D-Modell tötet Marder - Tipps zur Marderabwehr gesucht
Verfasst: Di 3. Jun 2014, 21:42
Hallo,
gestern Mittag hat mein ID 19 B einen Marder erlegt.
Der Wagen stand ausnahmsweise in der Nacht zuvor draußen, das Tier war wohl in den Motorraum geklettert und hatte sich in der Verkleidung des Kühlerventilators an den warmen Kühler gekuschelt.
Als ich mit dem Wagen morgens in die Stadt fuhr (immerhin etwa 2 km), passierte noch nichts. Der Wagen stand dann mehrere Stunden lang direkt vor meinem Laden am Rand der Fußgängerzone. Erst als ich den Wagen gegen Mittag wieder anließ, gab es ein furchtbares polterndes und schrappendes Geräusch. Ich dachte "Scheiße, Riemenscheibe von der Nockenwelle abgeschert!". Motor aus, Haube auf, aber nichts Ungewöhnliches zu sehen, Riemenscheibe und alle Riemen fest. Grübel. Motor wieder an, alles normal.
Also habe ich mich auf den Weg zur Bank und dann in die Mittagspause gemacht. Vor der Bank beim Einparken wieder dieses furchtbare Geräusch. Fußgänger drehen sich um und gestikulieren. Ich fahre in die Parklücke, ein Fußgänger kommt zu mir und sagt, dass der Wagen kleine Kunststoffstücke "ausgespuckt" hätte: "Das ist irgendetwas kaputt gegangen!" Ich schaue mir die Kunststoffplättchen auf der Straße an - eindeutig Bruchstücke vom Kühlerventilator.
Also die Motorhaube wieder auf, ich schaue in die Kühlerventilatorverkleidung, ein junger Mann leuchtet mir mit seinem Smartphone. Auf dem ersten Blick sehe ich schon, dass mehrere Blätter des Ventilators abgebrochen sind, Dann kriege ich einen ziemlichen Schreck, als ich sehe, dass da ein kleines Tier mit dunklem weichem Fell drinliegt und noch etwas zuckt.
Das logische Denken sagt einem natürlich sofort, dass das ein Marder sein muss. Was ich von dem Tier sehen konnte, sah aber viel mehr nach einer kleinen Katze oder einem kleinen Kaninchen aus. Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, dass das eine entsprechende Zerrüttung bei mir ausgelöst hat. Ein verängstigtes schwer verletztes oder sterbendes Tier in der Kühlerverkleidung - wie kriege ich das da raus? soll ich damit zum Tierarzt? warum passiert das gerade mir?
Schließlich habe ich mir die Stange der Andrehkurbel genommen und versucht, das Tier aus der Verkleidung heraus zu puhlen bzw. zu schubsen. Hat nicht funktioniert, aber immerhin die Erkenntnis gebracht, dass sich da jetzt nichts mehr bewegte. Also habe ich einen Arbeitshandschuh genommen, das Tier einfach vorsichtig angepackt und aus der Verkleidung gefädelt. Ein Marder, eigentlich ein hübsches Tier. Und zum Glück jetzt eindeutig tot.
Tja, irgendwie auch witzig, "der Frosch" hat einen Marder geschreddert. Sozusagen ein Akt der Selbstverteidigung.
Das wirft bei mir aber die Frage auf, was ich tun kann, um zukünftige Marderangriffe auf die Weichteile meines Wagens zu verhindern. Heute habe ich den Kühlerventilator getauscht und dabei den Motorraum kontrolliert, aber zum Glück keinerlei Bissschäden entdeckt.
Aber es gibt ja die Theorie, dass der "Hausmarder" eines Autos noch keine Schäden anrichtet, aber alle später kommenden Marder ausflippen und das Auto komplett zerlegen, wenn sie die Duftnoten des ersteren riechen.
Der Wagen wird jetzt in Zukunft zu Hause immer drinnen in der Garage stehen, wenn es möglich ist. Aber ich bin mit dem ID auch häufig deutschlandweit unterwegs, und da steht der Wagen dann auch öfter mal draußen. Und auch zu Hause lasse ich eigentlich gern das Garagentor offen, wenn der Wagen nass ist.
Also: was kann ich tun, um zukünftige Marder abzuschrecken? Duftstoffe? Ultraschall? Drahtgitter unter den Wagen legen?
