Unterboden weggerostet - was tun?
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
Naja, ein gut gemachte DS23 Pallas sollte schon mehr wert sein.
Die Frage ist, wieviele Stunden und wieviel Geld ist nötig, Deine in einen guten Zustand zu versetzen?
Wieviel/e bist Du bereit zu investieren?
Gruß Thorsten
Die Frage ist, wieviele Stunden und wieviel Geld ist nötig, Deine in einen guten Zustand zu versetzen?
Wieviel/e bist Du bereit zu investieren?
Gruß Thorsten
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
11.02.2018 KW
Hallo Chris,
da hat mal ein Schweizer folgendes gesagt: " Wenn Du teuer kaufst, kannst Du vielleicht etwas zu viel Geld ausgeben. Wenn Du billig kaufst, verlierst Du vielleicht alles ".
Das steht! Mein Auto war billig, aber dann ging es richtig los mit Geld ausgeben. Arbeitszeit ist Hobby und wird nicht gerechnet. Bist Du fertig, zählt nur die Freude. Dieser Wert ist nicht zu beziffern! Alles weitere ist Zubrot.
Hätte ich alles Geld, was bisher verbraucht wurde, in den Kaufpreis gesteckt; vielleicht wäre ich besser gefahren. Wer weiß?
Viele Grüße
KW
DS 23. HA. Bj. 73
Hallo Chris,
da hat mal ein Schweizer folgendes gesagt: " Wenn Du teuer kaufst, kannst Du vielleicht etwas zu viel Geld ausgeben. Wenn Du billig kaufst, verlierst Du vielleicht alles ".
Das steht! Mein Auto war billig, aber dann ging es richtig los mit Geld ausgeben. Arbeitszeit ist Hobby und wird nicht gerechnet. Bist Du fertig, zählt nur die Freude. Dieser Wert ist nicht zu beziffern! Alles weitere ist Zubrot.
Hätte ich alles Geld, was bisher verbraucht wurde, in den Kaufpreis gesteckt; vielleicht wäre ich besser gefahren. Wer weiß?
Viele Grüße
KW
DS 23. HA. Bj. 73
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
Gut, dass man es auch hinterher nicht sicher sagen kann. Aber eine halbwegs realistische Einschätzung am Anfang bewahrt vor großen Enttäuschungen.
Der Rest ist relativ. Jeder nach seinen technischen, räumlichen, zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten - und die Geduld nicht vergessen!
Der Rest ist relativ. Jeder nach seinen technischen, räumlichen, zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten - und die Geduld nicht vergessen!
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
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chris-jack
- Beiträge: 131
- Registriert: Do 1. Feb 2018, 20:32
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
ich kenne mich, mir macht das restaurieren schon spass, aber so wie "zinkweb" jedes einzelne schräubchen zu fotografieren, dokumentieren und absolut alles zu zerlegen? ich weiss nicht, ob da nach 5 jahren, wenn ich immer dann noch nicht fertig bin, noch immer gleich viel freude wie am anfang haben werde. ich kann doch nicht alleine zum zerlegen ein ganzes jahr brauchen. aber er hat es halt perfekt gemacht, das muss man neidlos anerkennen.
LG
CHRIS
CHRIS
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chris-jack
- Beiträge: 131
- Registriert: Do 1. Feb 2018, 20:32
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
es ist immer günstiger ein fertiges auto zu kaufen, wenn es nur um die vernunft geht. mein projekt ist für mich absolut nicht einschätzbar, aber ich brauch ja auch etwas zum spielen; hat meine frau gesagt.

LG
CHRIS
CHRIS
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
Deine Frau hat recht! Aber beantworte Dir ehrlich, wie lange eine Restaurierung für DICH ein schönes Spiel ist, das Freude bereitet, und wann der Punkt kommt, an dem Du das Projekt frustriert abbrichst und die "Karre" halbfertig verkaufst.
PS: Eine DS ist nie "fertig" - und wenn sie diesem Zustand mal nahe kommt, findet sich immer was, das kaputt geht oder man noch besser machen könnte!
PS: Eine DS ist nie "fertig" - und wenn sie diesem Zustand mal nahe kommt, findet sich immer was, das kaputt geht oder man noch besser machen könnte!
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
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Bernhard(Süd) Verified
- Beiträge: 1294
- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
Hallo,
...es gibt auch hier kein Schwarz-weiss-Schema. Die Wirklichkeit ist differenziert und widersprüchlich, - so wie wir auch
)
Ich habe z.B. für meine DS (schon anno 2002, da war das Gefüge der Preise und der verfügbaren Fahrzeuge aber noch gänzlich anders!) "zuviel" ausgegeben, weil der Vorbesitzer zwar auf die "möglicherweise defekte" Kopfdichtung und das ständig kochende Kühlwasser hingewiesen hat, aber zu keinerlei Preisnachlass bereit (oder imstande) war.
In meiner Unerfahrenheit habe ich dann DS-verliebt einfach zugeschlagen, und mußte bei einem drittklassigen Mechaniker erstmal teuer Lehrgeld bezahlen für die (wenn auch tatsächlich erfolgte!) Rettung des Motors; ein paar "Eier" in Form ungeeigneter Hydraulikdichtungen u.a.m. hat er mir auch gelegt. Danach begann der Weg der Besserung: Ein (sehr kompetenter) Meister aus München hat weitere Verbesserungen und Überholungen an der Mechanik vorgenommen (NOS-Teile hatte ich inzwischen bekommen können), bis er leider keine Zeit mehr für meine Wenigkeit zu haben schien und die rolling restoration einwenig ins Stocken geriet. Vieles Weitere wurde auch in Eigenleistung und beständigem(!) Schlaumachen in Literatur und web erbracht.
