Schaltkorrektor
Verfasst: Do 2. Okt 2014, 11:17
Hallo,
wo wir gerade mal wieder mitten im Thema LHS/LHM etc. sind: unbestritten ist wohl, dass sich die Eignung von Fluessigkeiten am ehesten an der Funktion der Halbautomatik festmachen laesst. Da ist die richtige Viskositaet der Hydraulikfluessigkeit bzw. ihre Abhaenigigkeit von der Temperatur die wichtigste Eigenschaft.
Um das Schaltverhalten moeglichst unabhaengig von der Temperatur des Hydraulikoels zu machen, tragen die Schaltbloecke ja den Schaltkorrektor, eine Anordung aus Duesenplaettchen in einem Holzylinder, der gegen eine vorgespannte Feder arbeitet und eine Ausflussoeffnung mehr oder weniger frei gibt und so die Menge und/oder den Druck des in den Schaltblock eintretenden Oels regelt.
Bei der Ueberholungsanleitung dieses Teils wird betont, die Tarierschraube der Feder ja nicht zu verstellen. Nun ist aber diese Feder sicher auch Verschleiss unterworfen und womoeglich mittlerweile erschlafft. Explizit kenne ich den Effekt jedenfalls von praktisch allen von mir ueberholten Druckreglern und auch Sicherheitsventilen, wo in allen Faellen mit Distanzscheiben die Federkraft nachjustiert werden musste.
Gibt es jemanden, der vielleicht doch ueber Informationen verfuegt, wie diese Schaltkorrektoren ab Werk justiert wurden? Oder hat jemand schon mal die Tarierschraube etwas eingedreht, um die Federspannung zu erhoehen und dabei Erkenntnisse gewonnen?
Gruss,
Tom
wo wir gerade mal wieder mitten im Thema LHS/LHM etc. sind: unbestritten ist wohl, dass sich die Eignung von Fluessigkeiten am ehesten an der Funktion der Halbautomatik festmachen laesst. Da ist die richtige Viskositaet der Hydraulikfluessigkeit bzw. ihre Abhaenigigkeit von der Temperatur die wichtigste Eigenschaft.
Um das Schaltverhalten moeglichst unabhaengig von der Temperatur des Hydraulikoels zu machen, tragen die Schaltbloecke ja den Schaltkorrektor, eine Anordung aus Duesenplaettchen in einem Holzylinder, der gegen eine vorgespannte Feder arbeitet und eine Ausflussoeffnung mehr oder weniger frei gibt und so die Menge und/oder den Druck des in den Schaltblock eintretenden Oels regelt.
Bei der Ueberholungsanleitung dieses Teils wird betont, die Tarierschraube der Feder ja nicht zu verstellen. Nun ist aber diese Feder sicher auch Verschleiss unterworfen und womoeglich mittlerweile erschlafft. Explizit kenne ich den Effekt jedenfalls von praktisch allen von mir ueberholten Druckreglern und auch Sicherheitsventilen, wo in allen Faellen mit Distanzscheiben die Federkraft nachjustiert werden musste.
Gibt es jemanden, der vielleicht doch ueber Informationen verfuegt, wie diese Schaltkorrektoren ab Werk justiert wurden? Oder hat jemand schon mal die Tarierschraube etwas eingedreht, um die Federspannung zu erhoehen und dabei Erkenntnisse gewonnen?
Gruss,
Tom