Carsten_SM hat geschrieben:
Ohne hier anfangen zu wollen, was machste mit ner Mehrparteienhaus- Wohnung in der Stadt ? Nix PV, nix Ladestelle, alles Grütze. Mehr Rad fahren, und das gesparte in die Oldies gießen, anders gehts dann nicht.
Hallo,
und das ist genau der springende Punkt, zumindest bei mir und ich kann mir vorstellen, dass es so oder so ähnlich sehr sehr vielen anderen auch geht:
Ich wohne zwar auf dem Land, recht stadtnah in zwei Richtungen aber eben eine kleinere Gemeinde. Wohne in einem solchen Mehrparteienhaus und habe sogar einen eigenen Stellplatz am Haus. Aber eben keine Ladestelle in Sicht und auch überhaupt nicht geplant oder denkbar. Es ist zwar wohl so, dass der Vermieter einem eine solche zur Verfügung stellen muss wenn man das verlangt (habe ich zumindest mal gehört aber ob das stimmt?). Aber selbst wenn das so wäre und es dann dazu käme, das eine gebaut würde, wäre wohl das Verhältnis Vermieter/ Mieter auf die Dauer etwas angespannt um es mal freundlich zu sagen...
Dann gibts ja auch die Möglichkeit, das laden mit "normalem" Haushaltsstrom zu machen. Nun, meine Lösung wäre dann mit Verlängerungskabel oder Kabeltrommel aus dem Fenster im 2. Stock quer über eine Grünfläche bis zum Stellplatz. Auch nicht so der Bringer irgendwie...
Das mit dem Fahrrad fahren ist eine tolle Sache, mache ich hobbymäßig viel in der Freizeit. Nur zur Arbeit? Na ja. Ich arbeite in Wechselschicht aber habe den Luxus, wunschgemäß nur Spätschicht machen zu können. Der Weg von zu Hause bis an den Arbeitsplatz sind nur ca. 12 km, wäre also mit dem Rad gut machbar. Nur z.B. dann mittags im Sommer bei 30 Grad schon verschwitzt bei der Arbeit ankommen muss man auch mögen oder aber auch, dann abends/ nachts über die völlig dunkle Landstraße nach Hause gurken wo es keinen separaten Radweg gibt-auch nicht so toll.
Von daher wäre ich sofort dabei mit so einem kleinen, günstigen E-Auto eben für den Arbeitsweg und zurück, zum einkaufen usw. Aber das scheitert eben bestimmt nicht nur bei mir an der noch völlig fehlenden Infrastruktur zum laden des Autos.
Ich weiß nicht, könnte man nicht irgendwie die Straßenlaternen anzapfen seitens der Gemeinde? Denn Strom liegt doch praktisch in jeder Straße. Denn erst, wenn solche Lademöglichkeiten flächendeckend für jedermann verfügbar sind macht doch so ein E-Auto überhaupt erst Sinn.
Bis es soweit ist, bleibt das halt eine tolle Sache für diejenigen, die eben städtisch wohnen und zufällig eine Lademöglichkeit in greifbarer Nähe haben (und sich diese bisher noch nicht mit 20 anderen Leuten teilen müssen...) oder aber über ein Eigenheim verfügen, wo sie ihr Auto direkt am Haus laden können...
Grüße
Alex