Es wäre aber ohne die grundlegende Hilfe des verstorbenen Hydraulikgenies Petermann (und seiner selbstentwickelten oder -verbesserten Teile!), eines pensionierten Meisters (der 1965 noch "auf DS gelernt" hat), und nicht zuletzt dank etlicher total netter und hilfsbereiter Fachleute vom Stuttgarter DS-Stammtisch keinesfalls möglich gewesen.
Also... war und ist das ein Beispiel für so ein "Mittelding" zwischen "gut und (vor allem) teuer kaufen" und "mäßige Basis aufbauen", eben ein ganz eigener Weg (der vielleicht garnich so selten ist). Erborben (im weiteren Sinne!) habe ich mir damit ein nach wie vor rostfreies Rundauge mit überholten Hydraulikkomponenten, weitgehend Originallack, konstant guter Funktion (na, die paar Öl-Undichtigkeiten.... die Verlustschmierung an manchen Punkten war Anfang der Sechziger noch Konstruktionsgrundsatz; z.B. Rückförderschnecken statt Simmerringe)
....halt "ein Familienmitglied, das zufällig in der Garage wohnt".
Wünsche allerseits eine glückseeehlige Fasnet: Bernhard
...es gibt auch hier kein Schwarz-weiss-Schema. Die Wirklichkeit ist differenziert und widersprüchlich, - so wie wir auch
Ich habe z.B. für meine DS (schon anno 2002, da war das Gefüge der Preise und der verfügbaren Fahrzeuge aber noch gänzlich anders!) "zuviel" ausgegeben, weil der Vorbesitzer zwar auf die "möglicherweise defekte" Kopfdichtung und das ständig kochende Kühlwasser hingewiesen hat, aber zu keinerlei Preisnachlass bereit (oder imstande) war.
In meiner Unerfahrenheit habe ich dann DS-verliebt einfach zugeschlagen, und mußte bei einem drittklassigen Mechaniker erstmal teuer Lehrgeld bezahlen für die (wenn auch tatsächlich erfolgte!) Rettung des Motors; ein paar "Eier" in Form ungeeigneter Hydraulikdichtungen u.a.m. hat er mir auch gelegt. Danach begann der Weg der Besserung: Ein (sehr kompetenter) Meister aus München hat weitere Verbesserungen und Überholungen an der Mechanik vorgenommen (NOS-Teile hatte ich inzwischen bekommen können), bis er leider keine Zeit mehr für meine Wenigkeit zu haben schien und die rolling restoration einwenig ins Stocken geriet. Vieles Weitere wurde auch in Eigenleistung und beständigem(!) Schlaumachen in Literatur und web erbracht.
Es wäre aber ohne die grundlegende Hilfe des verstorbenen Hydraulikgenies Petermann (und seiner selbstentwickelten oder -verbesserten Teile!), eines pensionierten Meisters (der 1965 noch "auf DS gelernt" hat), und nicht zuletzt dank etlicher total netter und hilfsbereiter Fachleute vom Stuttgarter DS-Stammtisch keinesfalls möglich gewesen.
Also... war und ist das ein Beispiel für so ein "Mittelding" zwischen "gut und (vor allem) teuer kaufen" und "mäßige Basis aufbauen", eben ein ganz eigener Weg (der vielleicht garnich so selten ist). Erborben (im weiteren Sinne!) habe ich mir damit ein nach wie vor rostfreies Rundauge mit überholten Hydraulikkomponenten, weitgehend Originallack, konstant guter Funktion (na, die paar Öl-Undichtigkeiten.... die Verlustschmierung an manchen Punkten war Anfang der Sechziger noch Konstruktionsgrundsatz; z.B. Rückförderschnecken statt Simmerringe)
....halt "ein Familienmitglied, das zufällig in der Garage wohnt".
Wünsche allerseits eine glückseeehlige Fasnet: Bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
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chris-jack
- Beiträge: 131
- Registriert: Do 1. Feb 2018, 20:32
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
wenn ich das wüsste, thorsten, dann wüsste ich mehr! ich habe das gefühl, je älter ich werde, desto ungeduldiger. ich weiss aber auch dass das eine sackgasse ist. man muss auch mal zufrieden sein können. vielleicht ist so ein ewiges resto-projekt genau das richtige um mich runterzuholen von meinem krankhaften schaffensdrang.
bernhard, dir auch alles gute.
bernhard, dir auch alles gute.
LG
CHRIS
CHRIS
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
Hallo!
Vielleicht wäre sowas ja die passende Ergänzung für Dich:
halbfertiges Auto bei mobile
Gruß Michael
Vielleicht wäre sowas ja die passende Ergänzung für Dich:
halbfertiges Auto bei mobile
Gruß Michael
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chris-jack
- Beiträge: 131
- Registriert: Do 1. Feb 2018, 20:32
Re: Unterboden weggerostet - was tun?
michael, grundsätzlich ja, aber 2 dinge, die mich bei dem stören: halbautomatik und einspritzer - mag ich beides nicht. er ist eh hier im forum mit dabei. schade, aber diese kombi ist nicht für mich.
LG
CHRIS
CHRIS