Motoröl...The Never Ending Story

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Trax Verified
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Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von Trax Verified »

Hi Robert,

jau, ich habe schlechte Erfahrungen gemacht.

[attachment 9746 IMG_6493.JPG]

Auf dem Foto ist ne Stösselstange eines Traction 15CV- Motors zu sehen. Deser entspricht im Wesentlichen den Langhuber IDS-Motoren.
auf ca 7 bis 8 Uhr sind zwei Kaltverschweissungsspuren zu erkennen. Typisch für Mischreibung bei fehleder oder unzureichender/falscher Verschleissschutzadditiven.

Mit dem Motor fahre ich seit ca 6000 km und drei Ölwechseln (zuvor: Wag**r) mit einem populären sog "Klassikeröl" das lt Beschreibung geeignet sein sollte: unlegiert, wenig Reinigungsadditive, grosse Viskositätsspanne (20Wirgendwas). War ne Empfehlung von diversen Seiten. Ca 7 bis 8 Euro/Liter.
Im Nachhinein hatte ich Daten diesse Öls gesucht. Ich habe keine Angaben über Schwefel und Verschleissschutzadditive gefunden. Wahrscheinlich hätte ich genau so gut ein Maschinen- oder stinknormales Regularöl in den Motor schütten können....

Dies hat mich zum Ölfetischisten gemacht...

Geeignete Verschleissschutzadditive müssen sein! Auch beim Langhuber ohne Ölfilter. Und wenn ich kein DD*-freies oder DD-armes Öl in geeigneter Viskosität finde kommt eben ein DD-reiches API SD oder API SF, bei dem ich weiss wie viele und welche Verschleisschutzadditive drin sind, in den Motor und wechsle dafür öfter. Schliesslich wachsen Nockenwellen, Stösselbecher und Stösselstangen nicht auf Bäumen...

*mit DD meine ich Detergentien und Dispergenten (Reinigungs- und Schwebeadditive)
Dateianhänge
IMG_6493.JPG
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DS20_break Verified
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Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von DS20_break Verified »

Hi Robert und @all
Außer bei meinem Lloyd Alexander TS (gefahren ca. 1966 bis 69), benutzte Ölsorte nicht mehr bekannt, dem nach 100000km die Kompression flöten gegangen ist, hatte ich noch nie einen Motorverschleißschaden.
Nunja, mir hat mal jemand einen R4 nach verlorenem Kühlwasser weiter gefahren bis dann das Öl hinten zum Auspuff rausrauchte und der Motor war Schrott. Aber dass meinten wir hier ja nicht.
Bei einem anderen R4 hat sich (1968/9) mal ein Kolbenring nach oben durchgearbeitet und wurde im Zylko als Stacheln eingestampft. (Fuhr als Funkmietwagen 200000 km in Berlin) Da waren dann auch die KW Lagerschalen fertig. Laufbuchsen, Kolben, Pleuellager, Lagerschalen Ventile gewechselt und weiter ging die wilde Fahrt. Ich meine wir haben damals ein sehr preiswertes Motoröl bei regelmäßigen Wechselintervallen verwendet.
Wie der Motor meiner Madam innerlich aussieht, weiß ich nicht - will ich auch nicht wissen müssen :-)
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
dosdres Verified
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Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von dosdres Verified »

toms beitrag, der vergleich mit mineralwasser ist richtig.
mit dem mineralwasser aus norwegen, der ltr für €8,oo waschen die eingeborenen dort in N ihre autos.
erwiesen.
bei dem seriösen test (lt.DER SPIEGEL) wurde das Leitungswasser aus Recklingshausen unter 10? als bestes wasser ausgezeichnet.
wer will wasser für bis €100,00 und mehr trinken und gar nicht weis wo es gezapft wurde?
früher in Frankreich gab`s eine karaffe d`lo und einen roten ordinären und alle Franzosen waren glücklich.

der hardy mit seinen speziellen boliden, muß sich berechtigt gedanken machen.
dafür beneide ich ihn nicht.

ob die französischen ds piloten sich hinsichtlich des motoröls gedanken gemacht haben,
ist nicht überliefert.
trotzdem ist von massenhaft kollabierenden motorschäden an ds, nixxx bekannt.
daß sich hier einige foristen mit öl beschäftigen ist bewunderns wert, mir jedenfalls geht das zu weit.
ich fahre seit ewig 20W50 im ds 1970 und im 11cv von 1950 und noch zwei anderen.

