Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
-
Corbillards Verified
- Beiträge: 223
- Registriert: Di 31. Jul 2007, 20:06
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
Hallo Claude-Michel,
da der Teflon-Dichtring, der mittig auf dem Lenkkolben, durch das Werkzeug
auf Bild 98 stark gelängt wird, muss er durch das Werkzeug auf Bild 99 wieder
gepresst werden, wo dieser dann unter Zuhilfenahme eines Trichters (Bild 102) in
den Lenkzylinder eingeführt wird.
Für einige hätte es sich gelohnt, am DS Club Jahrestreffen 2017 teilzunehmen.
Denn dort habe ich alles vorgeführt.
Gruß Georg
da der Teflon-Dichtring, der mittig auf dem Lenkkolben, durch das Werkzeug
auf Bild 98 stark gelängt wird, muss er durch das Werkzeug auf Bild 99 wieder
gepresst werden, wo dieser dann unter Zuhilfenahme eines Trichters (Bild 102) in
den Lenkzylinder eingeführt wird.
Für einige hätte es sich gelohnt, am DS Club Jahrestreffen 2017 teilzunehmen.
Denn dort habe ich alles vorgeführt.
Gruß Georg
Mach es fertig, bevor es dich fertig macht!
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
Liebe Gemeinde, hallo Georg,
in dem Zusammenhang mal eine Frage: Bis zu irgendeinem Zeitpunkt waren meines Wissens im Lenkkopf nur O-Ringe verbaut, später kamen hier zusätzlich Teflon-Ringe zum Einsatz. Bei Lenkungen mit Teflon-Ringen habe ich den Eindruck, dass diese sich stärker in in das feststehende Teil einarbeiten und hier Verschleiss verursachen. Wäre es, im Sinne der Erhaltung des Materials, nicht sinnvoll, bei der Überholung wieder auf die alte Variante zurückzurüsten, auf die Gefahr, nach vielleicht 5 Jahren die O-Ronge wieder zu erneueren, anstatt mit den Teflon-Ringen Verschleiss zu provozieren? (Hintergrund: Grübele immer noch, ob ich meine DS19 auf LHM umbauen soll, und dann wäre auch die Lenkung dran, die aktuell nur die O-Ringe hat)
Viele Grüsse
Robert
in dem Zusammenhang mal eine Frage: Bis zu irgendeinem Zeitpunkt waren meines Wissens im Lenkkopf nur O-Ringe verbaut, später kamen hier zusätzlich Teflon-Ringe zum Einsatz. Bei Lenkungen mit Teflon-Ringen habe ich den Eindruck, dass diese sich stärker in in das feststehende Teil einarbeiten und hier Verschleiss verursachen. Wäre es, im Sinne der Erhaltung des Materials, nicht sinnvoll, bei der Überholung wieder auf die alte Variante zurückzurüsten, auf die Gefahr, nach vielleicht 5 Jahren die O-Ronge wieder zu erneueren, anstatt mit den Teflon-Ringen Verschleiss zu provozieren? (Hintergrund: Grübele immer noch, ob ich meine DS19 auf LHM umbauen soll, und dann wäre auch die Lenkung dran, die aktuell nur die O-Ringe hat)
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5067
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
Hallo Robert,
die Teflon-Ringe kommen mit dem feststehenden Teil doch gar nicht in Beruehrung, oder meinst du in axialer Richtung?
Gruss
Tom
die Teflon-Ringe kommen mit dem feststehenden Teil doch gar nicht in Beruehrung, oder meinst du in axialer Richtung?
Gruss
Tom
Gruß
Tom
Tom
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
>Auf der anderen Seite halte ich die kultische Ueberhoehung der Arbeit von Meistern wie Petermann fuer voellig unangebracht. Die Ueberholung der Lenkung hat Citroën durch Veroeffentlichung der Werkstatthandbuecher mit den entsprechenden Kapiteln schliesslich fuer 'jedermann' machbar angesehen - die genannten Werkzeuge zur Hand habend vorausgesetzt.<
Ich halte eine derartige Äußerung, für vorsichtig formuliert, absolut inakzeptabel. Ich selber habe auch alle Hydraulikkomponenten bisher ohne die entsprechenden Spezialwerkzeuge zur vollsten Zufriedenheit instandgesetzt.
