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Schaltung

Verfasst: Fr 3. Dez 2004, 16:47
von Reinhard Nicolaus
Hallo DS-Freunde!
Wer weiss Rat: Beim Einlegen des 1. Gangs fährt meine DS (Halbautomatik) einige Meter sanft an, dann kracht das Getriebe, als ob jemand ohne zu kuppeln den Gang reinprügelt - der doch eingelegt sein musste, andernfalls wäre er ja wohl kaum losgefahren. Das Krachen ist so gravierend, dass ich nur noch im zweiten Gang anfahre, wo es keine Probleme gibt. Über eine profunde Antwort freue ich mich sehr !!!
Herzlichst Reinard Nicolaus

Re: Schaltung

Verfasst: Mi 8. Dez 2004, 10:16
von Reinhard Nicolaus
Hat diesmal keiner eine Idee?
Reinhard

Re: Schaltung

Verfasst: Mi 8. Dez 2004, 13:37
von Martin K.
Ich bin ratlos ....
Kann mir nur erklären, dass der 1. Gang wieder rauszrutschen versucht und es deswegen im Getriebe "kraatscht". Also eine Justierungssache - ???
Grüße
Martin

Re: Schaltung

Verfasst: Do 9. Dez 2004, 21:37
von Mr.Hulot
Vermutung:

Hydraulik versucht ersten Gang ohne Kupplung einzulegen, Druck presst Gangrad gegen Synchronring o.ä., deshalb leichtes Anrollen.

Vielleicht spielt die sog. Kupplungsverriegelung auch eine Rolle.

Re: Schaltung

Verfasst: Fr 10. Dez 2004, 01:02
von Til
Das glaube ich nicht, dafuer reicht die Reibung des Synchronringes nicht aus.

Bei meiner Ente wurde vor kurzem die Kupplung falsch eingestellt (hat nicht mehr ganz getrennt): das hat beim Einlegen des 1. Ganges dann immer gekracht, von sanftem Anfahren habe ich aber nichts gespuert ;-)

Til

Re: Schaltung

Verfasst: Fr 10. Dez 2004, 10:16
von Frank
Welches Modell?Welche Suppe?Dann sag ich mehr.Nur so viel:bei einer 23er ist es aufgetreten und wieder verschwunden.

Re: Schaltung

Verfasst: Mi 15. Dez 2004, 10:24
von Reinhard Nicolaus
Hallo Frank!
... Baujahr 64, grüne Suppe ...>?

Re: Schaltung

Verfasst: Do 23. Dez 2004, 10:38
von Reinhard Nicolaus
Eine DS-Werkstatt hat inzwischen die Diagnose gestellt (aufgrund einer Probefahrt), dass die Schaltmuffe wohl defekt sei, und zu einem neuen (überholten) Getriebe geraten, das allerdings stolze 2300 € kosten soll (z.B.bei Sassen). Das alte zu reparieren sei zwar auch möglich, durch den enormen Arbeitsaufwand jedoch kaum billiger, zudem ohne Garantie.

Eine andere Werlstatt tippte auf eine lediglich verstellte Schaltmuffe und meinte, es sei evtl. gar nicht nötig, das Getriebe zu zerlegen, sondern bei geöffnetem Getriebedeckel könne man die Schaltmuffe neu justieren - und so viel Geld sparen.
In beiden Fällen stellt sich allerdings die Frage: Woher kommt`s? ( - ein weiterer DS-Fan vermutete einen Zusammenhang mit einem fehlerhaften Schaltblock)
Da ich selbst kein großer Schrauber bin, hoffe ich auf kompetente Kommentare !

Mit vorweihnachtlichen Grüßen,
Reinhard

Re: Schaltung

Verfasst: Mo 3. Jan 2005, 17:19
von Til
Hallo Reinhard,

da der Gau mit dem Austauschgetriebe nicht davonlaeuft, spricht nichts dagegen, erst einmal den Getriebedeckel abzunehmen (recht einfach) und die Stellung der Schaltgabeln sowie die Einstellung der Schaltwege (also der Hydraulikzylinder) zu ueberpruefen.

Bei dieser Gelegenheit kann auch der Zustand der Synchronringe ueberprueft werden (Abstand zum Gangrad ausmessen).

Viel Erfolg - Til