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Volllastschalter

Verfasst: So 7. Nov 2010, 19:51
von andreas wisniewski
Hallo vom ie,

wenn ich mit dem EFAW diesen Druckschalter prüfe, bekomme ich nach Anleitung bei Stillstand und Leerlauf die vorgegebenen Werte.
laut Prüfpunkt 3 / Arbeitsvorgang D.IE 144-0a soll bei plötzlich geöffneter Drosselklappe die Anzeige zwischen den Stillstand/Leerlaufwerten schwanken.
Hier sieht es an meinem Motor so aus, daß wenn ich schnell öffne, die Anzeige auf dem hohen Wert des Leerlaufs stagniert.
Bei gemäßigtem öffnen der DK stellt sich der Wert bei stehender Maschine ein.

Hat jemand eine Erfahrung in Bezug auf diese Prüfung ??

Gruß

Andreas

Re: Volllastschalter

Verfasst: So 7. Nov 2010, 20:19
von andreas wisniewski
......

" und Mama hat immer gesagt: " Junge kauf keinen IE "......

:)

Re: Volllastschalter

Verfasst: Mo 8. Nov 2010, 19:00
von Hans-Uwe Fischer
Hallo Andreas,

so ganz klar verstehe ich deine Beschreibung nicht. Und leider habe ich meine alten Prüfprotokolle usw. nicht dabei. Ich versuche es mal aus dem Kopf heraus. Um ausschliesslich den Vollastschalter zu prüfen, würde ich das EFAW nicht einsetzen und das 2-polige Kabel und den Unterdruckschlauch vom Vollastschalter entfernen.

1. Jetzt mit einem simplen Durchgangsprüfer den internen Schalter des VS über die zwei Steckerkontakte auf "geschlossen"/ Durchgang prüfen. Ohne Unterdruck, also Schlauch abgeschlossen, entspricht das einer Vollast und der Schalter sollte geschlossen sein.

2. Alles wieder anschliessen und Motor starten und im Leerlauf belassen. Jetzt wieder den Stecker abziehen (egal wie unrund der Motor dabei läuft) und den Schalter auf "geöffnet", also kein Durchgang, prüfen. Der Unterdruck ist bei Leerlauf, also Drosselklappe fast zu, am grössten und "saugt den Schalter auf geöffnet".

3. Jetzt simulieren wir das "plötzliche Gasgeben" duch Ab- und Aufstecken des Schlauches. Der Schalter muss entsprechend schliessen oder öffnen.

Während der ganzen Zeit über kann der Motor im leerlauf bleiben. Das An- und Abstecken geht m.E. am einfachsten an der Spinne. Da reicht ja ein Aufstecken von nur ein paar Millimetern.
Wenn der Schalter im abgeschlossenen Zustand gut schaltet, aber im eingebautem Zustand nur langsam, dann ist irgendwo im "Schlauchbereich usw." eine Verstopfung.
Wenn sich im Leerlauf beim Ab- und Anstecken des 2-poligen Steckers nichts am Motorlauf ändert (Schlauchsystem ist einwandfrei), dann ist vermutlich die Verkabelung des Vollastschalters n.i.o. Die Steuereinheit würde ich vorerst als i.o. betrachten.

HUF

PS: Habe das Ganze in Eile geschrieben. Daher etwas "unaufgeräum".

Re: Volllastschalter

Verfasst: Mo 8. Nov 2010, 20:52
von andreas wisniewski
Hallo Hans-Uwe,

die grundsätzliche Funktion des Schalters ist gegeben - ohne Unterdruck geschl., mit geöffnet.
Wenn ich im Leerlauf den Druckschlauch abziehe qualmt es " schwarz " Gemisch überfettet, nach dem Aufstecken wieder ok.
Meine Frage bezog sich auf das " schnelle " öffnen der DK - da bl. der Schalter offen, bei gemäßigtem öffnen der DK nicht.
Es sieht so aus, die Mechanik würde bei plötzlichem Wechsel der Druckverhältnisse klemmen.
Lt. Handbuch sollte das Verhalten wohl so nicht sein.
Ich hatte halt das EFAW angeklemmt um mal die grunds. Dinge des Handbuchs abzuklopfen - klar es geht auch mit dem Multimeter, aber wenn es schon im Regal steht, das EFAW......

Gruß

Andreas

Re: Volllastschalter

Verfasst: Mo 8. Nov 2010, 21:43
von Hans-Uwe Fischer
Hallo Andreas,

ich benutze das EFAW auch. Um das "plötzliche" Gasgeben zu testen, habe ich Punkt 3. beschrieben. Alles ohne, dass der Motor aufheult. Dann kann man in Ruhe nur diesen einen Punkt testen.
Die anderen Punkte waren mehr der Volständigkeit halber. Das die Mechanik klemmt ist durchaus möglich. Lässt sich bestimmt richten.

Grüsse

Hans-Uwe

Re: Volllastschalter

Verfasst: Mo 8. Nov 2010, 21:56
von andreas wisniewski
Hallo Hans-Uwe

ja, die Simulation funktioniert ja..., werde mich mal um einen Ersatz bemühen.
Ich laboriere halt immer noch an einem unsauberen Motorlauf herum, da gibt es ja genug Fehlerquellen.
Wie vor einiger zeit schonmal berichtet, brachte der überholte Verteiler mit neuen Triggerkontakten und Austausch der Zündkabel schon eine merkliche Änderung/Verbesserung.
Das letze , nicht " überholbare " Teil ist die " alte " Zündspule :)....


Gruß

Andreas