Ulf Petermann allerdings, hat sich über viele Jahre für die D-Modell-Szene sehr engagiert und insbesondere zu Zeiten, als es die heutzutage bekannten Händler und Betriebe noch gar nicht gegeben hat, dafür eingesetzt, die D-Modelle zu bezahlbaren Preisen am Leben zu erhalten.
Eine derartige Geringschätzung "posthum" seiner Verdienste, insbesondere hier im Forum des DS-Club Deutschland, finde ich schlichtweg ekelhaft und überheblich.
Scheinbar bin ich der Einzige hier, der das so in dieser Gefühlslage empfindet.
Ich finde das einfach nur traurig und sehe es als weiteren Beweis, des kompletten Verfalls menschlicher und sozialer Umgangsformen.
In diesem Sinne...
Ich halte eine derartige Äußerung, für vorsichtig formuliert, absolut inakzeptabel. Ich selber habe auch alle Hydraulikkomponenten bisher ohne die entsprechenden Spezialwerkzeuge zur vollsten Zufriedenheit instandgesetzt.
Ulf Petermann allerdings, hat sich über viele Jahre für die D-Modell-Szene sehr engagiert und insbesondere zu Zeiten, als es die heutzutage bekannten Händler und Betriebe noch gar nicht gegeben hat, dafür eingesetzt, die D-Modelle zu bezahlbaren Preisen am Leben zu erhalten.
Eine derartige Geringschätzung "posthum" seiner Verdienste, insbesondere hier im Forum des DS-Club Deutschland, finde ich schlichtweg ekelhaft und überheblich.
Scheinbar bin ich der Einzige hier, der das so in dieser Gefühlslage empfindet.
Ich finde das einfach nur traurig und sehe es als weiteren Beweis, des kompletten Verfalls menschlicher und sozialer Umgangsformen.
In diesem Sinne...
DS 19, 29. Jan. 1958 - http://rsa-rgs.blogspot.de / AMI 8 Break Okt. 1976 / Renault Megane Grandtour TCe 140 EDC, 06.25, Titanium-Grau /BMW 2er Active Tourer 218i, 03.2025, Alpinweiß, adaptives Fahrwerk / Mini Cooper Cabrio, 03.2022 Chili Red, 7-Gang DKG
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
Hallo Ralf,
so sehr ich Thomas' durchwegs konstruktive Beiträge im Forum schätze, gebe ich Dir hier voll und ganz Recht. Ganz abgesehen von de mortuis nil nisi bene, ist es etwas anderes, eine Reparatur leidlich korrekt nach Handbuch durchzuführen oder die Materie wirklich zu durchdringen, sich um die Beschaffenheit von Materialien, die Zusammensetzung der Flüssigkeiten und die Historie des ganzen zu bekümmern, und das macht den Unterschied zwischen einem Mechaniker und einem Experten aus. Ulf Petermann war sicherlich letzteres. Er hat nicht nur stets perfekte Arbeit abgeliefert, sondern war auch ein cooler Typ, Urgestein, oder wie immer man das sagen mag. Ich habe ihn nie von Angesicht kennengelernt, sondern nur lange Telephongespräche mit ihm geführt, in denen ich seine Kenntnis, seine Erfahrung, seine Hilfsbereitschaft und nicht zuletzt seinen trockenen Humor kennenlernen durfte. Er fehlt mir.
Bitte, nimm mir meinen Tritt vor Dein Schienbein mit dem Hosenzitat nicht übel, das lag so nahe ("Wer ist ein Held? - Der einen Witz unterdrückt!" Salcia Landmann) Ich bin momentan immer noch mit der Frage zugange, ob ich meine DS von rot auf grün umbauen soll oder es lassen soll, und brauche Input.
Liebe Grüsse
Robert
so sehr ich Thomas' durchwegs konstruktive Beiträge im Forum schätze, gebe ich Dir hier voll und ganz Recht. Ganz abgesehen von de mortuis nil nisi bene, ist es etwas anderes, eine Reparatur leidlich korrekt nach Handbuch durchzuführen oder die Materie wirklich zu durchdringen, sich um die Beschaffenheit von Materialien, die Zusammensetzung der Flüssigkeiten und die Historie des ganzen zu bekümmern, und das macht den Unterschied zwischen einem Mechaniker und einem Experten aus. Ulf Petermann war sicherlich letzteres. Er hat nicht nur stets perfekte Arbeit abgeliefert, sondern war auch ein cooler Typ, Urgestein, oder wie immer man das sagen mag. Ich habe ihn nie von Angesicht kennengelernt, sondern nur lange Telephongespräche mit ihm geführt, in denen ich seine Kenntnis, seine Erfahrung, seine Hilfsbereitschaft und nicht zuletzt seinen trockenen Humor kennenlernen durfte. Er fehlt mir.
