Hallo Tom,
hast du das rote Heft "System der hydraulischen Anlage" ?
Da ist bei 10/8 eine schöne Zeichnung.
Ich verstehe das so, dass sich beim Einkuppeln der Kupplungszylinder über den Korrektor (KK), den Schaltblock (SB), die Kupplungsverriegelung (KV) und den Fliehkraftregler(FKR) entleert. Alle diese "Organe" sind in Reihe geschaltet.
Normalerweise sollten also beim Einlegen des ersten Ganges der KK, der SB, die KV zuerst geöffnet sein, bis dann bei höherer Drehzahl der FKR langsam öffnet.
Wenn jetzt der KK sehr spät aufmacht, könnte die Drehzahl beim Anfahren schon so hoch sein, dass der FKR vor dem KK öffnet. Dann spielt der FKR keine Rolle mehr und der KK regelt das Einkuppeln.
Warum das dann so ruckartig geht weiß ich jetzt auch nicht. Ändert sich beim Anfahren was, wenn du nach dem Einlegen des Ganges länger wartest bis du Gas gibst?
Grüße,
pit
Justierung verstellter Kupplungskorrektor
Re: Justierung verstellter Kupplungskorrektor
Hallo Tom,
Konntest du das Problem inzwischen lösen?
Konntest du das Problem inzwischen lösen?
Re: Justierung verstellter Kupplungskorrektor
19 bis 20 reindrehen.
Wenn Du nicht weisst wo Du stehts und es wird immer schlimmer mit Lösen und das Teil soll weicher einkuppeln, auf jeden Fall reindrehen.
Die Kinematik braucht etwas Vorspannung.
Letztens ein HA, erste Fahrt, das Auto könnte weicher Kuppeln.Ich drehe raus auf weich und habe die Schraube in der Hand.
Abschleppwagen usw.Auto fährt nicht mehr.Kost ja nur 300 Hühner.
Der Korrektor.
Ich hatte Korrektoren die beim weicher drehen immer härter wurden.Also erstmal Vorspannung erhöht und siehe da, es wurde besser.Es gibt einen magic point, wenn sie zu lose sind, bockt es, und das sind wohl so um die 19 Umdrehungen beim Eingriff des Gewindes.Wenn das nicht funktioniert, ist das Teil hin.
Die Händler haben keinen Lust mehr auf das Teil, die Revisionisten wegen Garantie schon gar nicht.
Lange Geschichte mit viel Ausschuss, ich mache die Dinger jetzt selber aber es klappt nicht immer.
Der totale Gau ist den Excenter unten anzufassen, wenn da der Anschlag nicht mehr stimmt ist das ein Fall für einen Prüfstand.
Muss ich mal bauen.Das scheint unerforschtes Gebiet zu sein.
Wenn Du nicht weisst wo Du stehts und es wird immer schlimmer mit Lösen und das Teil soll weicher einkuppeln, auf jeden Fall reindrehen.
Die Kinematik braucht etwas Vorspannung.
Letztens ein HA, erste Fahrt, das Auto könnte weicher Kuppeln.Ich drehe raus auf weich und habe die Schraube in der Hand.
Abschleppwagen usw.Auto fährt nicht mehr.Kost ja nur 300 Hühner.
Der Korrektor.
Ich hatte Korrektoren die beim weicher drehen immer härter wurden.Also erstmal Vorspannung erhöht und siehe da, es wurde besser.Es gibt einen magic point, wenn sie zu lose sind, bockt es, und das sind wohl so um die 19 Umdrehungen beim Eingriff des Gewindes.Wenn das nicht funktioniert, ist das Teil hin.
Die Händler haben keinen Lust mehr auf das Teil, die Revisionisten wegen Garantie schon gar nicht.
Lange Geschichte mit viel Ausschuss, ich mache die Dinger jetzt selber aber es klappt nicht immer.
Der totale Gau ist den Excenter unten anzufassen, wenn da der Anschlag nicht mehr stimmt ist das ein Fall für einen Prüfstand.
Muss ich mal bauen.Das scheint unerforschtes Gebiet zu sein.
