Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte

Hier kann nach Herzenslust abgeschweift werden.
Frank Plate Verified
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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte

Beitrag von Frank Plate Verified »

Unterwegs mit Wasserstoff - Alltagstest Toyota Mirai
Der Bericht ist sehr positiv, aber es bleibt das grundsätzlich Problem: die Umwandlung von Wasserstoff in Strom, damit überhaupt die Räder angetrieben werden können:
"Kommen wir zu den Nachteilen: Von einer Kilowattstunde Strom erreichen laut PricewaterhouseCoopers 70 Prozent das Rad eines Batterie-Autos. Beim Brennstoffzellen-Auto sind es nur 36 Prozent. ..."
Quelle: heise.de

Gruß Frank
Pit
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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte

Beitrag von Pit »

Hallo,
ich glaube nicht, dass das Zitat von heise.de so stimmt.

"Kommen wir zu den Nachteilen: Von einer Kilowattstunde Strom erreichen laut PricewaterhouseCoopers 70 Prozent das Rad eines Batterie-Autos. Beim Brennstoffzellen-Auto sind es nur 36 Prozent. ..."
Quelle: heise.de

Warum sollte der rein elektrische Wikungsgrad geringer sein?
Eventuell stimmt: von 1kWh Wasserstoffenergie ... kommen beim Brennstoffzellenantrieb 36% am Rad an.

Multipliziert man die 70% des Batterieautos noch mit dem Wirkungsgrad von ca. 40% des Kraftwerks landet man bei 28% der Primärenergie, die am Rad ankommt. Der Wirkungsgrad der Brennstoffzellen ist nicht schlechter als der der Großkraftwerke.

Grüße,
pit
Pit
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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte

Beitrag von Pit »

Hallo,
ich konnte nicht mehr bearbeiten.
Ich muss mich mal noch genauer mit der Problematik beschäftigen. Das Problem scheint ja die Erzeugung des Wasserstoffs zu sein.
Sinnvoll ist es ja in beiden Fällen nur, wenn der Strom bzw. der Wasserstoff über Solar- oder Windenergie erzeugt wird.
Da wäre dann allerdings bei der Brennstoffzellenlösung eine zusätzliche Umwandlung von Strom in Gas in Strom erforderlich. Das ist sicher ungünstig.

Grüße,
pit
Frank Plate Verified
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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte

Beitrag von Frank Plate Verified »

Bedarfsgerechtigkeit: Ressourcenbedarf von Batterien
Quelle: heise.de

Gruß Frank
Carsten_SM
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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte

Beitrag von Carsten_SM »

Wie viel Leistung muss eine Brennstoffzelle abgeben, um ein Auto sinnvoll (!) zu befeuern, wie groß ist eine solche, und was kostet sie? Oder hängt man dann eine (kleine) Batterie rein, und lässt die Zelle dauerhaft nachladen ?, um so aus der Batterie die Spitzen abzufangen?

Ich hab vor ein paar Jahren für ein DLR-Projekt einen autarken klimatisierten EDV- Schrank im Außenbereich ermittelt. Da konnten die Zellen rund 900 Watt, kosteten ein Vermögen, und alle paar Tage musste Linde mit dem Gefahrgut-Gasauto anrücken...das wurde also nix. Am Ende kam man darauf, Strom von der Bahn zu bekommen, die in der Nähe war.

Ist vielleicht 5 Jahre her - aber eins war am Ende klar, echte Autarkie war nicht hinzukriegen, ausser per Diesel-Aggregat...

Carsten
priusb78 Verified
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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte

Beitrag von priusb78 Verified »

Die Brennstoffzelle von Daimler in der B-Klasse hat 100kW Dauerleistung, wird noch vom einem Pufferakku (ich glaube mich an ca. 10 kWh zu erinnern) für Peakleistung unterstützt und passt in den Bauraum eines Dieselantriebsstrangs.

Gruß Thorsten
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
Frank Plate Verified
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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte

Beitrag von Frank Plate Verified »

Alltag im Elektroauto
Stress mit Strom
[size=small]Quelle: SPON[/size]

Gruß Frank
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maldini Verified
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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte

Beitrag von maldini Verified »

.. ja, das ist schon frustrierend in HH zu leben - einen BMWi3 zu haben und dann doch nicht auf alle Privilegien zugreifen zu können!
aber er wird ja für jeden buchstaben bezahlt ..


- ichnich -
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