Bitte, nimm mir meinen Tritt vor Dein Schienbein mit dem Hosenzitat nicht übel, das lag so nahe ("Wer ist ein Held? - Der einen Witz unterdrückt!" Salcia Landmann) Ich bin momentan immer noch mit der Frage zugange, ob ich meine DS von rot auf grün umbauen soll oder es lassen soll, und brauche Input.
Liebe Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
-
Bernhard(Süd) Verified
- Beiträge: 1294
- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
Hallo,
jau, das ist auch meine bescheidene Ansicht:
Posthum einen ebenso kompetenten wie beständig innovativen und menschlich intakten(!), bodenständigen Experten Alter Schule (auch ich kannte ihn persönlich) für überschätzt zu halten, das ist leider ganz neben der Sache.
Grüße Bernhard
jau, das ist auch meine bescheidene Ansicht:
Posthum einen ebenso kompetenten wie beständig innovativen und menschlich intakten(!), bodenständigen Experten Alter Schule (auch ich kannte ihn persönlich) für überschätzt zu halten, das ist leider ganz neben der Sache.
Grüße Bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
- Claude-Michel
- Beiträge: 1636
- Registriert: Do 19. Okt 2006, 09:49
- Kontaktdaten:
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
Soweit ich Tom verstanden habe wollte er nichts negatives über Herrn Petermann schreiben. Ich habe seinen Satz in etwa so verstanden:
"Nicht nur Herr Petermann konnte Lenkungen instandsetzen. Mit richtigem Werkzeug und die Anleitung von Citroën sollten es auch andere hinkriegen."
Wobei sicherlich auch Erfahrung zum Gelingen dieser Tätigkeit beiträgt.
Ich kannte Herr Petermann nicht, habe hier immer nur positives über ihn gelesen.
Ich hofe, diese Diskussion wechselt jetzt nicht in einen Streit. Richtig zu schreiben was man denkt ist nicht immer ganz einfach. Dass der Leser es dann auch so verstehst ist noch eine zusätzliche Hürde.
Konnte dieser Beitrag dazu helfen die Wogen zu glätten?
"Nicht nur Herr Petermann konnte Lenkungen instandsetzen. Mit richtigem Werkzeug und die Anleitung von Citroën sollten es auch andere hinkriegen."
Wobei sicherlich auch Erfahrung zum Gelingen dieser Tätigkeit beiträgt.
Ich kannte Herr Petermann nicht, habe hier immer nur positives über ihn gelesen.
Ich hofe, diese Diskussion wechselt jetzt nicht in einen Streit. Richtig zu schreiben was man denkt ist nicht immer ganz einfach. Dass der Leser es dann auch so verstehst ist noch eine zusätzliche Hürde.
Konnte dieser Beitrag dazu helfen die Wogen zu glätten?
Gruß
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
hallo Robert,Robert hat geschrieben:Ich bin momentan immer noch mit der Frage zugange, ob ich meine DS von rot auf grün umbauen soll oder es lassen soll, und brauche Input.
Du kennst meine Ansichten zu diesem Thema bestimmt schon.
Im Rahmen einer Totalrevision oder Wiederinbetriebnahme nach ewiger Standzeit würde ich immer auf LHM umbauen. Vor allem wenn das Fahrzeug nicht regelmäßig genutzt wird.
LHS ist meiner Meinung nach keine gute Lösung und HD19 ist immer schwieriger zu bekommen.
DOT4 geht zur Not für ID ohne Servo, scheidet aber für DS auch aus als Ersatz.
Ich habe momentan ein Fahrzeug von 09/56 in Arbeit und auch da den Schritt nach LHM gemacht.
Alle Komponenten waren durch langfristige Lagerung unter LHS sehr stark, großteils unrettbar, angegriffen.
