Das ist nicht so einfach. Das grundsätzliche Vorgehen und die Reaktionsmechanismen etc. könnte ich wohl erklären, aber das hilft nicht weiter, da die Fertigung noch einmal etwas ganz anderes ist, da es auf das Verhältnis der Edukte zueinander, den Vulkanisationsgrad und dann die Additive wie Weichmacher etc. ankommt.Robert hat geschrieben:
Die Frage also: Wer weiss, wie man NBR "kocht" und was dabei schief gehen kann, oder kennt jemand einen, der es weiss? Ulf Petermann geht leider nicht mehr ans Telephon.
Viele Grüsse
Robert
Da kann man viel falsch machen. Ohne vernünftige Prüfzertifikate kann man nur hoffen, dass der Schlauch ok ist.
Und selber herstellen kann man total vergessen.
Ich würde da jetzt nach fertigen Schläuchen suchen, die vielleicht vom Durchmesser nicht hundertprozentig passen, aber über eine geprüfte Kälte- und Mineralölbeständigkeit verfügen. Da muss man sich auf die Suche machen und da wird man bestimmt fündig.
Man könnte vielleicht auch auf Schläuche aus Viton zurückgreifen. Das Material kostet aber mal leicht zehnmal mehr. Da kann ein Meter in 7mm schon mal 20 Euro kosten ...
Ich vertrete übrigens nicht die These, dass man derartige Schläuche mit langer Haltbarkeit heute nicht mehr herstellen kann. Das Problem ist eher, dass man sie in dem riesigen Angebot schwer finden kann.
Die Fortschritte in der Fertigung sind immens und die Möglichkeiten nicht mit denen von vor 60 Jahren zu vergleichen.
Sollte ich total daneben liegen, dann bitte ich um gezielte und nachvollziehbare Informationen, warum man heute keine vernünftigen Rücklaufschläuche mehr produzieren können soll. Allgemeine Floskeln oder pauschales EU-bashing halte ich für nicht zielführend.