Regler 12 V "Wackelkontakt"
Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
Hallo Uwe,
könntest du noch dazu Stellung nehmen, ob die Lima bei 14V lädt?
Grüße,
pit
könntest du noch dazu Stellung nehmen, ob die Lima bei 14V lädt?
Grüße,
pit
Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
Hallo,
einige Gedanke zu den bisherigen Postings:
Das in ersten Post in diesem Thread gezeigte Foto zeigt keinen üblichen Verschleiß, sondern die Spuren grobmotorischen, von keinerlei Ahnung angekränkelten Tuns. Es ist, mit Verlaub, kein Original-Paris-Rhone-Regler, sondern einer von Ducellier (der vermutlich mal eine falsche Haube aufgesetzt bekommen hat).
Das gezeigte Element ist nicht der Spannungsregler, sondern das via Klemme R von der Drehstrom-LiMa gespeiste Relais mit Öffnungskontakt zum Abschalten der Ladekontrolle und, beim Halbautomaten, des Anlassers.
Eine Drehstrom-LiMa benötigt keine Stromregelung und daher auch keine vom Ladestrom durchflossene Wicklung im Regler, da sie wegen ihrer relativ kleinen Eisenmasse selbstbegrenzend arbeitet.
Alle handelsüblichen elektronischen Ersatzregler ersetzen ausschließlich den Spannungsregelteil, nicht das genannte Abschaltrelais. Auch die vor einiger Zeit hier (von tomsail?) vorgestellte Umrüstung auf einen Hella-Regler funktioniert so und setzt daher ein einwandfrei arbeitendes Abschaltrelais voraus. Der einzige mir bekannte elektronische Regler, der auch das Abschaltrelais ersetzt, ist mein eigener. Er wertet für diese Funktion sowohl die an der herausgeführten Drehstromphase anliegende Spannung als auch deren Frequenz aus.
Die Aussagekraft eines Amperemeters im Batteriestromkreis ist der eines Voltmeters unterlegen. Null Ampere Ladestrom beispielsweise kann bedeuten, dass die LiMa wegen eines Defekts nicht lädt, oder aber, dass die Batterie voll geladen ist und daher keinen Ladestrom mehr benötigt. Ein hoher in die Batterie fließender Strom kann bedeuten, dass die Batterie tief entladen ist und von der gut arbeitenden LiMa Ladestrom bezieht. Es könnte aber auch sein, dass die LiMa zwar funktioniert, die Batterie jedoch wegen eines Zellenschlusses platt ist. Die Anzeige eines Amperemeters ist also keineswegs eindeutig, weshalb *imho* ein Voltmeter eine verlässlichere Aussage gestattet.
Beste Grüße, Uwe
einige Gedanke zu den bisherigen Postings:
Das in ersten Post in diesem Thread gezeigte Foto zeigt keinen üblichen Verschleiß, sondern die Spuren grobmotorischen, von keinerlei Ahnung angekränkelten Tuns. Es ist, mit Verlaub, kein Original-Paris-Rhone-Regler, sondern einer von Ducellier (der vermutlich mal eine falsche Haube aufgesetzt bekommen hat).
Das gezeigte Element ist nicht der Spannungsregler, sondern das via Klemme R von der Drehstrom-LiMa gespeiste Relais mit Öffnungskontakt zum Abschalten der Ladekontrolle und, beim Halbautomaten, des Anlassers.
Eine Drehstrom-LiMa benötigt keine Stromregelung und daher auch keine vom Ladestrom durchflossene Wicklung im Regler, da sie wegen ihrer relativ kleinen Eisenmasse selbstbegrenzend arbeitet.
Alle handelsüblichen elektronischen Ersatzregler ersetzen ausschließlich den Spannungsregelteil, nicht das genannte Abschaltrelais. Auch die vor einiger Zeit hier (von tomsail?) vorgestellte Umrüstung auf einen Hella-Regler funktioniert so und setzt daher ein einwandfrei arbeitendes Abschaltrelais voraus. Der einzige mir bekannte elektronische Regler, der auch das Abschaltrelais ersetzt, ist mein eigener. Er wertet für diese Funktion sowohl die an der herausgeführten Drehstromphase anliegende Spannung als auch deren Frequenz aus.
