unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
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Jint Nijman Verified
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Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
[quote="M. Ferchaud"]
2. Ich störe mich an der pauschalen Aussage, eine Werkstatt habe prinzipiell mehr Ahnung als ein versierter Autodidakt.
[/quote]
Ich schliesse mich diese Meinung an. (Behaupte aber definitiv nicht pauschal das umgekehrte.)
Jint
2. Ich störe mich an der pauschalen Aussage, eine Werkstatt habe prinzipiell mehr Ahnung als ein versierter Autodidakt.
[/quote]
Ich schliesse mich diese Meinung an. (Behaupte aber definitiv nicht pauschal das umgekehrte.)
Jint
Jint
www.citroen-ds-id.com
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Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
@Es ging um eine Werkstatt, deren Inhaber auch als Hobby DS fährt
Salut Henning,
wenn jemand eine Werkstatt hat und selbst privat an seinen DS’een wie auch geschäftlich
und an anderen Autos schraubt und das Werkzeug dafür hat, den halte ich persönlich fachlich kompetenter als einen Hobby Schrauber.
Wer Mal eine DS restauriert hat ist in meinen Augen noch lange kein Fachmann.
Gruß
Siggi
Das hilft zwar Alex jetzt nicht mit seinem Problem, hoffe aber, das einer dieses schon mal hatte.
Salut Henning,
wenn jemand eine Werkstatt hat und selbst privat an seinen DS’een wie auch geschäftlich
und an anderen Autos schraubt und das Werkzeug dafür hat, den halte ich persönlich fachlich kompetenter als einen Hobby Schrauber.
Wer Mal eine DS restauriert hat ist in meinen Augen noch lange kein Fachmann.
Gruß
Siggi
Das hilft zwar Alex jetzt nicht mit seinem Problem, hoffe aber, das einer dieses schon mal hatte.
Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
..so wie jeder Handwerker sagen wir im Baugewerbe automatisch immer kompetenter ist als der Hobbyhandwerker?
Kann man fortsetzen mit Hobbygärtner etc. ...
Kann man fortsetzen mit Hobbygärtner etc. ...
- Claude-Michel
- Beiträge: 1636
- Registriert: Do 19. Okt 2006, 09:49
- Kontaktdaten:
Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
Wenn ich es richtig beurteilen kann (weil keine Erfahrung mit Halbautomat) sieht es für mich so aus als hätte sowohl Andreas als auch Ingo recht. Sie sprachen meines Erachtens vom gleichen Teil aber unterschiedlicher Bedienung.
Eins weiß ich aber sicher: ob Andreas, Henning, Alex, Jint, Siggi (um nur die zu nennen die ich kenne weil sie sich in diesem Beitrag gemeldet haben), es sind alle sympathisch, hilfsbereit und kennen sich ziemlich gut mit der DS aus.
Ich Bin mir sicher, dass Ingo genauso ist. Und es ist nicht weil ich ihn nicht kenne, dass ich das Gegenteil behaupten kann.
Also, streitet euch über das Technische bis das Problem von Alex gelöst ist. Aber respektiert euch doch bitte. Ich möchte nicht, dass dieses Forum explodiert
Eins weiß ich aber sicher: ob Andreas, Henning, Alex, Jint, Siggi (um nur die zu nennen die ich kenne weil sie sich in diesem Beitrag gemeldet haben), es sind alle sympathisch, hilfsbereit und kennen sich ziemlich gut mit der DS aus.
Ich Bin mir sicher, dass Ingo genauso ist. Und es ist nicht weil ich ihn nicht kenne, dass ich das Gegenteil behaupten kann.
Also, streitet euch über das Technische bis das Problem von Alex gelöst ist. Aber respektiert euch doch bitte. Ich möchte nicht, dass dieses Forum explodiert
Gruß
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
Claude-Michel
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Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
Nur eine fachliche Frage ohne die Kompetenz von irgendjemand anzuzweifeln und weil ich das noch nie probiert habe:
Es geht doch wohl darum, dass es gefährlich ist bei eingelegtem Gang und laufendem Motor den Kupplungshebel zu bedienen. Sobald ich den Gang einlege muss aber doch eine Bremse betätigt sein, sonst kriecht sie ja schon los. Oder wie muss ich mir das vorstellen? Wahrscheinlich macht sie ja den Satz nach vorne, weil nicht stark genug gebremst wird um den Motor abzuwürgen?