vorausetzung, die maschine ist ok und die fahrweise angepasst, kann wohl nixxxx passieren.
wenn ich darüber nachdenke was ich für falsches öl fahre, lass ich madam stehen und gurke mit meinem
140 ps alltagsauto herum.
wenn sich jemand betroffen fühlt, das war nicht meine absicht.
am (sonntag) gehts fr u. sa, nach lipsheim (F).
und am sonntag 27.09.15 nach sturzelbronn(F), da feiern die franzosen, bei kuchen und BIO.

gut öl
erik
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Trax Verified
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Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von Trax Verified »

@ Hardy and all,
damals..ja damals, da war das Motoröl genau passend für die damaligen (unsere) Motoren additiviert. Es gab reichlich Zink/Phosphor-Additive (ZDTP, ZDDP). Das alles hat gepasst zu den verwendeten Materialien.
Das passende Öl gab's an jeder Tanke, jedem Supermarkt und beim damals noch a jeder Ecke anzutreffenden Autoteilehändler (Baumärkte waren eher selten bis nicht vorhanden).
Die damals aktuelle API war genau die richtige. Klar, fragwürdige Plörre gab es schon damals... war eben Geld zu machen mit...
Mann, was haben wir nicht alles in unsere Käfer, VW-Busse, R4, Enten, Kadette, Pontons reingeschüttet... hat alles gepasst... Falls ein Motor wegen des Öls kaputt gegangen ist hätten wir diesen Grund eh nicht gewusst...
Neuwagen hatten eh das Premiumöl (beliebt damals: Castrol GTX2) bekommen.
Aus "Umweltgründen" wurden dann die Rezepturen gändert. Zink/Phosphor wegen seiner Katalysator zerstörenden Wirkung bis auf ein Minimum zurück gefahren. Ab API SG war es soweit.

Unsere Motoren sind aber nicht aus der jetzigen Zeit sondern von damals. Der Langhuber basiert auf den Traction 1934! Der Kurzhuber ist aus dem Langhuber hervorgegangen, zweite Hälfte der sechziger Jahre.

Dafür passend braucht es ein entsprechendes Öl.

Wenn ich sehe was heute als "passend" verkauft wird, na, ich weiß nicht. Viel Marketinggedöns.
Für die Langhuber passend sollte (konjunktiv) damals wie heute API SF sein (bedingt SD oder SG).

API-SF Öl bekommt man an jeder Ecke, ob als Mehrbereichs- oder als Einbereichsöl. Als Baumarktbrühe oder superduper Edelklassiköl.
Gerade letzte Woche gesehen: 15W40 API-SF für knapp23 Euronen (5 Liter) bei Hagebau.

Doch entspricht ein SF-Öl von heute in seiner Additivierung nicht mehr den damaligen Spezifikationen (es mag Ausnahmen geben). Auch wegen (angeblicher?) Umweltauflagen. API-SF und abwärts ist nicht mehr normiert. So ist den Ölmischern viel Freiraum gegeben. Kommt daher die etwas ominös nebulöse Informationspolitik diverser Anbieter. Sowohl auf dem Normalpreisigen als auch auf dem Hochpreismarkt.

Grüsse
Thom
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dosdres Verified
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Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von dosdres Verified »

Thom,

wie wahr, wie recht du hast, renoR4 300.000km und noch immer nicht kaputt.
fiat 600 mit vignale karosserie, immer am anschlag, von Frankfurt nach Wiesbaden ins jazzhaus am neroberg, auf motorschaden gefahren. nix kaputt.
auf einer großbaustelle wurde er bis zum ende, noch 4jahre lang zum bierholen von jedem geritten und mit der top maschine vor einem einfamilienhaus im vorgarten vergraben.
der fährt heute noch in der unterwelt.
alle hoffen wir erleben noch das ultimative urteil zum öl im forum.
mich wirds freuen.
ich bin gespannt.

gruß
erik
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Trax Verified
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Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von Trax Verified »

Eric,
ich denke nicht dass uns paar Leuten die Industrie ein wirklich passenden Saft für unsere zwei unterschiedlichen Motorlyouts massgeschneidert zurechtdengelt. Es mag zwar ein paar Anbieter mit wirklich passenden Produkten geben, aber woher sollen wir das wissen? Die sog "Öltests" der gängigen Oldtimer-Zeitschriften sind da nicht aussagekräftig genug. Und solange die Anbieter mauern und nur unvollständige Angaben machen...

Und auf gut Glück wieder eltene Originalteile ruinieren wie z.B. meine Stösselstangen (siehe ein paar Posts weiter Oben) muss ich mir nicht antun.

Positive Ausnahme:
Einer der Anbieter, die ich angeschrieben hatte, hat sich sowohl schriftlich als auch telefonisch mit mir in Verbindung gesetzt. Ein mittelständischer Betrieb. Die Tage setzen wir uns mal zusammen wie so ein Öl sowohl für Langhuber als auch Kurzhuber designt werden könnte.