Die Aussagekraft eines Amperemeters im Batteriestromkreis ist der eines Voltmeters unterlegen. Null Ampere Ladestrom beispielsweise kann bedeuten, dass die LiMa wegen eines Defekts nicht lädt, oder aber, dass die Batterie voll geladen ist und daher keinen Ladestrom mehr benötigt. Ein hoher in die Batterie fließender Strom kann bedeuten, dass die Batterie tief entladen ist und von der gut arbeitenden LiMa Ladestrom bezieht. Es könnte aber auch sein, dass die LiMa zwar funktioniert, die Batterie jedoch wegen eines Zellenschlusses platt ist. Die Anzeige eines Amperemeters ist also keineswegs eindeutig, weshalb *imho* ein Voltmeter eine verlässlichere Aussage gestattet.
Beste Grüße, Uwe
Beste Grüße, Uwe
Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
Hallo Uwe,
Und warum ich der Meinung bin, dass ein Amperemeter mehr aussagt, als ein Voltmeter, habe ich schon früher mal geschrieben, das wiederhole ich hier nicht. Nur nebenbei: Mein Amperemeter zeigt im Betrieb nie 0 an, sondern es wechselnd laufend zwischen Laden und Entladen.
Klemens
Nix für ungut, aber alles was Du in den ersten4 Absätzen, mit Ausnahme Absatz drei schreibst, ist hier doch längst geklärt worden. Anscheinend hast Du das nicht alles gelesen.MenrathU hat geschrieben: einige Gedanke zu den bisherigen Postings:
Und warum ich der Meinung bin, dass ein Amperemeter mehr aussagt, als ein Voltmeter, habe ich schon früher mal geschrieben, das wiederhole ich hier nicht. Nur nebenbei: Mein Amperemeter zeigt im Betrieb nie 0 an, sondern es wechselnd laufend zwischen Laden und Entladen.
Klemens
[i]"Wer in meinen Beiträgen Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten"[/i]
(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
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Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
"Nix für ungut, aber alles was Du in den ersten4 Absätzen, mit Ausnahme Absatz drei schreibst, ist hier doch längst geklärt worden. Anscheinend hast Du das nicht alles gelesen."
Ah, ein neuer Oberlehrermoderator im Trollglashäuschen ...
"wer den Gedanken nicht angreifen kann, greift den Denkenden persönlich an."
von Paul Valéry, französischer Lyriker und Essayist.
* 30.10.1871 in Sete (Hérault), Frankreich
† 20.07.1945 in Paris (Île-de-France), Frankreich
Ah, ein neuer Oberlehrermoderator im Trollglashäuschen ...
"wer den Gedanken nicht angreifen kann, greift den Denkenden persönlich an."
von Paul Valéry, französischer Lyriker und Essayist.
* 30.10.1871 in Sete (Hérault), Frankreich
† 20.07.1945 in Paris (Île-de-France), Frankreich
MsG
Hans

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Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
[quote=Pit]
Hallo Uwe,
könntest du noch dazu Stellung nehmen, ob die Lima bei 14V lädt?
Grüße,
pit[/quote]
Hallo Pit,
ich bin zwar nicht Uwe, aber ein kleiner Tipp als Beantwortung zu deiner Frage:
1. Eine Batterie mit gutem Ladezustand hat eine Ruhespannung größer gleich 12,60 Volt wird also bei einer Eigenspannung <14 Volt bei anliegender Spannung von 14 v geladen.
2. Wurde die Batterie gerade bis zur empfohlenen Ladeschlussspannung von 14,4 V (oder Bosch silver 15 V) geladen und es liegen 14 V an, wird die Batterie nicht geladen.