Es ist ein gewisser Verlust an Originalität, sicher! Aber wenn Du in Zukunft nicht ständig auf der Pirsch nach noch brauchbarem HD19 sein willst und eh eine große Revision ansteht, würde ich es machen.
viele Grüße
Mike
- Claude-Michel
- Beiträge: 1636
- Registriert: Do 19. Okt 2006, 09:49
- Kontaktdaten:
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
[quote=Corbillards]...da der Teflon-Dichtring, der mittig auf dem Lenkkolben, durch das Werkzeug
auf Bild 98 stark gelängt wird, muss er durch das Werkzeug auf Bild 99 wieder gepresst werden...[/quote]
Nur zur Info: dass ein Teflon-Ring gedehnt wird kann ich verstehen. Dass dieser sich wiederzusammendrücken lässt ist schon seltsam. Aber es scheint ja zu funktionieren.
Nochmal zur Info: würde es was bringen, den Teflon ring warm zu machen? Dehnt er sich besser? Wahrscheinlich haben schon andere dieses probiert. Konnte aber noch nie was darüber finden.
[quote=Corbillards]... wo dieser dann unter Zuhilfenahme eines Trichters (Bild 102) in
den Lenkzylinder eingeführt wird.[/quote]
Bei meiner zerlegten Lenkung, lässt sich der Kolben mit dem Teflonring ohne Hilfe eines Trichters in das Rohr einführen. Heißt das: er ist verschlissen?
[quote=Corbillards]Für einige hätte es sich gelohnt, am DS Club Jahrestreffen 2017 teilzunehmen.
Denn dort habe ich alles vorgeführt.[/quote]
Ja, da hast du recht. Ich habe erst jetzt im Programm des Jahrestreffen gesehen, dass du das angeboten hattest. Flensburg war mir zu weit. Ich weiß, manche fahren da viel weiter, ich gehöre nicht so dazu. Meine Familie mitschleppen um in der Umgebung Urlaub zu machen?...."neee, beurk, das ist so ein papa Treffen, nix interessantes"
Um die Kolbenstange abzuschrauben muss das Sicherungsblech hoch gebogen werden. Kann dieses beim Zusammenbau wieder verwendet werden oder bricht es ab? Muß man so einen Sicherungsring mit Öhrchen selber herstellen oder gibt es welche zu kaufen. Habe nichts bei den üblichen Onlineshops gefunden.
auf Bild 98 stark gelängt wird, muss er durch das Werkzeug auf Bild 99 wieder gepresst werden...[/quote]
Nur zur Info: dass ein Teflon-Ring gedehnt wird kann ich verstehen. Dass dieser sich wiederzusammendrücken lässt ist schon seltsam. Aber es scheint ja zu funktionieren.
Nochmal zur Info: würde es was bringen, den Teflon ring warm zu machen? Dehnt er sich besser? Wahrscheinlich haben schon andere dieses probiert. Konnte aber noch nie was darüber finden.
[quote=Corbillards]... wo dieser dann unter Zuhilfenahme eines Trichters (Bild 102) in
den Lenkzylinder eingeführt wird.[/quote]
Bei meiner zerlegten Lenkung, lässt sich der Kolben mit dem Teflonring ohne Hilfe eines Trichters in das Rohr einführen. Heißt das: er ist verschlissen?
[quote=Corbillards]Für einige hätte es sich gelohnt, am DS Club Jahrestreffen 2017 teilzunehmen.
Denn dort habe ich alles vorgeführt.[/quote]
Ja, da hast du recht. Ich habe erst jetzt im Programm des Jahrestreffen gesehen, dass du das angeboten hattest. Flensburg war mir zu weit. Ich weiß, manche fahren da viel weiter, ich gehöre nicht so dazu. Meine Familie mitschleppen um in der Umgebung Urlaub zu machen?...."neee, beurk, das ist so ein papa Treffen, nix interessantes"
Um die Kolbenstange abzuschrauben muss das Sicherungsblech hoch gebogen werden. Kann dieses beim Zusammenbau wieder verwendet werden oder bricht es ab? Muß man so einen Sicherungsring mit Öhrchen selber herstellen oder gibt es welche zu kaufen. Habe nichts bei den üblichen Onlineshops gefunden.
Gruß
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Re: Lenkung, Manchetten und O-Ringe tauschen
>Ich bin momentan immer noch mit der Frage zugange, ob ich meine DS von rot auf grün umbauen soll oder es lassen soll, und brauche Input.