Zweite Frage:
Wenn man bei eingelegtem Gang und laufendem Motor den Kupplungshebel bedient bleibt der Gang dann drin oder geht er raus, weil der Schaltblock völlig drucklos wird?
Grüße,
Pit
Es geht doch wohl darum, dass es gefährlich ist bei eingelegtem Gang und laufendem Motor den Kupplungshebel zu bedienen. Sobald ich den Gang einlege muss aber doch eine Bremse betätigt sein, sonst kriecht sie ja schon los. Oder wie muss ich mir das vorstellen? Wahrscheinlich macht sie ja den Satz nach vorne, weil nicht stark genug gebremst wird um den Motor abzuwürgen?
Zweite Frage:
Wenn man bei eingelegtem Gang und laufendem Motor den Kupplungshebel bedient bleibt der Gang dann drin oder geht er raus, weil der Schaltblock völlig drucklos wird?
Grüße,
Pit
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5067
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
[quote=Pit]
Nur eine fachliche Frage ohne die Kompetenz von irgendjemand anzuzweifeln und weil ich das noch nie probiert habe:
Es geht doch wohl darum, dass es gefährlich ist bei eingelegtem Gang und laufendem Motor den Kupplungshebel zu bedienen. Sobald ich den Gang einlege muss aber doch eine Bremse betätigt sein, sonst kriecht sie ja schon los. Oder wie muss ich mir das vorstellen? Wahrscheinlich macht sie ja den Satz nach vorne, weil nicht stark genug gebremst wird um den Motor abzuwürgen?
[/quote]
Genau so ist es, Pit!
Laueft der Motor und ein Gang ist eingelegt, bewegt sich das Auto, es sei denn, die Bremse ist getreten, denn dann ist ausgekuppelt. Betaetigt man dann den Handkupplungshebel und koppelt so die Halbautomatik-Komponenten von der Druckversorung ab, ist eingekuppelt.
[quote=Pit]
Zweite Frage:
Wenn man bei eingelegtem Gang und laufendem Motor den Kupplungshebel bedient bleibt der Gang dann drin oder geht er raus, weil der Schaltblock völlig drucklos wird?
[/quote]
Eigentlich geht der Gang dann raus, kann aber (kurz) 'haengenbleiben'. Darum verlangt die Bedienungsanleitung ja auch, den Gangwaehlhebel auf Leerlauf zu stellen beim Parken. 'Eigentlich' geht ein eingelegter Gang beim Druckverlust des stehenden Fahrzeugs von selbst raus. Sicherheitshalber nimmt man ihn aber beim Parken explizit raus, um bei einem Heissstart mit getretenem Gaspedal und nicht getretener Betriebsbremse (=eingekuppelt!) keine Ueberraschungen zu erleben.
Gruss,
Tom
Nur eine fachliche Frage ohne die Kompetenz von irgendjemand anzuzweifeln und weil ich das noch nie probiert habe:
Es geht doch wohl darum, dass es gefährlich ist bei eingelegtem Gang und laufendem Motor den Kupplungshebel zu bedienen. Sobald ich den Gang einlege muss aber doch eine Bremse betätigt sein, sonst kriecht sie ja schon los. Oder wie muss ich mir das vorstellen? Wahrscheinlich macht sie ja den Satz nach vorne, weil nicht stark genug gebremst wird um den Motor abzuwürgen?
[/quote]
Genau so ist es, Pit!
Laueft der Motor und ein Gang ist eingelegt, bewegt sich das Auto, es sei denn, die Bremse ist getreten, denn dann ist ausgekuppelt. Betaetigt man dann den Handkupplungshebel und koppelt so die Halbautomatik-Komponenten von der Druckversorung ab, ist eingekuppelt.
[quote=Pit]
Zweite Frage:
Wenn man bei eingelegtem Gang und laufendem Motor den Kupplungshebel bedient bleibt der Gang dann drin oder geht er raus, weil der Schaltblock völlig drucklos wird?