Andreas,
nach wie vor finde ich Dein Mobile1 Peak life interessant. Das ist doch ein Langlauföl? Was mich aber noch aufstossen lässt ist der hohe BN-Wert (Basenumber). Das Öl ist also stark basisch. So ne Lauge kann letztlich genau so schädlich für Motorkomponenten sein (alte Dichtungsmaterialien, bestimmte Buntmetalle). Aber falls Du das Öl schon lange fährst und noch alles Dicht ist... warum nicht. Wie oft wechselst Du?

Grüsse
Thom
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dosdres Verified
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Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von dosdres Verified »

hallo thom,

wäre natürlich interessant, wenn sich alle beteiligen würden und verraten was ihre madam so schluckt.
ich kann damit nicht dienen, weil ich stoisch 20W50 kaufe und erst schauen muß was ich da habe.
gekauft beim autoteile händler.
aber mittlerweile interessiert es mich auch.
schon deshalb weil ich ab 01.september nochmal quer durch F treiben wollte
(fotosession im stil meiner madam).
aber es kommt immer was dazwischen. grausam.
da wären mit Nordspanien, Portugal, wieder Spanien und zurück über Frankreich einige 1000km zusammen gekommen.
die rumsucherei mit hotel ist mir zuviel, auf campingplatz ist das schön sicher.
aber jetzt mach ich mir so mir so meine gedanken, mit gewissen serpentinen.
hoffe es kommt bald die leuchtende antwort zum öl für alle fälle.

gruß
erik
anieder Verified
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Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von anieder Verified »

[quote="Robert Kruse"]
Hallo Andreas,

wenn ich die bisherigen Öldiskussionen richtig verstanden habe, müsste ein modernes Synthetik-Öl, wie Du es verwendest, eigentlich dazu führen, dass die Maschine durch das dünnflüssigere Öl undicht wird und die Lager von den modernen Additiven angegriffen werden. Von daher meine Frage, wie lange fährst Du schon das Mobil 1 Peak Life 5w 50? Ich bin gerne bereit zu lernen, dass der DS-Motor auch moderne Öle verträgt und so mein Vorurteil zu bestätigen, dass man eigentlich alles in die Maschine kippen kann, solange es kein Salatöl ist und die Wechselintervalle eingehalten werden.
Umgekehrt kann man ja auch mal fragen, wessen Motor in der letzten Zeit durch schlechtes Öl (Einhaltung der Wechselintervalle vorausgesetzt) Schaden genommen hat…

Viele Grüsse
Robert[/quote]

Hallo Robert

Das erst große Misverständis ist ja, dass synthetisches Öl "dünnflüssig" sei. Das ist nämlich nicht so. Ein SAE 50 Öl hat eine definierte Viskositätsspanne (bei 100 Grad C) egal ob mineralisch oder synthetisch.
Dazu hat das synthetische den Vorteil weniger VI Verbesserer zu brauchen, um diese Vskosität zu erreichen, bzw zu halten.Denn die Scheervelastung der Polymerketten die es verdicken werden aufgebrochen und damit sinkt die Viskosität des mineralischen Öls mit der Zeit.

Insofern ist da nichts dünnflüssiger. Im Gegenteil.

Und warum sollte es die Lager angreifen?

Auch hier im Gegenteil. Jedes hydrodynamische Wälzlager läuft beim Start durch einen Mischreibungsbereich. Je schneller sich der sog. Hydrodynamische Schmierkeil bildet desto weniger verschleißt es hier hilft schnelle Durchölung, die nun wieder die deutlich günstigere Kaltviskosität ( das 5w in dem Öl) ermöglicht.

Die Additive sind von Mobil sogar für Ford Model A freigegeben.

Ob die DS Motoren das alles brauche zum Leben ist eine andere Frage. Sie sind ja sehr robust.

Aber wie schon gesagt. Warum denn select Low? Also das nehmen was der Motor gerade so gut verträgt?

Ich bin persönlich erst ca 10.000 km gefahren. Insofern ist da nichts representativ. Aber der Motor ist dicht, verbraucht auf 5000 km kein Öl.
Und ist im Ventildeckel und bei den Kipphebeln sechs sauber.

Gruß

Andreas
anieder Verified
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Registriert: Fr 22. Mär 2013, 12:39

Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von anieder Verified »

Trax hat geschrieben: Eric,
ich denke nicht dass uns paar Leuten die Industrie ein wirklich passenden Saft für unsere zwei unterschiedlichen Motorlyouts massgeschneidert zurechtdengelt. Es mag zwar ein paar Anbieter mit wirklich passenden Produkten geben, aber woher sollen wir das wissen? Die sog "Öltests" der gängigen Oldtimer-Zeitschriften sind da nicht aussagekräftig genug. Und solange die Anbieter mauern und nur unvollständige Angaben machen...

