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Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: Mi 20. Okt 2021, 22:27
von priusb78
Manchmal hat Schrauben was Meditatives, manchmal könnte man auch nur Fluchen und den großen Hammer suchen! ;-)
Aber stimmt, die Fokussierung und Konzentration auf die Aufgabe und ein gutes Ergebnis, geben ein gutes Gefühl.
Gruß Thorsten

Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: Do 21. Okt 2021, 10:35
von Hans-Uwe Fischer
Ich denke, diese Einschätzung kommt der Sache sehr nahe:

Auszug aus dem u.a. link:

" In der Zukunft müssen die Bewegung für historische Fahrzeuge und die Gesetzgeber weiterhin zusammenarbeiten, um zu gewährleisten, dass unser automobiles Erbe auch künftig einen Platz auf unseren Straßen hat. Mit dem Wandel der mobilen Welt stehen wir immer größeren Herausforderungen gegenüber. Für einige bedarf es technischer Lösungen, für andere politischer und für wieder andere beider. Die größte Herausforderung liegt darin, zu gewährleisten, dass die Fahrzeuge auch auf den Straßen von morgen einen Platz haben. Und dieser Herausforderung müssen sich die Bewegung für historische Fahrzeuge und die Gesetzgeber gemeinsam stellen. Angesichts des weitreichenden Wandels der mobilen Welt ist es unerlässlich, dass die Auswirkungen der zukünftigen Entwicklungen in Technik, Gesellschaft und Gesetzgebung schon heute antizipiert und diskutiert werden. "

https://www.adac.de/infotestrat/oldtime ... timer.aspx

HUF

Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: Fr 22. Okt 2021, 23:20
von DerPaster
Wie schön! Dieselben drei, vier Leute wie vor fünf Jahren äußern dieselben paranoiden Scheinargumente und dabei sich selbst auf dieselbe Art komplett am Thema vorbei, wie damals - einer davon sogar nach wie vor voll Stolz, schon länger gar keine DS mehr zu fahren!
Wie schön, daß manche Menschen (horribile dictu: "alten, weißen Männer" ;-) ) sich so gar nicht zu ändern vermögen!
Es lebe der Stillstand! ;-)

Zurück zum Thema: Meine beiden Töchter (14 und 7) prügeln sich schon jetzt darum, wer Madame eines möglichst fernen Tages mal erben darf...

Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: Sa 23. Okt 2021, 00:22
von anieder
Igitt

Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: Sa 23. Okt 2021, 11:42
von Boßhammer
Guten Morgen Paster,
ich fand die Diskussion bisher recht gut und es gab einige Einblicken ins Seelenheil diverser Mitschreiber. Sehr schön.
Und ja, es gab auch zwei oder drei Stellen, die ich anders geschrieben hätte, die ich (!) etwas unnütz polemisch bzw. auch leicht herabsetzend fand - allerdings sind wir sehr weit von den unsäglich schlechten Diskussionen vergangener Jahre entfernt. Jeder hier weiß, dass ich sehr heftige Auseinandersetzungen mit HUF gehabt und wir uns nichts geschenkt haben; hier möchte ich ihn ausdrücklich in Schutz nehmen: nicht alles was er schreibt, teile ich (zum Glück!). Und bis auf eine Stelle, in der er sich (mir) etwas zu herablassend über uns hier im Forum Schreibende auslässt, finde ich es recht angenehm.
Selbst ein sehr aufgeladenes Thema (s.H. Kernkraft) haben wir bisher recht respektvoll über die Bühne gebracht.
Ich würde mich freuen, wenn Du diesen Weg mit unterstützen und Du Dich nicht zu einem Teil der "ewig nach hinten schauenden weißen Männer" entwickeln würdest.
Ich hoffe, dieser kleine Ausrutscher in die Zeiten des "du bist doof, nee du noch mehr" sind damit beendet und wir tauschen uns weiter darüber aus, wie es mit unseren DS und Co weiter geht. Oder über andere Themen, gibt ja genug.
Mir hat die Diskussion gut getan: vor ein paar Wochen hatte ich das erste Mal die Gedanken alles hinzuschmeißen und mich von allen Autos plus Ersatzteilen zu trennen. Egal wie, Hauptsache weg damit. Der Gedanke nicht mehr fahren zu dürfen (oder können) frustrierte mich total. Diese Diskussion hier hat mit dazu beigetragen, das Ganze nicht so Pessimistisch zu sehen - obwohl hier keiner eine Lösung aufzeigen konnte. Darum geht es auch nicht immer. Aber zu sehen, dass recht viele hier sich Gedanken machen und recht unterschiedliche Lösung dabei im Kopf haben, tut einfach gut.
Beste Grüße, leider von der Arbeit
Ralph

Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: Sa 23. Okt 2021, 16:44
von Ralf21
Schöne Worte Ralph !!

