Jjhallo zusammen,
zu diesem Thema gibt es im Forum ja diverse Ansätze -
historisch -
Wenn man alles zusammenfasst kann ich für mich folgendes destilieren....
Gewicht:
Das was man demontieren kann (Motor, Kühler, Auspuff, Lichtmaschine, Anlasser etc. summieren sich auf > 300kg Gewicht. Hier ist die robuste und solide Ausgangslage von Vorteil - der originale Motor ist kein Leichtbau.
Wenn man dagegen die elektrische Mototorisierung setzt, sind das deutlich 150 kg weniger (bei "konventionellen" €-Motoren) - wenn man innovative
E-Motoren einsetzen würde - mehr als 250 kg weniger.. Die Ashwoodmotoren wiegen weniger als 30 kg und könnten einfach an das Getriebe geflanscht werden.
Elektronik:
Das ist zwar alles nicht einfach aber auch gar nicht mehr so exotisch - ich könnte mir z.B. vorstellen das die nötige Leistungselektronik bald konfiguriert (konfigurierbar) als Paket zur Verfügung stehen könnte.
Diese Leistungselektronik gehört natürlich unter die Motorhaube - wo ohne Motor, Kühler etc. eine Menge Platz ist.
Die Leistungselektronik nahe am Motor zu plazieren soll von Vorteil sein.
Batterie:
Der aktuelle konstruktive und finanzielle Engpass sind die Batterien - immer noch zu gross und mit zu geringer Leistungsdichte, dabei aber teuer.
Ich persönlich würde z.B. Batterien nur im Bereich des Tanks und unter den Vordersitzen (da wo der Quertopf des Autos ruht) - gerne akzeptieren. In diesem Fall wäre z.B. gar kein wirklicher Eingriff in den Wagen notwendig. Unter der Motorhaube haben sie meiner Meinung schon aus optischen Gründen überhaupt nichts zu suchen.
Es ist dabei gar nicht unrealistisch, dass es in rel. naher Zukunft Batteriemodule gibt, die bei halben Preis und halben Volumen die dreifache Energiedichte haben (bei BMW I3 hat sie sich bei gleichen Volumen bereits verdoppelt) - wenn man den Ankündigungen glauben darf. Dabei ist das "nur" die Fortschreibung der bestehenden Technologielinien - die nicht näher beschriebenen Feststoffbatterei soll diese Rahmenwerte noch mal halbieren (also halbe Kosten bei doppelter Leistungsdichte)
Akkupacks werden dabei schon heute in
Form und Volumen konfiguriert - es ist also gar nicht so unrealistisch, dass es zukünftig leistungsfähige Akkupack für 250km mit (in den DS/ID) passenden Volumen gibt.
Hydraulik:
Wie die Hydraulikpumpe zu bedienen ist ist noch rel. offen - entweder durch den permanent laufenden Hauptmotor - oder durch einen separaten elektrischen Zusatzantrieb? Mir wäre eine Lösung mit nur einem Elektromotor für alles die liebste Lösung. Wir stehen ja aktuell auch mit laufendem Motor an der Ampel....
...
also mal sehn was kommt -
Das der ID eine sehr gute Basis bereitstellt ist wohl unwidersprochen
Und das da was kommt ist - vermutlich ziemlich sicher.
Ob ich dann noch jung genug bin da mitzumischen?

)
Grüße
karl