alternatives Batterieladegerät?
Verfasst: Mo 10. Feb 2014, 13:28
Ausgehend von dem reinen "Batterie"-Thread habe ich mir etwas überlegt, was ich gerne hätte:
Ein batteriebetriebenes Batterieladegerät.
1. Wenn man eine nicht mehr ganz volle und eine geladene Autobatterie über ein normales Starthilfekabel miteinander verbindet, dann wird vielleicht ein Teil der Ladung allmählich von der vollgeladenen in die teilentladene Batterie rüberfliessen, da aber die Leerlaufspannung einer teilentladenen Batterie nicht sehr weit runtergeht, wird der Ladestrom nicht besonders hoch sein und das Ganze wird lange dauern. Ausserdem sind Starthilfekabel in der Grössenordnung von 3m, d. h. die Autos müssen Schnabel an Schnabel stehen.
(Ausbau der Batterie will ich aus anderweitig genannten Gründen vermeiden).
2. Wenn ich einen Spannungswandler 12V DC - > 220V AC im Spenderfahrzeug mit einem normalen Ladegerät in, bzw an der DS anschliesse, wäre das fast das, was ich will. Vorteil der Zweigerätelösung, ich kann mit einem 220V-Verlängerungskabel größere Distanzen überbrücken, Madame könnte in der Garage stehen bleiben.
Nachteil: Der Wirkungsgrad beider Geräte multipliziert sich. Gesetzt, jedes der Geräte liegt vielleicht bei 80%, dann bleiben 64% Gesamtwirkungsgrad über.
Weiterer Vorteil: Wenn man ein "modernes" Ladegerät verwendet, dann könnte man den Akku "gut" behandeln.
Noch ein Nachteil: Ich muß in der Zeit bei den Auto bleiben und für mehr als gelegentliche Auffrischungsladungen ist das nicht geeignet.
3. Verbesserungsidee: Bei Conrad gibt es recht kleine DC/DC-Wandler (TDK-Lambda, oder Traco Power) mit einem Eingangsspannungsbereich zwischen 9 und 36V und mit einer um +-10% trimmbaren Ausgangsspannung von 15V sowie 1A Ausgangsstrom. Das ganze mit bis zu 85% Wirkungsgrad. Das eröffnet die Möglichkeit, irgendwelche Akkus, zum Beispiel aus Notebooks oder aus Akkuschraubern für die Erhaltungsladung oder zum Auffrischen zu verwenden. Mit einer geeigneten Zusatzbeschaltung (Ladeendspannungserkennung oder Ladestromregelung auf der Empfängerseite und untere Ladespannung auf der Spenderseite) könnte man damit etwas realisieren, was unbeaufsichtigt im winterschlafenden Auto verbleiben könnte.
Einmal in der Woche, oder alle 14 Tage ans Auto zu fahren und den Hilfsakku austauschen wäre mir allemal angenehmer als das was ich letzte Woche veranstalten musste.
Aber: Gibt es das vielleicht schon fertig zu kaufen? Z. B. im Solarbereich? Da hat man es doch auch mit permanent wechselnder Eingangsspannung zu tun, die in zivilisierter Weise in Puffer-Akkus eingefüllt werden soll?
Einzige Nebenbedingungen dabei: Das muss mit am besten weniger als 12V Eingangsspannung funktionieren, damit man eben auch eine Autobatterie verwenden kann, und es darf nicht so teuer sein, dass ich mir gleich eine billige 44Ah-Batterie + Starthilfekabel im Baumarkt kaufen kann, die ich dann im Henkelkorb zwischen heimischem Ladegerät und Tiefgarage hin- und her bewege. (Das wäre dann eine 70.-€-Lösung.)
Kennt jemand sowas, hat jemand damit Erfahrung?
Klemens
Ein batteriebetriebenes Batterieladegerät.
1. Wenn man eine nicht mehr ganz volle und eine geladene Autobatterie über ein normales Starthilfekabel miteinander verbindet, dann wird vielleicht ein Teil der Ladung allmählich von der vollgeladenen in die teilentladene Batterie rüberfliessen, da aber die Leerlaufspannung einer teilentladenen Batterie nicht sehr weit runtergeht, wird der Ladestrom nicht besonders hoch sein und das Ganze wird lange dauern. Ausserdem sind Starthilfekabel in der Grössenordnung von 3m, d. h. die Autos müssen Schnabel an Schnabel stehen.
(Ausbau der Batterie will ich aus anderweitig genannten Gründen vermeiden).
2. Wenn ich einen Spannungswandler 12V DC - > 220V AC im Spenderfahrzeug mit einem normalen Ladegerät in, bzw an der DS anschliesse, wäre das fast das, was ich will. Vorteil der Zweigerätelösung, ich kann mit einem 220V-Verlängerungskabel größere Distanzen überbrücken, Madame könnte in der Garage stehen bleiben.
Nachteil: Der Wirkungsgrad beider Geräte multipliziert sich. Gesetzt, jedes der Geräte liegt vielleicht bei 80%, dann bleiben 64% Gesamtwirkungsgrad über.
Weiterer Vorteil: Wenn man ein "modernes" Ladegerät verwendet, dann könnte man den Akku "gut" behandeln.
Noch ein Nachteil: Ich muß in der Zeit bei den Auto bleiben und für mehr als gelegentliche Auffrischungsladungen ist das nicht geeignet.
3. Verbesserungsidee: Bei Conrad gibt es recht kleine DC/DC-Wandler (TDK-Lambda, oder Traco Power) mit einem Eingangsspannungsbereich zwischen 9 und 36V und mit einer um +-10% trimmbaren Ausgangsspannung von 15V sowie 1A Ausgangsstrom. Das ganze mit bis zu 85% Wirkungsgrad. Das eröffnet die Möglichkeit, irgendwelche Akkus, zum Beispiel aus Notebooks oder aus Akkuschraubern für die Erhaltungsladung oder zum Auffrischen zu verwenden. Mit einer geeigneten Zusatzbeschaltung (Ladeendspannungserkennung oder Ladestromregelung auf der Empfängerseite und untere Ladespannung auf der Spenderseite) könnte man damit etwas realisieren, was unbeaufsichtigt im winterschlafenden Auto verbleiben könnte.
Einmal in der Woche, oder alle 14 Tage ans Auto zu fahren und den Hilfsakku austauschen wäre mir allemal angenehmer als das was ich letzte Woche veranstalten musste.
Aber: Gibt es das vielleicht schon fertig zu kaufen? Z. B. im Solarbereich? Da hat man es doch auch mit permanent wechselnder Eingangsspannung zu tun, die in zivilisierter Weise in Puffer-Akkus eingefüllt werden soll?
Einzige Nebenbedingungen dabei: Das muss mit am besten weniger als 12V Eingangsspannung funktionieren, damit man eben auch eine Autobatterie verwenden kann, und es darf nicht so teuer sein, dass ich mir gleich eine billige 44Ah-Batterie + Starthilfekabel im Baumarkt kaufen kann, die ich dann im Henkelkorb zwischen heimischem Ladegerät und Tiefgarage hin- und her bewege. (Das wäre dann eine 70.-€-Lösung.)
Kennt jemand sowas, hat jemand damit Erfahrung?
Klemens