Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Hallo Henning
Ich würde auch sagen,dass die Scheinwerfer anders sind. Aber der Rest könnte hin kommen.
Das Buch heisst Album DS von j.Borge und N.Viasnoff.
Das Kapitel heisst passender weise Deesses en folie...
Ich würde auch sagen,dass die Scheinwerfer anders sind. Aber der Rest könnte hin kommen.
Das Buch heisst Album DS von j.Borge und N.Viasnoff.
Das Kapitel heisst passender weise Deesses en folie...
-
Hans-Uwe Fischer
- Beiträge: 1834
- Registriert: Do 30. Jan 2003, 08:27
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Ich kann diesem Thread nur sehr schwer folgen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Garagentiefe Einfluss auf diese Formgebung hatte. Ich selber habe noch nie solch eine Perfektion in Sachen Design, Formsprache und Anmut in einem einzigen Gesamtwerk erkennen können.
Hier stand nicht die Stromlinienform als unantastbares Vorbild, sondern höchstens begleitend.
huf
(c) Citroën - Werbung
Hier stand nicht die Stromlinienform als unantastbares Vorbild, sondern höchstens begleitend.
huf
(c) Citroën - Werbung
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Die Redaktion hat sich gemeldet, schon am Montag.
Die Aufnahme von Ungar mit dem Auto stammt aus 1967, "Das österreichische Portrait: Leopold Ungar"
Mehr Informationen habe ich nicht bekommen.
Immerhin kann man sagen, dass das Auto schon mindestens 5-6 Jahre alt war.
Die Aufnahme von Ungar mit dem Auto stammt aus 1967, "Das österreichische Portrait: Leopold Ungar"
Mehr Informationen habe ich nicht bekommen.
Immerhin kann man sagen, dass das Auto schon mindestens 5-6 Jahre alt war.
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Die einzige österreichische Firma, die damals in der Lage gewesen ist, diese DS nach individuellem Kundenwunsch umzubauen und als typengenehmigten Neuwagen auszuliefern, war die Wiener Firma Smoliner&Kratky. Sie war bis 1962, Citroën Österreich gab es noch nicht, der österreichische Generalimporteur für Citroën- Fahrzeuge. Smoliner&Kratky haben mehrere höchst interessante Projekte umgesetzt, darunter beispielsweise die DS mit 6-Zylindermotor oder (noch vor den Ingenieuren in Levallois) einen zweimotorigen Prototyp des späteren 4x4 Sahara.
Horst Giegl vom österrt. DS-Club hat über Rudolf Smoliner eine lesenswerte Abhandlung geschrieben:
https://www.dsclub.at/post/sechsy-g%C3%B6ttin
lg ...hannes
Horst Giegl vom österrt. DS-Club hat über Rudolf Smoliner eine lesenswerte Abhandlung geschrieben:
https://www.dsclub.at/post/sechsy-g%C3%B6ttin
lg ...hannes
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Der Umbau muß ja nicht unbedingt in Österreich erfolgt sein.
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Ich gebe zu bedenken, dass Anfang der 60er Österreich noch lange nicht in der EU war, was einen privaten Import drastisch erschwert hat.
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Das Auto auf dem Bild von Chris trägt ein schwarzes Kennzeichen mit weissen Buchstaben W(?)FM 8(oder6)00. Das entsprach weder dem österreichischen noch dem französischen Schema der damaligen Zeit. Weiss jemand, in welchem Land solche Kennzeichen ausgegeben wurden? Das Strassenbild mutet mitteleuropäisch an.
Viele Grüsse
Robert
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
KFM 600 um genau zu sein.
Chris
Chris
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Hab mal ein wenig gegoogelt. Dieses Kennzeichenschema gab es in dieser Form und zu dieser Zeit in UK. Und die Briten haben gern mit GFK seltsame Formen gebastelt. Linkslenker und vmtl. Rechtsverhehr sprechen natürlich dagegen.