Und auf gut Glück wieder eltene Originalteile ruinieren wie z.B. meine Stösselstangen (siehe ein paar Posts weiter Oben) muss ich mir nicht antun.

Positive Ausnahme:
Einer der Anbieter, die ich angeschrieben hatte, hat sich sowohl schriftlich als auch telefonisch mit mir in Verbindung gesetzt. Ein mittelständischer Betrieb. Die Tage setzen wir uns mal zusammen wie so ein Öl sowohl für Langhuber als auch Kurzhuber designt werden könnte.

Andreas,
nach wie vor finde ich Dein Mobile1 Peak life interessant. Das ist doch ein Langlauföl? Was mich aber noch aufstossen lässt ist der hohe BN-Wert (Basenumber). Das Öl ist also stark basisch. So ne Lauge kann letztlich genau so schädlich für Motorkomponenten sein (alte Dichtungsmaterialien, bestimmte Buntmetalle). Aber falls Du das Öl schon lange fährst und noch alles Dicht ist... warum nicht. Wie oft wechselst Du?

Grüsse
Thom

Hallo Thom

Das Peak life ist keines der nach neusten Normen designten leichtlauf longlife Öle, Löw SAPS und verbrauchsgeschönt. mobil sagt ja auch dazu: "auch für ältere Motoren"

In einem Thread eines Exxon Forums habe ich sogar mal eine Atrwort (also quasi offiziell) gefunden dass sie das Öl einem Ford Model A Besitzer empfohlen haben.

Die hohe BN wird ja auch schon mal aus Qualitätsmerkmal bezeichnet. Da diese Öle mehr Saure Verbrennungsprodukte binden können.

@eric

Es gibt sicher moderne Synthetische Öle, die zu teuer und auch eher schädlich sind.
Wenn der Preisunterschied aber nicht zu groß ist und die Vorteile überwiegen wähle ich die bessere Lösung vor der die schon nichts kaputt macht.

Und ja. Es gibt immer Fälle wo jemand berichtet was wer schon alles ausgehalten hat. Das ist für mich die Kategorie: ich kenne einen der raucht schon seit 50 Jahren...oder ich kenne eine Fall wo der Sicherheitsgurt verhindert hat dass man das brennende Auto verlassen konnte.... Oder ich kenne einen der hat einen Crash mit 100kmh in der DS überlebt. sorry. Das sind Stammtischparolen. Alle im Einzelfall ggf wahr. Aber damit ja keine Regel.

Und verschleißende Stösselbecher in DS Motoren sind ja nun statistisch gesehen nicht zu leugnen. Und das liegt nun mal mit am Öl.

Gruß

Andreas
priusb78 Verified
Beiträge: 2013
Registriert: Di 9. Jul 2013, 14:42

Re: Motoröl...The Never Ending Story

Beitrag von priusb78 Verified »

Hallo DS-Fahrer,
ich finde das Öl-Thema immer wieder spannend - leider werde ich trotz zahlreicher Threads irgendwie nicht schlauer!
Da gibt es immer die 2 bekannten Fraktionen, Beispiele und Aussagen für beide Richtungen ("alte" Öle versus "moderne" Öle). Als Laie kann ich nicht sagen, was stimmt - oder wem ich Glauben schenken kann.
Ich habe natürlich - wie ihr alle - das Interesse, dass mein Motor möglichst lange hält und durch das "richtige" Öl möglichst wenig Verschleiß hat. Solange ich keinen wirklichen "Beweis" habe, bleibt nur ausprobieren oder dran glauben. Die sog. "Tests" in den Oldtimer-Magazinen helfen da nicht richtig weiter. Sicherlich sind namhafte Firmen, z.B. ExxonMobil, aber auch Liqui Moly, grundsätzlich vertrauenswürdig, aber "weiß man's?".

Ich fahre seit ich meine DS habe (Sommer 2013, bisher 16.000km) das Liqui Moly Classic.
Warum?
Kann ich nicht richtig begründen, liegt aber aber wohl an "Kindheitserinnerungen":
Ich komme auch aus Ulm und mein Vater hat schon in der Lehrwerkstatt von Magirus Öle und Fette von Liqui Moly verwendet... :-)
Kann nichts Negatives berichten, aber was heisst das schon, da ich in meinen Motor "vorher" und "nachher" nicht reinschauen kann.
Solange es nur "Werbeaussagen" - "auch für ältere Motoren" - sind, bleibe ich einfach beim bisherigen Öl.
Gruß Thorsten
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
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