Die „Zukunftsangst „ habe ich auch durchgedacht. Aber ich bleibe dem ganzen treu. Auch wenn der Spritpreis hochgegangen ist. Der geht auch wieder runter. Zumindest etwas. Die Feinstaubdisskusion hört man auch nicht mehr. Wir werden nicht verboten werden. Das muss aus unseren Köpfen raus.
Wichtig ist die Lobbyarbeit von den Automobilclubs.
Mir geht um auch um das hier beschriebene „therapeutische Schrauben“ .
Mit der Hoffnung auf Zuversicht für alle hier beteiligten Schweber,
grüßt herzlichst

Ralf

Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: Sa 23. Okt 2021, 19:43
von aquablader
Nutzen, bewusst genießen, so lange es geht. Nicht in vorauseilendem Gehorsam abschaffen.
Es wird m.E. eher nicht verboten werden, aber man wird es finanziell unerschwinglich machen.

VG Ingo

Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: So 24. Okt 2021, 01:05
von DerPaster
Boßhammer: Danke für Deinen Beitrag! Hat gut getan (auch wenn - oder vll. gerade weil! - wir zwei uns in manchen Ansichten auch nicht immer "grün" ;-) waren).
@Ingo: Ja, ich verstehe genau, was Du meinst - aber widerspreche mal dem "unerschwinglich" insofern, als ich es wichtig finde, wahrzunehmen, daß aktuell insbesondre in der "westlichen" Welt WIR ALLE viel weniger bezahlen als das, was wir an Schäden anrichten - und dabei aktuell als Fahrer:innen "historischen Kulturgutes" auch noch unendlich privilligiert werden. Anders formuliert: Weil wir in einem hochentwickelten Land geboren sind, können wir alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren fahren. Aber: Warum haben wir das Recht dazu und nicht auch jeder Mensch in Afrika, Asien und Lateinamerika? Was können die dafür, dort geboren zu sein - und nicht hier? Simples Problem: Alle weltweiten Ressourcen reichen nicht, damit ALLE dieses Privilleg haben (die Klimaveränderung thematisiere ich hier noch nichtmal...). Ganz simpel gibt es also zwei Möglichkeiten: Entweder unterdrücken wir (, wie aktuell) alle anderen (derzeit durch die Art der Handelsbeziehungen) - oder aber wir nehmen "Menschenrechte" für ALLE Menschen ernst. Das würde bedeuten: Alle Menschen hätten grundsätzlich das Recht auf gleiche Chancen, also auch auf gleiche Ressourcen. Das wiederum würde bedeuten: Wir müßten auf einen gewaltigen Anteil unserer Ressourcen verzichten und abgeben an die, die diese Chancen schlicht aufgrund ihres Geburtsortes nicht haben. Kurz gesagt: Entweder wir bleiben durch Geburt privillegierte Armleuchter - dann dürfen wir uns aber auch über keinen einzigen "Wirtschaftsflüchtling" beschweren! - oder wir nehmen das mit der "Gerechtigkeit" und "Chancengleichheit" wirklich mal ernst - und dann müssen wir einfach auf ganz, ganz Vieles verzichten lernen - damit niemand mehr hungert - und viele Leute Machtpositionen bekommen obwohl sie aus derzeit benachteiligten Ländern kommen, schlicht, weil sie dazu fähig sind! In Bezug auf unsere Autos würde das wenig ändern, weil sie nunmal ein weltweit anerkanntes Kulturgut sind. Für uns persönlich allerdings evtl. schon, weil dann möglicherweise die Reichen unter uns (mit dem Durchschnitt der Wektbevölkerung verglichen: Wir Alle! - aber wer einen extremen internen Maßstab braucht: Spätestens, wer sich ein Flugzeug leisten kann) ausnahmsweise mal ihren faíren Anteil zahlen müßten, während die echten Oldie-Enthousiasten sogar finanziell besser dastünden...
P.S. @ HUF, der diesen ganzen Thread ja wiedermal in's ideologische gekippt hat: Latürnich ist die Gießkannenförderung von Elektroautos bloß ein Kotau vor der deutschen Autoindustrie! Elektroförderung kann - wie JEDE staatliche Förderung!!! (da denke ich als staatlich geförderten Sanifair-Wegelagerer bei jeder Autobahnraststätte an Dich! Im Grunde bist Du also ein Hartz-IV-Empfänger, bloß als Millionär ;-) Daß Du bei diesem Betrug überhaupt noch in den Spiegel gucken kannst, wo doch die Gesetzeslage eindeutig sagt, daß Autobahntoiletten gratis sein müssen...) eigentlich nur dem Allgemeinwohl dienen darf!!! - darf überhaupt nur greifen, wo sie regenerative Energien fördert!!! Ist doch eigentlich ganz simpel ;-)

Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: So 24. Okt 2021, 09:20
von Hans-Uwe Fischer
DerPaster hat geschrieben: Boßhammer: Danke für Deinen Beitrag! Hat gut getan (auch wenn - oder vll. gerade weil! - wir zwei uns in manchen Ansichten auch nicht immer "grün" ;-) waren).
@Ingo: Ja, ich verstehe genau, was Du meinst - aber widerspreche mal dem "unerschwinglich" insofern, als ich es wichtig finde, wahrzunehmen, daß aktuell insbesondre in der "westlichen" Welt WIR ALLE viel weniger bezahlen als das, was wir an Schäden anrichten - und dabei aktuell als Fahrer:innen "historischen Kulturgutes" auch noch unendlich privilligiert werden. Anders formuliert: Weil wir in einem hochentwickelten Land geboren sind, können wir alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren fahren. Aber: Warum haben wir das Recht dazu und nicht auch jeder Mensch in Afrika, Asien und Lateinamerika? Was können die dafür, dort geboren zu sein - und nicht hier? Simples Problem: Alle weltweiten Ressourcen reichen nicht, damit ALLE dieses Privilleg haben (die Klimaveränderung thematisiere ich hier noch nichtmal...). Ganz simpel gibt es also zwei Möglichkeiten: Entweder unterdrücken wir (, wie aktuell) alle anderen (derzeit durch die Art der Handelsbeziehungen) - oder aber wir nehmen "Menschenrechte" für ALLE Menschen ernst. Das würde bedeuten: Alle Menschen hätten grundsätzlich das Recht auf gleiche Chancen, also auch auf gleiche Ressourcen. Das wiederum würde bedeuten: Wir müßten auf einen gewaltigen Anteil unserer Ressourcen verzichten und abgeben an die, die diese Chancen schlicht aufgrund ihres Geburtsortes nicht haben. Kurz gesagt: Entweder wir bleiben durch Geburt privillegierte Armleuchter - dann dürfen wir uns aber auch über keinen einzigen "Wirtschaftsflüchtling" beschweren! - oder wir nehmen das mit der "Gerechtigkeit" und "Chancengleichheit" wirklich mal ernst - und dann müssen wir einfach auf ganz, ganz Vieles verzichten lernen - damit niemand mehr hungert - und viele Leute Machtpositionen bekommen obwohl sie aus derzeit benachteiligten Ländern kommen, schlicht, weil sie dazu fähig sind! In Bezug auf unsere Autos würde das wenig ändern, weil sie nunmal ein weltweit anerkanntes Kulturgut sind. Für uns persönlich allerdings evtl. schon, weil dann möglicherweise die Reichen unter uns (mit dem Durchschnitt der Wektbevölkerung verglichen: Wir Alle! - aber wer einen extremen internen Maßstab braucht: Spätestens, wer sich ein Flugzeug leisten kann) ausnahmsweise mal ihren faíren Anteil zahlen müßten, während die echten Oldie-Enthousiasten sogar finanziell besser dastünden...
P.S. @ HUF, der diesen ganzen Thread ja wiedermal in's ideologische gekippt hat: Latürnich ist die Gießkannenförderung von Elektroautos bloß ein Kotau vor der deutschen Autoindustrie! Elektroförderung kann - wie JEDE staatliche Förderung!!! (da denke ich als staatlich geförderten Sanifair-Wegelagerer bei jeder Autobahnraststätte an Dich! Im Grunde bist Du also ein Hartz-IV-Empfänger, bloß als Millionär ;-) Daß Du bei diesem Betrug überhaupt noch in den Spiegel gucken kannst, wo doch die Gesetzeslage eindeutig sagt, daß Autobahntoiletten gratis sein müssen...) eigentlich nur dem Allgemeinwohl dienen darf!!! - darf überhaupt nur greifen, wo sie regenerative Energien fördert!!! Ist doch eigentlich ganz simpel ;-)
Moin lieber DerPaster.

Dich hier zu belehren und zu widersprechen, wäre eine Mammutaufgabe. Das muss ich mir nicht antun. ;-)

Über eine Anbindung eines Klingelbeutels an das SANIFAIR-System denke ich aber nach.

HUF

Re: Die Zukunft der DS

Verfasst: So 24. Okt 2021, 09:22
von Ralf21
…… das wiederum, lieber Paster ,
hört sich wie die Sonntagspredigt mit erhobenen Zeigefinger an. Da fehlt nur noch der Klingelbeutel für die Kollekte…..