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Eigentlich geht der Gang dann raus, kann aber (kurz) 'haengenbleiben'. Darum verlangt die Bedienungsanleitung ja auch, den Gangwaehlhebel auf Leerlauf zu stellen beim Parken. 'Eigentlich' geht ein eingelegter Gang beim Druckverlust des stehenden Fahrzeugs von selbst raus. Sicherheitshalber nimmt man ihn aber beim Parken explizit raus, um bei einem Heissstart mit getretenem Gaspedal und nicht getretener Betriebsbremse (=eingekuppelt!) keine Ueberraschungen zu erleben.
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom
Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
Hallo Tom,
das Auskuppeln beim Bremsen im Stand entsteht wohl durch die abgesenkte Drehzahl in Verbindung mit dem Fliehkraftregler. Beim Bremsen an sich wird nicht ausgekuppelt.
Das beim Parken ist mir schon klar.
Es könnte ja sein, dass der Druckabbau im Schaltblock so geregelt ist, dass bei der Betätigung des Kupplungshebels zuerst der Gang rausgeht bevor eingekuppelt wird.
Hast du Erfahrung, macht sie den Satz nach vorn?
Pit
das Auskuppeln beim Bremsen im Stand entsteht wohl durch die abgesenkte Drehzahl in Verbindung mit dem Fliehkraftregler. Beim Bremsen an sich wird nicht ausgekuppelt.
Das beim Parken ist mir schon klar.
Es könnte ja sein, dass der Druckabbau im Schaltblock so geregelt ist, dass bei der Betätigung des Kupplungshebels zuerst der Gang rausgeht bevor eingekuppelt wird.
Hast du Erfahrung, macht sie den Satz nach vorn?
Pit
Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
Hallo Pit,
in einer anderen Situation kenne ich die Reihenfolge: Kupplung schließen dann Gang raus.
Wenn während der Fahrt der Motor ausgeht, kann man bei eingelegtem Gang kurz den Handkuppelhebel drücken, oft wird dann durch die schließende Kupplungder Motor wieder angedreht.
In der von dir beschriebenen Situation müßte ich bei sicherer Umgebung die Reaktion des Autos mal testen.
in einer anderen Situation kenne ich die Reihenfolge: Kupplung schließen dann Gang raus.
Wenn während der Fahrt der Motor ausgeht, kann man bei eingelegtem Gang kurz den Handkuppelhebel drücken, oft wird dann durch die schließende Kupplungder Motor wieder angedreht.
In der von dir beschriebenen Situation müßte ich bei sicherer Umgebung die Reaktion des Autos mal testen.
Gruß Jürgen
Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
Hallo,
hier mal ein kleines Update, was ich bisher gemacht habe. Eventuell ist die Sache gelöst.
Da ich ihn ja sowieso hier liegen hatte, habe ich den (vermutlich) NOS-Vergaser eingebaut: keine Verbesserung bezüglich der auftretenden Symptome. Insgesamt jedoch lässt sich der Vergaser besser einstellen, die Drehzahl ist noch stabiler als vorher und der Wagen läuft ebenfalls minimal besser, war also kein Fehler.
Den Benzinfilter habe ich in diesem Zuge natürlich auch getauscht (okay, der war wirklich fällig), keine Verbesserung.
Als nächstes war nun die Benzinpumpe dran. Auch hier: keine Besserung. Als die Symptome mit ausgehen und extrem unruhigem Motorlauf bei warmem Motor wieder auftraten und der Motor schließlich ausging, habe ich unmittelbar danach eine neue Zündspule eingebaut, die ich mir früher schon mal für alle Fälle besorgt hatte.
Ergebnis:
Der Wagen sprang danach sofort wieder an und lief auf der anschließenden Probefahrt und dem danach folgenden obligatorischen laufen lassen an der minimalen Steigung in meine Halle soweit unauffällig.
Mit Glück war es wirklich die Zündspule, ich werde es sehen.
So wie es aussieht werde ich mich morgen mal wieder mit der DS nach Böblingen zum Stammtisch wagen...