- Thomas Held Verified
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Re: Justierung verstellter Kupplungskorrektor
Hallo Pit,
nein, ich habe aber noch gar nicht weiter gemacht. Bevor ich den 'bockigen' Korrektor wieder einbaue und versuche, den richtigen Punkt zu finden, werde ich die Betätigungsachse mit einem neuen FKM-O-Ring dichten. FKM (Viton) ist ebenso mineralölbeständig wie NBR aber wesentlich temperaturstabiler und elastischer. Habe ich nach regelmäßigem NBR-Ring-Tausch bereits seit einiger Zeit im Kupplungszylinder verbaut. Auch beim Korrektor erhoffe ich mir bei diesem ständig in Bewegung befindlichen O-Ring längere Haltbarkeit. Da wird es über kurz oder lang doch immer wieder undicht.
Da Lelebeck als Lieferant noch bis Anfang nächster Woche Betriebsferien hat, dauert es noch etwas - ich werde aber berichten!
Gruß
Tom
nein, ich habe aber noch gar nicht weiter gemacht. Bevor ich den 'bockigen' Korrektor wieder einbaue und versuche, den richtigen Punkt zu finden, werde ich die Betätigungsachse mit einem neuen FKM-O-Ring dichten. FKM (Viton) ist ebenso mineralölbeständig wie NBR aber wesentlich temperaturstabiler und elastischer. Habe ich nach regelmäßigem NBR-Ring-Tausch bereits seit einiger Zeit im Kupplungszylinder verbaut. Auch beim Korrektor erhoffe ich mir bei diesem ständig in Bewegung befindlichen O-Ring längere Haltbarkeit. Da wird es über kurz oder lang doch immer wieder undicht.
Da Lelebeck als Lieferant noch bis Anfang nächster Woche Betriebsferien hat, dauert es noch etwas - ich werde aber berichten!
Gruß
Tom
Gruß
Tom
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Re: Justierung verstellter Kupplungskorrektor
Hallo Frank,
hatte mir schon gedacht, dass man wenn man erst mal weit genug vom Magic Point weg ist, gar nicht pauschal sagen kann, ob eher rein- oder raussschrauben. Daher meine Frage, ob man da überhaupt wieder hinkommt - hängt wahrschenlich auch von der Leidensfähigkeit des Einstellers ab.
Nicht umsonst ist das Ding ja laut Citroën irreparabel.
Was meinst du mit "Excenter unten anfassen"? Das einzig exzentrische ist doch der Nocken auf der Betätigungsachse, oder?
Gruß
Tom
hatte mir schon gedacht, dass man wenn man erst mal weit genug vom Magic Point weg ist, gar nicht pauschal sagen kann, ob eher rein- oder raussschrauben. Daher meine Frage, ob man da überhaupt wieder hinkommt - hängt wahrschenlich auch von der Leidensfähigkeit des Einstellers ab.
Nicht umsonst ist das Ding ja laut Citroën irreparabel.
Was meinst du mit "Excenter unten anfassen"? Das einzig exzentrische ist doch der Nocken auf der Betätigungsachse, oder?
Gruß
Tom
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Tom
Tom
Re: Justierung verstellter Kupplungskorrektor
Hallo,
ich kann das bestätigen, daß es quasi einen Einstellbereich gibt, wo es genau anders herum ist, ich meine, man dreht in Richtung "weicher" und das Schalten wird irgendwann "härter", nämlich genau dann, wenn die Spannkraft der Feder im Korrektor viel zu lose ist.
Ich habe übrgens eine ganz nette Methode gefunden, den Korrektor in eingebautem Zustand grob einzustellen (Ich habe meinen auch zerlegt und habe überhaupt nicht drauf geachtet, wie oft die Feder gedreht wurde, bis sie ab war). Also, man kann die Kupplungs-Handbetätigung, die unterm Lenkrad sitzt, auch von vorne aus betätigen, indem man mit einem Schraubenzieher in den Haken packt und den dann nach hinten zieht (einfach mal die Handbetätigung drücken und gucken, was sich vorne auf dem Schaltblock bewegt. Die gleiche Bewegung macht man dann mit dem Schraubenzieher). Wenn man dann den Motor im Leerlauf drehen läßt, kann man mit dem Schraubenzieher die Kupplung einkuppeln lassen und kann dabei auf dem Kupplungszylinder hinterm Kühler gucken. Wenn man dann abwechselnd immer mal wieder am Korrektor dreht und dann die Kupplung einkuppeln läßt, sieht man schon irgendwann, daß sich das Einkuppeln verändert. Da in etwa ist dann der richtige Einstellpunkt.
