch verstehen)
An den DSen rumzudengeln erfordert sicherlich Mut! (den ich bewundere) :-)

z.B. Mir persönlich gefallen noch nicht mal die Chapron Cabrios wirklich, weil sie mit geschossene Verdeck verboten aussehen. (Meine persönliche Meinung)

Die „Rein“Form unseres Wagens - über alle drei Karosserievarianten - ist ein in der Automobilgeschichte unglaubliches Unikat.
Ich liebe die zweite „Variante“ - aber die Ursprungs DS und die „dritte Front“ sind mindestens genauso schön. Mir gefallen nur Details „besser“.

aber - über Geschmack lässt sich nicht streiten!

Grüße
karl
aquablader
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von aquablader »

Zum oben angesprochenen W140: wie zierlich dieses Auto mittlerweile neben einem Ford S-Max z.B. aussieht.
Hatte neulich den direkten Vergleich.

VG Ingo
Hans-Uwe Fischer
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

M. Ferchaud hat geschrieben: (...)
Schaden tut dem Mythos der DS hier sicherlich nichts - auch nicht Deine Miesepriemeligkeit.

Der Begriff " Miesepriemeligkeit" gefällt mir sehr gut. :-)

Er trifft allerdings auf mich überhaupt nicht zu. Ich habe mir sämtliche Träume in meinem Leben erfüllt und hatte 'ne tolle Zeit mit meinen D-Modellen. Auch habe ich seinerzeit viele interessante DS-Freunde kennengelernt.

Etwas miesepriemelig werde ich ich aber, wenn irgendwelche loser mit einer Flex an der perfekten ID/DS-Form herumpfuschen und das hier auch noch schöngeredet wird. Nicht umsonst ist die Göttin im Museum of modern art in NYC gelandet. https://citroenvie.com/ds-at-the-museum ... rt-in-nyc/

Gehe auf ein ID/DS-Treffen und zeige ein Foto von einer Original-DS und ein Foto von einer Heckflossen-DS. Das Ergebnis dürfte dich überraschen. Das erklärt auch, wieso es über diesen Design-Frevel keine Dokumentation gibt.

huf
M. Ferchaud
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von M. Ferchaud »

Hans-Uwe Fischer hat geschrieben:Der Begriff " Miesepriemeligkeit" gefällt mir sehr gut. :-)
Das freut mich.
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben:Er trifft allerdings auf mich überhaupt nicht zu.
Ich finde schon - aber das ist allein meine persönliche Meinung ;-)

Hans-Uwe Fischer hat geschrieben:Etwas miesepriemelig werde ich ich aber, wenn irgendwelche loser mit einer Flex an der perfekten ID/DS-Form herumpfuschen und das hier auch noch schöngeredet wird.
Diese Verurteilung von Karossiers ("Loser") finde ich zu pauschal und überdies sehr klischeebehaftet. Demzufolge wäre auch ich ein "Loser", da ich jüngst ein ziemlich radikales Restyling an meinem XM (Front und Heck) vorgenommen habe.
Überdies wird hier nichts "schöngeredet". Der Umbau ist interessant und bemerkenswert - beim Nuancier findet sich ein ganzes Kapitel zum Thema "Tuning" in drei Kategorien. Das gehört alles zum Zeitgeist der DS, ob es Dir nun gefällt oder nicht. Vielleicht schauste Dich dort mal um.

Hans-Uwe Fischer hat geschrieben:Gehe auf ein ID/DS-Treffen und zeige ein Foto von einer Original-DS und ein Foto von einer Heckflossen-DS. Das Ergebnis dürfte dich überraschen. Das erklärt auch, wieso es über diesen Design-Frevel keine Dokumentation gibt.
Ich war in der Vergangenheit auf zahlreichen ID/DS-Treffen - selbst jeweils ausschließlich mit originalen D-Modellen. Auf einigen dieser Treffen standen auch beispielsweise Chapron-Modelle mit Heckflossen, die durchweg großes Interesse und sowohl Zuspruch als auch Ablehnung auf sich zogen. Eine Erklärung, warum zu diesem Umbau keine oder kaum Dokumentationen exisrtieren, dürfte ein solchers "Ergebnis" wohl kaum darstellen.

Wenn Dir dieser Umbau solch ein Unbehagen bereitet, musst Du diesem Thread ja nicht weiter folgen :-)
aquablader
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von aquablader »

Die DS an und für sich polarisiert ja schon. Lieben oder hassen, dazwischen habe ich bei meinen Mitmenschen nicht viel kennen gelernt.
Wenn da aber was verändert oder selbst gebaut wurde, ist es selten eine Verbesserung.
Aber das kommt eben immer auf die persönliche Wahrnehmung an und darf niemals zur Herabwürdigung der anderen Ansicht führen.

VG Ingo
Hans-Uwe Fischer
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

M. Ferchaud hat geschrieben: (...)
Demzufolge wäre auch ich ein "Loser", da ich jüngst ein ziemlich radikales Restyling an meinem XM (Front und Heck) vorgenommen habe.
(..)
... du bist jetzt aber keiner von den Steel Buddies? ;-)


huf
aquablader
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Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft

Beitrag von aquablader »

Da erinnere ich mich eher an die Bangla Bastler oder an Chop Shop/ London Garage. Das war teilweise schon sehr spooky, was die da gebaut haben....

VG Ingo
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