Hallo Andreas,anieder hat geschrieben: ...
Die Frage ist für mich, warum man das aus vorauseilendem Gehorsam tun sollte. Lachen sich da nicht die Panikmacher ins Fäustchen?
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für mich hat das nichts mit "vorauseilendem Gehorsam" zu tun. Wenn ich so einen Umbau ernsthaft angehe, dann nur aus persönlicher Überzeugung. Ich sehe es zunehmend kritisch, nur so zum Spaß mit 11-12 Litern Spritverbrauch in der Gegend rumzufahren.
Die "Erhaltung von automobilem Kulturgut" halte ich bei einem "daily driver" eh für "Ettikettenschwindel". Das mag für eine seltene frühe DS in Originalzustand gelten, die manchmal zu Veranstaltungen ausgefahren wird, aber nicht für ein Auto, das nachlackiert, technisch mehrfach erneuert und mehrere 100Tkm drauf hat. Das "verbrauche " ich die nächsten 20 Jahre sowieso, mit oder ohne Verbrenner. Aber wenn ich schon 6-8Tkm p.a. fahre, sollte es vielleicht möglichst sauber sein.
Ich würde auch den Weg des "maximalen Erhalts der Originaltechnik" gehen wollen, z.B. Gaspedal, Getriebe, HD-Pumpe per Keiriemen usw. erhalten wollen. Soweit machbar nur den Verbrenner rauswerfen und den gewonnenen Raum des Tanks, evtl. Teile des Kofferraums und evtl. unter den Vordersitzen für Akkus nutzen. Mit reizt so ein Projekt auch technisch, aber es sollte im machbaren Bereich bleiben. Ich kann und will keine neuen Fahrwerke, Bremssysteme oder sonstwas konstruieren. Es sollte möglichst ein mechanischer Umbau mit bereits fertigen, bewährten, idealerweise zugelassenen (ABE) Komponenten sein.
Gruß Thorsten