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Zeitgenössischer DS-Umbau aus den 50ern / 60ern mit unbekannter Herkunft
Eine interessante Erkenntnis aus diesem Thread ist imho der Umstand, das es offensichtlich schön früh einen Markt für professionelle Umbauten der DS gab. Ohne entsprechende Kundschaft die drauf abfuhr + bei denen Geld nicht das Entscheidende war, hätte es keine hochwertigen Umbauten gegeben.
Heißt, ein Faible des Umbauers nicht ausschließend, erster Anlass der Motivation war Business.
Für den Karosserieschneider ist das Verstehen der Design-Philosophie des Originals dann Voraussetzung für einen sinnigen Ansatz und gutes Ergebnis. Und das Ergebnis dann höchstwahrscheinlich Modisch ...
Apropos Tebartz-Effekt
Das man gern die DS für sowas hergenommen hat, sagt auch was über den damaligen Status des Wagens. Schon ab Werk populär mit jeder Menge Prestige, Innovation und Design ausgestattet und gerade da dann noch eins drauf. Lässt mich an die Jungs ausm Fußball von heute denken, die Ihre fabrikneuen Gefährte ausm Luxussegment erst mal ordentlich durchpimpen lassen. Schöner Widerspruch, aber das sollen mal die hier anwesenden Psychologen analysieren ...
Die Nummer mit der Garage als einen Grund für eine nötige Reduzierung der Gesamtlänge in der Entwicklungshase hab ich irgendwo gelesen und fand es auch einleuchtend, weiß leider nur nicht mehr wo ...
Auf der Suche nach dem Wo hab ich nun im Buch 'Das Original- Citroën DS' gelesen, dass der Grund für die Modifikation das Auftauchen eines auffallend ähnlich gestalten Wagens der Konkurrenz war.
Mhmmm ...?
Was auch immer, wird eine schwerwiegende Erkenntnis gewesen sein, die Änderung wurde scheints erst 1954! vorgenommen.
Btw, wen interessiert, wie man als Autobauer so ankommt, wenn man die üblichen Garagenmaße seiner Kundschaft ignoriert, kann sich ja spaßeshalber mal mit dem Mercedes W140 beschäftigen.
In Zusammenhang mit der Stromlinie finde ich noch die Frage spannend, ob Citroën damals für die DS schon einen Windkanal zum Testen hatte. Das einzige, was ich dazu gefunden habe, sieht weder aerodynamisch gut, noch wirklich seriös (Maßstabsmodell?) aus ...
Gruß Mathias
Quelle Bild: www.passionnement-Citroën.com/post/les- ... s-de-l-air
[attachment 16865 wind.png]
Heißt, ein Faible des Umbauers nicht ausschließend, erster Anlass der Motivation war Business.
Für den Karosserieschneider ist das Verstehen der Design-Philosophie des Originals dann Voraussetzung für einen sinnigen Ansatz und gutes Ergebnis. Und das Ergebnis dann höchstwahrscheinlich Modisch ...
Apropos Tebartz-Effekt
Die Nummer mit der Garage als einen Grund für eine nötige Reduzierung der Gesamtlänge in der Entwicklungshase hab ich irgendwo gelesen und fand es auch einleuchtend, weiß leider nur nicht mehr wo ...
Auf der Suche nach dem Wo hab ich nun im Buch 'Das Original- Citroën DS' gelesen, dass der Grund für die Modifikation das Auftauchen eines auffallend ähnlich gestalten Wagens der Konkurrenz war.
Mhmmm ...?
Was auch immer, wird eine schwerwiegende Erkenntnis gewesen sein, die Änderung wurde scheints erst 1954! vorgenommen.
Btw, wen interessiert, wie man als Autobauer so ankommt, wenn man die üblichen Garagenmaße seiner Kundschaft ignoriert, kann sich ja spaßeshalber mal mit dem Mercedes W140 beschäftigen.
In Zusammenhang mit der Stromlinie finde ich noch die Frage spannend, ob Citroën damals für die DS schon einen Windkanal zum Testen hatte. Das einzige, was ich dazu gefunden habe, sieht weder aerodynamisch gut, noch wirklich seriös (Maßstabsmodell?) aus ...
Gruß Mathias
Quelle Bild: www.passionnement-Citroën.com/post/les- ... s-de-l-air
[attachment 16865 wind.png]