Aber, Herr Doctor-D, ich finde das mit dem Exzenter ja interessant: ich hab' mir nämlich überlegt, daß das vielleicht der Schlüssel zu allem Übel ist: Du hast mich nämlich erst drauf gebracht, daß da überhaupt ein Exzenter ist, weil Du mir untersagt hast, daran herumzudrehen. Das habe ich natürlich auch nicht gemacht, ich kann mir aber vorstellen, daß das klappen könnte: Ich habe meinen Korrektor in den letzten Jahren auch schon zwei, dreimal auseinandergebaut, neue O-Ringe und Dichtungen usw.eingebaut, aber gebracht hat's nix. Das Ding kuppelt immer noch ein bißchen ruckartig ein.
Ich habe im Netz jetzt dieses Schnittbild vom Korrektor gefunden. Mir scheint, daß man mit dem Exzenter den Stift unten so einstellt, daß das Loch, markiert mit dem grünen Pfeil (die rote Markierung tut nichts zur Sache), so gerade eben verschlossen ist. Da wird es sicherlich auf einen Zehntel-Millimeter ankommen. Wenn man jetzt aber mal eine neue Dichtung in den Korrektor einbaut, verändert sich doch die Einstellung des Exzenter irgendwie mit, denn der sitzt ja im linken Teil, während der Stift im rechten Teil ist. Außerdem bewegen sich die Teile im Laufe der Jahre doch 1000 Mal aneinander. Meint Ihr nicht, daß sich die Teile leicht abnutzen und der Exzenter irgendwann nicht mehr ganz richtig steht? Und meint Ihr nicht, daß irgendwann doch ein winziger Spalt an der grün markierten Stelle entsteht und der Korrektor immer härter einkuppelt? Vielleicht sollte man mal genau an diesem Exzenter fummeln?
Ich bin auf Eure Meinungen gespannt...
Thomas
ich kann das bestätigen, daß es quasi einen Einstellbereich gibt, wo es genau anders herum ist, ich meine, man dreht in Richtung "weicher" und das Schalten wird irgendwann "härter", nämlich genau dann, wenn die Spannkraft der Feder im Korrektor viel zu lose ist.
Ich habe übrgens eine ganz nette Methode gefunden, den Korrektor in eingebautem Zustand grob einzustellen (Ich habe meinen auch zerlegt und habe überhaupt nicht drauf geachtet, wie oft die Feder gedreht wurde, bis sie ab war). Also, man kann die Kupplungs-Handbetätigung, die unterm Lenkrad sitzt, auch von vorne aus betätigen, indem man mit einem Schraubenzieher in den Haken packt und den dann nach hinten zieht (einfach mal die Handbetätigung drücken und gucken, was sich vorne auf dem Schaltblock bewegt. Die gleiche Bewegung macht man dann mit dem Schraubenzieher). Wenn man dann den Motor im Leerlauf drehen läßt, kann man mit dem Schraubenzieher die Kupplung einkuppeln lassen und kann dabei auf dem Kupplungszylinder hinterm Kühler gucken. Wenn man dann abwechselnd immer mal wieder am Korrektor dreht und dann die Kupplung einkuppeln läßt, sieht man schon irgendwann, daß sich das Einkuppeln verändert. Da in etwa ist dann der richtige Einstellpunkt.
Aber, Herr Doctor-D, ich finde das mit dem Exzenter ja interessant: ich hab' mir nämlich überlegt, daß das vielleicht der Schlüssel zu allem Übel ist: Du hast mich nämlich erst drauf gebracht, daß da überhaupt ein Exzenter ist, weil Du mir untersagt hast, daran herumzudrehen. Das habe ich natürlich auch nicht gemacht, ich kann mir aber vorstellen, daß das klappen könnte: Ich habe meinen Korrektor in den letzten Jahren auch schon zwei, dreimal auseinandergebaut, neue O-Ringe und Dichtungen usw.eingebaut, aber gebracht hat's nix. Das Ding kuppelt immer noch ein bißchen ruckartig ein.
