hatte heute Urlaub und die Lust wieder einem Problem auf den Leib zu rücken.
Wer weiß um was für ein Teil es sich auf den Bildern handelt und was verändert wurde?
Hallo,
100 Punkte. Robert Kruse hat ja bereits mehrfach berichtet dass eine Reparatur möglich ist. Ich habe noch "gute" Gelenkleiitungen, allerdings ist die Hydraulikleitung angerostet. Nach dem Entschluss neue Leitungen einzulöten kam die Idee das zweite Problem gleich mit zu erledigen. Untelagscheibe seitlich absägen und später durch Federringe zu ersetzen ist sicher möglich, war mir aber nicht ganz sympatisch. Da ich durch die abgesägte Leitung das Teil eh auf die Drehbank nehmen konnte, habe ich die Bördelung abgedreht, ein 5,5mm Sackloch gebohrt und anschliesend eine Hülse mit M4 Innengewinde und knapp 5,5mm Aussenmass in das Sackloch hartgelötet. Das Ganze nochmal Plangedreht und fertig. Nun kann die Originalscheibe wieder eingelegt werden und mit einer M4 Schraube und einem Tropfen Loctide wird gesichert. Funktioniert und kann immer wieder geöffnet werden. Hat vielleicht noch jemand die genauen Masse der O.Ringe?
so ist das natürlich viel schöner als meine Lösung, das muss ich anerkennen. Die O-Ringe sind 8x2 innen 2 Stück und aussen einer mit 8x2,5 (ob das im Original ein O-Ring war, ist mir nicht so ganz klar, aber Herr P. hat gesagt, das passt).
Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
danke für die Info. Aussen handelt es sich nicht um einen O-Ring, das Ding ist anders geformt. Wenn ein O-Ring lt. Petermann verwendet werden kann, umso besser. Gehe ich recht in der Annahme dass Du die Filzringe wieder verwendest (zumindest der unterm Deckel hat ja keinerlei Verschleiss)?
Gruß
Stefan
PS: da werde ich mal gleich bei Lelebeck die Ein-Paar-Cent O-Ringe bestellen, wenn noch jemand Bedarf hat bitte melden !
Heute wollte ich zwei, für viel Geld gekaufte, NOS-LHM Gelenkleitungen zum Einsatz bringen.
Vorher habe ich die Hydraulikleitung mit dem T-Stück etwas anpassen müßen (der Bogen ist bei den frühen Modellen länger) und wollte meine Arbeit auf Dichtigkeit prüfen.
Die Lötstelle ist super, leider jedoch das Gelenk nicht.
Das tropft...
Also war ich gezwungen die neuen Gelenke zu öffnen und mit der oben beschrieben Methode zu überarbeiten.
Dabei habe ich festgestellt dass die O-Ringe nicht 8x2 sind, wie ich sie schon bei alten LHS-Leitungen vorgefunden hatte, sondern 7x2.
Scheinbar wurde irgendwann die Produktion umgestellt.
Nur mal so als Hinweis.