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Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: So 23. Okt 2011, 10:31
von hgk
So nun ist alles zerlegt und die Fußaufnahmen im Block zeigen deutliche Rostspuren vom Wasserlauf
im 3.
und 4. Zylinderfuß
Da die Bilanz ansonsten ernüchternt ist (KW Lager fertig, 3 von 4 Büchsen mit schrägen Laufspuren, Nockenwelle klemmt) werde ich jetzt den Reservemotor fertig machen.
Damit da nicht das gleiche passiert:
Hat mal jemand den Fußbereich zusätzlich noch anders gedichtet?
Mit sonnigen Grüßen
Hans
Re: Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: So 23. Okt 2011, 23:10
von Robert
Hallo Hans,
ich habe mich bei meiner Motorüberholung auch überall umgehört. Einhellige Meinung war, alles perfekt säubern, keine zusätzlichen Dichtmittel. Bisher hält's. Aber warum nimmst Du jetzt den Reservemotor, Du kannst doch jetzt alles an der zerlegten Maschine richten, sind ja keine irreparablen Schäden - mit rd. 1000 Euro und 2 Wochenenden Arbeit rennt die Mühle doch wieder ?!
Grüsse
Robert
Re: Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: Mo 24. Okt 2011, 00:16
von tomsail
Robert Kruse schrieb:
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> mit rd. 1000 Euro und 2
> Wochenenden Arbeit rennt die Mühle doch wieder ?!
>
mit DEM aufwand dann aber nicht wirklich lange!
grüße
thomas
Re: Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: Mo 24. Okt 2011, 00:55
von hgk
Hallo Robert,
da ist leider alles verzogen. (siehe auch "Sommerspielchen?")
Habe das Schadensbild oben eher untertrieben.
Die Büchsen haben auf der einen Seite Überstand und auf der anderen Unterstand.
Drei Kolben sind schief in den Zylndern eingelaufen.
Die Nockenwelle hat fast 9/10 mm Schlag und die Nocken sehen aus wie Berg und Tal Bahnen und haben abgelauferne Seiten. (Hab ich so noch nie gesehen, das heißt aber nichts, weil ich nicht täglich Wellen zerlege)
Die Riefen in der Kurbelwelle sind so tief, daß kein Übermaß mehr paßt.
All das deutet auf einen völlig verzogenen Block hin, wie immer der entstanden ist. Das erklärt auch, warum der Motor eher "zäh" lief.
Die Anlaufscheiben oben sind lt Handbuch ab 71 nur bei BW verwendet worden. (Sieht man auch an der Kupferfarbe)
Der Motor ist irgendwann mal "kaputtsaniert" bzw "verschlimmbessert" worden.
Der Block wandert jetzt in die Ecke und beim Reserveblock ist 6005 nun auch langsam trocken.
Hat jemand außer den Fußdichtungen zusätzlich auch mal was anderes probiert?
Mit nächtlichen Grüßen
Hans
Re: Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: Mo 24. Okt 2011, 08:00
von Sidrolen
Hallo Hans,
ich habe vor über 20 J.jahren mal einen Motor zerlegt, der hatte nach meinen Recherchen sogenanntes Wasserpumpenfett im Fussberech an den Dichtringen, seither mache ich das auch und habe in diesem Bereich nie mehr Probleme mit Wassereindringung in die Ölwanne.
Gruß
Jörg
Re: Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: Mo 24. Okt 2011, 09:21
von Christian T
Hallo Hans,
ist Ewigkeiten her. Ich weiss nicht, ob es das Zeug heute noch gibt. Damals habe ich die Papiedichtungen mit einer ganz dünnen Schicht Hylomar eingesetzt.
Hat ewig gehalten.
Viel Erfolg
Christian
Re: Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: Mo 24. Okt 2011, 12:55
von Thomas Held
Hallo,
ich habe die Papierdichtungen beidseitig mit Dirko-HT eingeschmiert und bin damit nicht alleine und dicht ist auch alles. Nur Papier haelt original auch, aber ich musste die alten Dichtungen vom Block so gut es geht abschaben und da war mir zusaetzliches Dichtmittel lieber...
Gruss,
Tom
Re: Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: Mo 24. Okt 2011, 12:58
von DS20_break
Hallo Tom,
Dirko-HT schwarz oder rot?
Re: Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: Mo 24. Okt 2011, 12:59
von Thomas Held
rot!
Re: Tropfsteinhöhle am Zylinderfuß
Verfasst: Mo 24. Okt 2011, 13:01
von DS20_break
danke