Grüße
Alex
hier mal ein kleines Update, was ich bisher gemacht habe. Eventuell ist die Sache gelöst.
Da ich ihn ja sowieso hier liegen hatte, habe ich den (vermutlich) NOS-Vergaser eingebaut: keine Verbesserung bezüglich der auftretenden Symptome. Insgesamt jedoch lässt sich der Vergaser besser einstellen, die Drehzahl ist noch stabiler als vorher und der Wagen läuft ebenfalls minimal besser, war also kein Fehler.
Den Benzinfilter habe ich in diesem Zuge natürlich auch getauscht (okay, der war wirklich fällig), keine Verbesserung.
Als nächstes war nun die Benzinpumpe dran. Auch hier: keine Besserung. Als die Symptome mit ausgehen und extrem unruhigem Motorlauf bei warmem Motor wieder auftraten und der Motor schließlich ausging, habe ich unmittelbar danach eine neue Zündspule eingebaut, die ich mir früher schon mal für alle Fälle besorgt hatte.
Ergebnis:
Der Wagen sprang danach sofort wieder an und lief auf der anschließenden Probefahrt und dem danach folgenden obligatorischen laufen lassen an der minimalen Steigung in meine Halle soweit unauffällig.
Mit Glück war es wirklich die Zündspule, ich werde es sehen.
So wie es aussieht werde ich mich morgen mal wieder mit der DS nach Böblingen zum Stammtisch wagen...
Grüße
Alex
www.citroservice.de www.dellenspezi.de
Re: unrunder Motorlauf/ ausgehen/ schlechte Gasannahme
Hallo,
was mir gestern noch so aufgefallen ist und was ebenfalls zu den Symptomen beitragen kann:
Im alten Benzinfilter waren einige weissliche Brocken zu finden. Vor 10 Jahren hatte ich den Tank entrostet und mit einem entsprechenden Produkt vom Korrosionsschutzzentrum versiegelt. Nun sieht es so aus bzw. vermute ich, dass sich die Beschichtung auf- bzw. ablöst?!
Beunruhigend war, dass im neuen Benzinfilter nach nur ca. 20km Fahrt eine ähnliche Menge der Brocken zu finden war wie im alten Filter...
Ist das denkbar, dass das im Leerlauf die Benzinförderung beeinträchtigt? Während der Fahrt fördert ja je nach Drehzahl die Benzinpumpe eine deutlich höhere Menge Sprit als im Leerlauf. Vielleicht kann es nun im Leerlauf sein, dass durch die Brocken, die ja auch durch die Benzinleitung vom Tank nach vorne gefördert werden, der Durchfluss bei der geringen Förderemenge so ins stocken gerät, dass irgendwann zu wenig Benzin im Vergaser bei Leerlaufdrehzahl ankommt-> der Motor geht aus.
Haltet Ihr das für denkbar?
Grüße
Alex
was mir gestern noch so aufgefallen ist und was ebenfalls zu den Symptomen beitragen kann:
Im alten Benzinfilter waren einige weissliche Brocken zu finden. Vor 10 Jahren hatte ich den Tank entrostet und mit einem entsprechenden Produkt vom Korrosionsschutzzentrum versiegelt. Nun sieht es so aus bzw. vermute ich, dass sich die Beschichtung auf- bzw. ablöst?!
Beunruhigend war, dass im neuen Benzinfilter nach nur ca. 20km Fahrt eine ähnliche Menge der Brocken zu finden war wie im alten Filter...
Ist das denkbar, dass das im Leerlauf die Benzinförderung beeinträchtigt? Während der Fahrt fördert ja je nach Drehzahl die Benzinpumpe eine deutlich höhere Menge Sprit als im Leerlauf. Vielleicht kann es nun im Leerlauf sein, dass durch die Brocken, die ja auch durch die Benzinleitung vom Tank nach vorne gefördert werden, der Durchfluss bei der geringen Förderemenge so ins stocken gerät, dass irgendwann zu wenig Benzin im Vergaser bei Leerlaufdrehzahl ankommt-> der Motor geht aus.
Haltet Ihr das für denkbar?
Grüße
Alex
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