Liebe Grüsse
Robert<
Robert, ich halte das prinzipiell für eine sehr schwierige Frage. Fakt ist, dass die Umrüstung von Rot auf Grün ein die Fahrzeugcharakteristik stark verändernder Eingriff ist. Auch wenn es immer wieder, insbesondere sogar von selbsterklärten Experten bestritten wird, ändern sich viele Abläufe im hydraulischen System nicht unerheblich, was meiner Meinung nach mit Viskossität und Fließeigenschaften zussammenhängt.
Nicht nur ich finde, dass ein DS mit LHS und guter Hydraulikanlage erheblich sanfter und fließender fährt. Man hat schlichtweg den Eindruck, die Hydraulikkomponenten wurden eben auf genau diese Flüssigkeit hin entwickelt und abgestimmt.
Während bei Grün Undichtigkeiten nicht eben selten vorkommen, egal ob Lenkungen, Bremsventile, Höhenkorrektoren oder gar nur simple Leitungsdichtungen, sind derartige Fehlerquellen bei LHS nahezu unbekannt. Federzylindermanschetten halten problemlos 20 Jahre und auch die Kugeln behalten deutlich länger ihre Solldruckwerte.
Ein aus heutiger Sicht ebenfalls nicht zu unterschätzender Faktor stellt die immer noch gute Verfügbarkeit von Schläuchen und Dichtungen in NOS Qualität dar.
Was man aus meiner Erfahrung heraus allerdings unbedingt vermeiden sollte, ist die Verwendung von LHS 2 aus den letzten ca. 15 - 20 Jahren Fertigungsdatum. Schon der bloße Gestank der Brühe beim öffnen der Dose lässt erahnen, diese Flüssigkeit kann nichts wirklich Gute sein. Hier möchte ich allerdings nicht unerwähnt lassen, auch mit LHS 2000 konnte ich keinerlei guten Erfahrungen sammeln.
Ich habe mit HD19 unverändert allerbeste Erfahrungen. Allerdings hat es bei mir auch viele Jahre mit der LHS 2 aus früheren Fertigungen wundebar fuktioniert. Man kennt ja noch die blauen 1 Liter Dosen egal ob von Total, Shell, Antar, Esso oder wie sie alle hießen. Die findet man auch heute immer noch recht häufig im Netz oder auf Teilemärkten. Sicherlich heißt die Brühe nicht zu Unrecht auch "Champagner", ich meine allerdings, wenn man schon an solchen Kleckerbeträgen sparen möchte, sollte man sich vielleicht nicht unbedingt eine Ur-Deesse zulegen.
Die Amerikaner haben ja übrigens über viele Jahre auch gute Erfahrungen mit DOT-4 und der Beimischung von Rizinusöl gesammelt. Hier hatte doch früher Jack Shotton häufig und regelmäßig darüber berichtet.
Ich hätte letztmalig bei der großen Revision vor 3 Jahren auf LHM umrüsten können, habe mich aber ohne zu zögern dagegen entschieden. Meine DS19 läuft bei mir seit über 30 Jahren auf LHS ohne Hydraulikdefekt, der ein Ende der Fahrt bedeutet hätte.
Die Revision der Aggregate erfordert penibelstes Arbeiten nach den Anleitungen der Werkstatthandbücher und vollste Konzentration. Bei mir hat das bisher immer auch mit selbst gebastelten Werkzeugen und einfachen Mitteln prima funktioniert.
Die Verwendung der ATE Bremsenpaste habe ich allerdings schon vor vielen Jahren eingestellt. Ich achte bei der Beschaffung von NOS Dichtungen darauf, das dass Material noch schön weich und flexibel ist. Bei der Montage verwende ich insbesondere an O-Ringen Silikonfett. Mit dieser Vorgehensweise habe ich unverändert sehr gute Erfahrungen gesammelt.
Fakt ist, ein D-Modell muss bewegt werden, insbesondere natürlich bei Verwendung von LHS. Letztlich muss die Entscheidung jeder für sich gemäß seinen Kriterien treffen.
Gute Nacht...