Was hilft nach Eurer Erfahrung?
Gruß aus Detmold,
gestern Mittag hat mein ID 19 B einen Marder erlegt.
Der Wagen stand ausnahmsweise in der Nacht zuvor draußen, das Tier war wohl in den Motorraum geklettert und hatte sich in der Verkleidung des Kühlerventilators an den warmen Kühler gekuschelt.
Als ich mit dem Wagen morgens in die Stadt fuhr (immerhin etwa 2 km), passierte noch nichts. Der Wagen stand dann mehrere Stunden lang direkt vor meinem Laden am Rand der Fußgängerzone. Erst als ich den Wagen gegen Mittag wieder anließ, gab es ein furchtbares polterndes und schrappendes Geräusch. Ich dachte "Scheiße, Riemenscheibe von der Nockenwelle abgeschert!". Motor aus, Haube auf, aber nichts Ungewöhnliches zu sehen, Riemenscheibe und alle Riemen fest. Grübel. Motor wieder an, alles normal.
Also habe ich mich auf den Weg zur Bank und dann in die Mittagspause gemacht. Vor der Bank beim Einparken wieder dieses furchtbare Geräusch. Fußgänger drehen sich um und gestikulieren. Ich fahre in die Parklücke, ein Fußgänger kommt zu mir und sagt, dass der Wagen kleine Kunststoffstücke "ausgespuckt" hätte: "Das ist irgendetwas kaputt gegangen!" Ich schaue mir die Kunststoffplättchen auf der Straße an - eindeutig Bruchstücke vom Kühlerventilator.
Also die Motorhaube wieder auf, ich schaue in die Kühlerventilatorverkleidung, ein junger Mann leuchtet mir mit seinem Smartphone. Auf dem ersten Blick sehe ich schon, dass mehrere Blätter des Ventilators abgebrochen sind, Dann kriege ich einen ziemlichen Schreck, als ich sehe, dass da ein kleines Tier mit dunklem weichem Fell drinliegt und noch etwas zuckt.
Das logische Denken sagt einem natürlich sofort, dass das ein Marder sein muss. Was ich von dem Tier sehen konnte, sah aber viel mehr nach einer kleinen Katze oder einem kleinen Kaninchen aus. Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, dass das eine entsprechende Zerrüttung bei mir ausgelöst hat. Ein verängstigtes schwer verletztes oder sterbendes Tier in der Kühlerverkleidung - wie kriege ich das da raus? soll ich damit zum Tierarzt? warum passiert das gerade mir?
Schließlich habe ich mir die Stange der Andrehkurbel genommen und versucht, das Tier aus der Verkleidung heraus zu puhlen bzw. zu schubsen. Hat nicht funktioniert, aber immerhin die Erkenntnis gebracht, dass sich da jetzt nichts mehr bewegte. Also habe ich einen Arbeitshandschuh genommen, das Tier einfach vorsichtig angepackt und aus der Verkleidung gefädelt. Ein Marder, eigentlich ein hübsches Tier. Und zum Glück jetzt eindeutig tot.
Tja, irgendwie auch witzig, "der Frosch" hat einen Marder geschreddert. Sozusagen ein Akt der Selbstverteidigung.
Das wirft bei mir aber die Frage auf, was ich tun kann, um zukünftige Marderangriffe auf die Weichteile meines Wagens zu verhindern. Heute habe ich den Kühlerventilator getauscht und dabei den Motorraum kontrolliert, aber zum Glück keinerlei Bissschäden entdeckt.
Aber es gibt ja die Theorie, dass der "Hausmarder" eines Autos noch keine Schäden anrichtet, aber alle später kommenden Marder ausflippen und das Auto komplett zerlegen, wenn sie die Duftnoten des ersteren riechen.
Der Wagen wird jetzt in Zukunft zu Hause immer drinnen in der Garage stehen, wenn es möglich ist. Aber ich bin mit dem ID auch häufig deutschlandweit unterwegs, und da steht der Wagen dann auch öfter mal draußen. Und auch zu Hause lasse ich eigentlich gern das Garagentor offen, wenn der Wagen nass ist.
Also: was kann ich tun, um zukünftige Marder abzuschrecken? Duftstoffe? Ultraschall? Drahtgitter unter den Wagen legen?
Was hilft nach Eurer Erfahrung?
Gruß aus Detmold,