Ich habe im Netz jetzt dieses Schnittbild vom Korrektor gefunden. Mir scheint, daß man mit dem Exzenter den Stift unten so einstellt, daß das Loch, markiert mit dem grünen Pfeil (die rote Markierung tut nichts zur Sache), so gerade eben verschlossen ist. Da wird es sicherlich auf einen Zehntel-Millimeter ankommen. Wenn man jetzt aber mal eine neue Dichtung in den Korrektor einbaut, verändert sich doch die Einstellung des Exzenter irgendwie mit, denn der sitzt ja im linken Teil, während der Stift im rechten Teil ist. Außerdem bewegen sich die Teile im Laufe der Jahre doch 1000 Mal aneinander. Meint Ihr nicht, daß sich die Teile leicht abnutzen und der Exzenter irgendwann nicht mehr ganz richtig steht? Und meint Ihr nicht, daß irgendwann doch ein winziger Spalt an der grün markierten Stelle entsteht und der Korrektor immer härter einkuppelt? Vielleicht sollte man mal genau an diesem Exzenter fummeln?
Ich bin auf Eure Meinungen gespannt...
Thomas
Re: Justierung verstellter Kupplungskorrektor
Ja, das ist der Excenter.Ich habe mal versehentlich daran gedreht, das war dann eine Katastrophe.
Ich nehme an, da wird eine Druck- oder Zeitdifferenz eingestellt.Das klingt nach zwei Manometern in dem Leitungskreislauf, ich baue das mal und kann dann messen.Zerschossene Korrektoren hab ich auch.
Ich nehme an, da wird eine Druck- oder Zeitdifferenz eingestellt.Das klingt nach zwei Manometern in dem Leitungskreislauf, ich baue das mal und kann dann messen.Zerschossene Korrektoren hab ich auch.
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5067
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Justierung verstellter Kupplungskorrektor
Hallo,
ich habe das Problem des verstellten Kupplungskorrektors erfolgreich gelöst: Beim Vergleich der Stellung des Übertragungshebels, den man nach Abschrauben des Rücklaufschlauchanschlusses sehen kann, zeigte sich beim verstellten Korrektor eine deutlich andere Position als bei einem einwandfrei funktionierenden. Wenn man die Übertragungswelle gegen den Uhrzeigersinn in Anschlag bringt (der Anschlag, der am nächsten an der Fühlstiftposition ist), muss der Übertragungshebel in etwa senkrecht stehen (also parallel zum Montagebolzen am Korrektorgehäuse), die Einstellschraube eher etwas weiter rein gedreht (ich habe versucht, die Position genau so wie bei dem funktionieren Korrektor hinzubekommen.

Durch das Loch sieht man die Lichtreflexion auf der Hebelmitte als hellen senkrechten Streifen.
Der so eingebaute Korrektor (es waren 6-7 Umdrehungen rein nötig!) funktionierte auf Anhieb ohne weiteres Schraubendrehen! Bei der Probefahrt habe ich dann noch eine gute Viertelumdrehung weiter rein gedreht...
Gruß
Tom
ich habe das Problem des verstellten Kupplungskorrektors erfolgreich gelöst: Beim Vergleich der Stellung des Übertragungshebels, den man nach Abschrauben des Rücklaufschlauchanschlusses sehen kann, zeigte sich beim verstellten Korrektor eine deutlich andere Position als bei einem einwandfrei funktionierenden. Wenn man die Übertragungswelle gegen den Uhrzeigersinn in Anschlag bringt (der Anschlag, der am nächsten an der Fühlstiftposition ist), muss der Übertragungshebel in etwa senkrecht stehen (also parallel zum Montagebolzen am Korrektorgehäuse), die Einstellschraube eher etwas weiter rein gedreht (ich habe versucht, die Position genau so wie bei dem funktionieren Korrektor hinzubekommen.

Durch das Loch sieht man die Lichtreflexion auf der Hebelmitte als hellen senkrechten Streifen.
Der so eingebaute Korrektor (es waren 6-7 Umdrehungen rein nötig!) funktionierte auf Anhieb ohne weiteres Schraubendrehen! Bei der Probefahrt habe ich dann noch eine gute Viertelumdrehung weiter rein gedreht...
Gruß
Tom
Gruß
Tom
Tom