Ein Parkplatzproblem haben wir schon. 2017 verbrachte jeder deutsche Autofahrer im Schnitt 41 Stunden mit der Parkplatzsuche:
"Die verschwendete Zeit, der zusätzliche Kraftstoff und die zusätzliche Abgasbelastung durch die Parkplatzsuche kosten die Deutschen im Jahr mehr als 40 Milliarden Euro, 896 Euro pro Fahrer"
[size=small]Quelle:
http://inrix.com[/size]
Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Fahrzeugs liegt bei etwa einer Stunde pro Tag, 23 Stunden parkt es. Mehr Fahrzeuge (Oldtimer, Campingmobile, 2.Wagen, Saison-Fahrzeuge) brauchen mehr Parkflächen, mehr Fahrzeuge schaffen, auch wenn sie rumstehen, mehr Probleme.
Das Parkplatzproblem trifft in erster Linie Städte und Ballungszentren, dort sind die Strukturen des ÖVP in der Regel aber auch am besser ausgebaut. Deshalb frage ich mich, weshalb gerade dort, wo die Parkflächen am geringsten sind und die Nahverkehrsmittel am vielfältigsten sind, alle und alles per Fahrzeug hinein und wieder hinaus gebracht werden muss. Mag beim Individualverkehr, das individual noch ein Argument für groß möglichste Flexibilität sein (auch wenn die 2x täglich auftretenden Stoßzeiten dagegen sprechen), so ließ sich beim Warenverkehr vieles effizienter gestalten, wenn man nur wollte. Die Kapazitäten wären vorhanden, da die meisten Nahverkehrsmittel z.B. in der Nacht kaum genutzt werden, bzw. ihren Betrieb ganz einstellen. Würde man an den Depots und Knotenpunkten des ÖVP kleine Logistikzentren installieren, könnten von dort Waren per Muskel- oder eKraft ins nahe Umfeld weiter verteilt werden.
Gruß Frank