Liebe Grüsse
Robert<
Robert, ich halte das prinzipiell für eine sehr schwierige Frage. Fakt ist, dass die Umrüstung von Rot auf Grün ein die Fahrzeugcharakteristik stark verändernder Eingriff ist. Auch wenn es immer wieder, insbesondere sogar von selbsterklärten Experten bestritten wird, ändern sich viele Abläufe im hydraulischen System nicht unerheblich, was meiner Meinung nach mit Viskossität und Fließeigenschaften zussammenhängt.
Nicht nur ich finde, dass ein DS mit LHS und guter Hydraulikanlage erheblich sanfter und fließender fährt. Man hat schlichtweg den Eindruck, die Hydraulikkomponenten wurden eben auf genau diese Flüssigkeit hin entwickelt und abgestimmt.
Während bei Grün Undichtigkeiten nicht eben selten vorkommen, egal ob Lenkungen, Bremsventile, Höhenkorrektoren oder gar nur simple Leitungsdichtungen, sind derartige Fehlerquellen bei LHS nahezu unbekannt. Federzylindermanschetten halten problemlos 20 Jahre und auch die Kugeln behalten deutlich länger ihre Solldruckwerte.
Ein aus heutiger Sicht ebenfalls nicht zu unterschätzender Faktor stellt die immer noch gute Verfügbarkeit von Schläuchen und Dichtungen in NOS Qualität dar.
Was man aus meiner Erfahrung heraus allerdings unbedingt vermeiden sollte, ist die Verwendung von LHS 2 aus den letzten ca. 15 - 20 Jahren Fertigungsdatum. Schon der bloße Gestank der Brühe beim öffnen der Dose lässt erahnen, diese Flüssigkeit kann nichts wirklich Gute sein. Hier möchte ich allerdings nicht unerwähnt lassen, auch mit LHS 2000 konnte ich keinerlei guten Erfahrungen sammeln.
Ich habe mit HD19 unverändert allerbeste Erfahrungen. Allerdings hat es bei mir auch viele Jahre mit der LHS 2 aus früheren Fertigungen wundebar fuktioniert. Man kennt ja noch die blauen 1 Liter Dosen egal ob von Total, Shell, Antar, Esso oder wie sie alle hießen. Die findet man auch heute immer noch recht häufig im Netz oder auf Teilemärkten. Sicherlich heißt die Brühe nicht zu Unrecht auch "Champagner", ich meine allerdings, wenn man schon an solchen Kleckerbeträgen sparen möchte, sollte man sich vielleicht nicht unbedingt eine Ur-Deesse zulegen.
Die Amerikaner haben ja übrigens über viele Jahre auch gute Erfahrungen mit DOT-4 und der Beimischung von Rizinusöl gesammelt. Hier hatte doch früher Jack Shotton häufig und regelmäßig darüber berichtet.
Ich hätte letztmalig bei der großen Revision vor 3 Jahren auf LHM umrüsten können, habe mich aber ohne zu zögern dagegen entschieden. Meine DS19 läuft bei mir seit über 30 Jahren auf LHS ohne Hydraulikdefekt, der ein Ende der Fahrt bedeutet hätte.
Die Revision der Aggregate erfordert penibelstes Arbeiten nach den Anleitungen der Werkstatthandbücher und vollste Konzentration. Bei mir hat das bisher immer auch mit selbst gebastelten Werkzeugen und einfachen Mitteln prima funktioniert.
Die Verwendung der ATE Bremsenpaste habe ich allerdings schon vor vielen Jahren eingestellt. Ich achte bei der Beschaffung von NOS Dichtungen darauf, das dass Material noch schön weich und flexibel ist. Bei der Montage verwende ich insbesondere an O-Ringen Silikonfett. Mit dieser Vorgehensweise habe ich unverändert sehr gute Erfahrungen gesammelt.
Fakt ist, ein D-Modell muss bewegt werden, insbesondere natürlich bei Verwendung von LHS. Letztlich muss die Entscheidung jeder für sich gemäß seinen Kriterien treffen.
Gute Nacht...
DS 19, 29. Jan. 1958 - http://rsa-rgs.blogspot.de / AMI 8 Break Okt. 1976 / Renault Megane Grandtour TCe 140 EDC, 06.25, Titanium-Grau /BMW 2er Active Tourer 218i, 03.2025, Alpinweiß, adaptives Fahrwerk / Mini Cooper Cabrio, 03.2022 Chili Red, 7-Gang DKG