Hallo Uwe,
könntest du noch dazu Stellung nehmen, ob die Lima bei 14V lädt?
Grüße,
pit[/quote]
Hallo Pit,
ich bin zwar nicht Uwe, aber ein kleiner Tipp als Beantwortung zu deiner Frage:
1. Eine Batterie mit gutem Ladezustand hat eine Ruhespannung größer gleich 12,60 Volt wird also bei einer Eigenspannung <14 Volt bei anliegender Spannung von 14 v geladen.
2. Wurde die Batterie gerade bis zur empfohlenen Ladeschlussspannung von 14,4 V (oder Bosch silver 15 V) geladen und es liegen 14 V an, wird die Batterie nicht geladen.
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
erdgebundene Grüße,
Hardy
Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
Ob eine Batterie geladen oder entladen wird, lässt sich alleine aus einer Spannungsmessung nicht sagen.
Angenommen, eine Batterie hängt an einem altertümlichen Ladegerät:
[attachment 9614 batterie_l.jpg]
Das hat eine bestimmte Leerlaufspannung, im angenommenen Fall z. B. 20V. Dann wird dieses Ladegerät bei einem angenommenen Innenwiderstand R[sub]iL[/sub] von 1,5Ω den Akku zu Beginn, startend bei einer Spannung von 12,6V mit (20V-12,6V)/1,5Ω=4,93A laden.
Im Lauf der Ladung steigt die Spannung der Batterie langsam an. Hat die Batterie eine Spannung von 14V erreicht, dann beträgt der Ladestrom (20V-14V)/1,5Ω=4A.
Hat die Batterie eine Ladeendspannung von 14,4V erreicht, dann lädt diese Ladegerät immer noch mit (20V-14,4V)/1,5Ω=3,73A. Ab diesem Zeitpunkt würde die Batterie überladen werden und anfangen zu "kochen".
Bessere Ladegeräte oder die Laderegler im Auto würden ab dieser Spannung den Ladestrom abschalten oder mindestens reduzieren. Bei meinem Kaiser-Wilhelmladegerät muss ich halt nach ein paar Stunden schauen, oder das Ding mit einer Zeitschaltuhr nach 10-12 Stunden abschalten.
Andersrum ist es, wenn links kein Ladegerät, sondern ein Verbraucher R[sub]L[/sub] dranhängt:[attachment 9615 batterie_e.jpg]
Wären das z. B. zwei 21W-Birnen, mit einem Widerstand von ca 3,4Ω, dann würde bei der vollgeladenen Batterie ein Strom von 14,4V/3,4Ω=4,2A aus der Batterie herausfliessen. Wäre die Batteriespannung auf 14V abgesunken, sind es noch 14V/3,4Ω=4,1A. Ist die Batteriespannung auf 12,6V abgesunken, dann sind es noch 12,6/3,4Ω=3,7A.
Die Spannung an der Batterie sagt also tatsächlich nicht aus, ob sie geladen oder entladen wird. Um das zu entscheiden braucht man zwingend ein Amperemeter.
Man kann lediglich aus der Tatsache, dass die Batteriespannung langsam steigt oder sinkt, indirekt den Schluss ziehen, ob die Batterie geladen oder entladen wird.
Klemens
Angenommen, eine Batterie hängt an einem altertümlichen Ladegerät:
[attachment 9614 batterie_l.jpg]
Das hat eine bestimmte Leerlaufspannung, im angenommenen Fall z. B. 20V. Dann wird dieses Ladegerät bei einem angenommenen Innenwiderstand R[sub]iL[/sub] von 1,5Ω den Akku zu Beginn, startend bei einer Spannung von 12,6V mit (20V-12,6V)/1,5Ω=4,93A laden.
Im Lauf der Ladung steigt die Spannung der Batterie langsam an. Hat die Batterie eine Spannung von 14V erreicht, dann beträgt der Ladestrom (20V-14V)/1,5Ω=4A.
Hat die Batterie eine Ladeendspannung von 14,4V erreicht, dann lädt diese Ladegerät immer noch mit (20V-14,4V)/1,5Ω=3,73A. Ab diesem Zeitpunkt würde die Batterie überladen werden und anfangen zu "kochen".
Bessere Ladegeräte oder die Laderegler im Auto würden ab dieser Spannung den Ladestrom abschalten oder mindestens reduzieren. Bei meinem Kaiser-Wilhelmladegerät muss ich halt nach ein paar Stunden schauen, oder das Ding mit einer Zeitschaltuhr nach 10-12 Stunden abschalten.
Andersrum ist es, wenn links kein Ladegerät, sondern ein Verbraucher R[sub]L[/sub] dranhängt:[attachment 9615 batterie_e.jpg]
Wären das z. B. zwei 21W-Birnen, mit einem Widerstand von ca 3,4Ω, dann würde bei der vollgeladenen Batterie ein Strom von 14,4V/3,4Ω=4,2A aus der Batterie herausfliessen. Wäre die Batteriespannung auf 14V abgesunken, sind es noch 14V/3,4Ω=4,1A. Ist die Batteriespannung auf 12,6V abgesunken, dann sind es noch 12,6/3,4Ω=3,7A.
Die Spannung an der Batterie sagt also tatsächlich nicht aus, ob sie geladen oder entladen wird. Um das zu entscheiden braucht man zwingend ein Amperemeter.
Man kann lediglich aus der Tatsache, dass die Batteriespannung langsam steigt oder sinkt, indirekt den Schluss ziehen, ob die Batterie geladen oder entladen wird.
Klemens
[i]"Wer in meinen Beiträgen Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten"[/i]
(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
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Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
Hallo,
ich habe Probleme damit, dass ein voll geladener 12V-Akku 14,4V haben soll. Wahrscheinlich ist das für einige Zeit (mehrere Stunden?) nach der Vollladung der Fall. Wenn bei 14V nicht geladen wird, heißt das ja auch, dass der 12V Akku selber die 14V besitzt, d.h. keine Potentialdifferenz entsteht. Aber da versteh ich zu wenig von der Chemie (bin halt mehr Physiker). Aber ich glaub euch das!
Grüße,
pit
Hallo Klemens,
streng genommen musst du noch den vielleicht auch differentiellen Innnenwiderstand des Akkus berücksichtigen. Um zu sagen dass ein Akku an dem zwei Lämpchen hängen entladen wird brauch ich weder ein Voltmeter noch ein Amperemeter.
ich habe Probleme damit, dass ein voll geladener 12V-Akku 14,4V haben soll. Wahrscheinlich ist das für einige Zeit (mehrere Stunden?) nach der Vollladung der Fall. Wenn bei 14V nicht geladen wird, heißt das ja auch, dass der 12V Akku selber die 14V besitzt, d.h. keine Potentialdifferenz entsteht. Aber da versteh ich zu wenig von der Chemie (bin halt mehr Physiker). Aber ich glaub euch das!
Grüße,
pit
Hallo Klemens,
streng genommen musst du noch den vielleicht auch differentiellen Innnenwiderstand des Akkus berücksichtigen. Um zu sagen dass ein Akku an dem zwei Lämpchen hängen entladen wird brauch ich weder ein Voltmeter noch ein Amperemeter.
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Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
Hallo Pit,
ein voll geladener 12 V Akku (endlich mal jemand der das Ding mit dem richtigen Namen benennt) hat 12,6 V. Wenn er gerade geladen wird, was ja bei laufendem Motor der Fall ist, kommt er auf 14,4 V, der Spannung bevor der Akku zum "Kochen" kommt. Die hält nicht lange an, ist aber natürlich da.
ein voll geladener 12 V Akku (endlich mal jemand der das Ding mit dem richtigen Namen benennt) hat 12,6 V. Wenn er gerade geladen wird, was ja bei laufendem Motor der Fall ist, kommt er auf 14,4 V, der Spannung bevor der Akku zum "Kochen" kommt. Die hält nicht lange an, ist aber natürlich da.
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
erdgebundene Grüße,
Hardy
Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
Hallo Pit,
In der Realität ist es doch so, dass Du auf den Verkehr konzentriert bist, und laufend irgendwelche Verbraucher (Bremslicht, Blinker, Scheibenwischer zu- und abschaltest), zusätzlich liefert die Lichtmaschine wegen wechselnder Drehzahl mal mehr und mal weniger Strom. Und dann ist das zwar theoretisch berechenbar, aber eben nicht mehr so einfach.
Diese 14,4V Ladeendspannung ist ein willkürlich gesetzter Wert. Es macht ja nicht "knack" und dann ist der Sammler plötzlich voll. Mein Herr Kümmet schreibt z. B., dass eine Zelle des Sammlers gegen Ende der Ladung eine Spannung von 2,6 bis 2,7 V habe, was dann bei einem 6-zelligen Sammler (manche Leute sollten in dem Fall ganz korrekt von Akkumulatorenbatterie sprechen)15,6V bis 16,2V entsprechen würde. Aber kurz nach dem Krieg war man eben etwas härter im Nehmen.
Und Conrad bietet ein Ladegerät BT-BC10 E an, bei dem als Ladeendspannung 14,1V angegeben ist.
Wie Du meinen Bildern ansehen kannst, habe ich ja durchaus den "differentiellen" Innenwiderstand des Akkus rechts eingezeichnet, da der aber um einen Faktor 100 kleiner ist, als der das Ladegerätes, ist er zu vernachlässigen.
Und übrigens sollte das ohm'sche Gesetz unter den Physikern bekannt sein.
Klemens
(der jetzt ganz allmählich fertig hat)
das ist ja nur eine vereinfachte Versuchsanordnung unter Laborbedingungen. Natürlich sind meine beiden Szenarios so gewählt, dass sie intuitiv verstehbar sind.Pit hat geschrieben: Um zu sagen dass ein Akku an dem zwei Lämpchen hängen entladen wird brauch ich weder ein Voltmeter noch ein Amperemeter.
In der Realität ist es doch so, dass Du auf den Verkehr konzentriert bist, und laufend irgendwelche Verbraucher (Bremslicht, Blinker, Scheibenwischer zu- und abschaltest), zusätzlich liefert die Lichtmaschine wegen wechselnder Drehzahl mal mehr und mal weniger Strom. Und dann ist das zwar theoretisch berechenbar, aber eben nicht mehr so einfach.
Diese 14,4V Ladeendspannung ist ein willkürlich gesetzter Wert. Es macht ja nicht "knack" und dann ist der Sammler plötzlich voll. Mein Herr Kümmet schreibt z. B., dass eine Zelle des Sammlers gegen Ende der Ladung eine Spannung von 2,6 bis 2,7 V habe, was dann bei einem 6-zelligen Sammler (manche Leute sollten in dem Fall ganz korrekt von Akkumulatorenbatterie sprechen)15,6V bis 16,2V entsprechen würde. Aber kurz nach dem Krieg war man eben etwas härter im Nehmen.
Und Conrad bietet ein Ladegerät BT-BC10 E an, bei dem als Ladeendspannung 14,1V angegeben ist.
Wie Du meinen Bildern ansehen kannst, habe ich ja durchaus den "differentiellen" Innenwiderstand des Akkus rechts eingezeichnet, da der aber um einen Faktor 100 kleiner ist, als der das Ladegerätes, ist er zu vernachlässigen.
Und übrigens sollte das ohm'sche Gesetz unter den Physikern bekannt sein.
Klemens
(der jetzt ganz allmählich fertig hat)
[i]"Wer in meinen Beiträgen Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten"[/i]
(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
Re: Regler 12 V "Wackelkontakt"
Es ist meiner Meinung nach eher ein chemisches Problem, wann ein Akku "voll" ist. Da hat Herr Ohm glaube ich nichts dazu gesagt.
Grüße,
pit
Grüße,
pit