Noch 11 Tage bis "Persephone"!!!
Verfasst: Di 19. Okt 2010, 17:25
Am 5. August wurden in Chile die 33 Bergleute verschüttet. Was hat das mit einer DS zu tun? Nun, seit diesem Tag (zufällig) suche ich ernsthaft nach einer DS.
Die Vorgeschichte: Schon seit Jahren planten mein Bruder und ich, uns einen Kindheitstraum in Form einer Göttin zuzulegen. Nur mit dem „Sharing“ wäre es nicht so einfach, denn er wohnt 200 km entfernt – wer soll wann den Wagen haben? Man hätte also sein bisheriges Alltagsauto auf jeden Fall behalten müssen. Dazu kommt noch, dass meine Frau sich für die DS bis heute nicht begeistern kann (ja, so was soll es geben!).Und wer wartet den Wagen?? Vom Schrauben habe ich keine Ahnung!
Anfang des Jahres war es soweit: Mein Bruder legte sich mit Hilfe von Hans-Otto Meyer-Spelbrink ein DS19 Cabrio, Bj.1968 im 2+-Zustand zu. Anfang Juni durfte ich es mal fahren und er berichtete, dass H.M.O.S. zwei DSse als Alltagsfahrzeuge fährt. „ALLtagsfahrzeug? Das wär’s auch für mich!“ – Da wir in der Delmenhorster Innenstadt wohnen und auch arbeiten brauche ich den Wagen nicht beruflich und fahre max. 5000 km im Jahr – also durchaus ein adäquater Ersatz für meinen derzeitigen Volvo! Zudem haben auch beide keine praktischen Fähigkeiten und lassen Ihre Wagen bei Sascha May in BS warten.
Ab dem besagten 5.8. stöberte ich also im Internet. Mein Ziel: Ein Break (praktisch muß der Wagen dann doch schon sein!) im 2er Zustand, also so, dass in den nächsten Jahren keine weiteren größeren Investitionen nötig sind, am liebsten Bj. 68/69 (neue Front, altes Armaturenbrett). Schnell kommt man da an Restaurationsangebote, wie ein DS 21 bei Sassen für 28.500. Kurioserweise haben alle größeren werkstätten, die Breaks im Aufbau haben, den gleichen Preis.....
Weitere Gespräche brachten mich auf Holland – also mal die Webseiten dort gestöbert. Siehe da: Bei „Garage Timmer“ in Groningen stehen zwei – ein ID 19 Familiale von 1968 und eine 71er Ambulance in weiß, also die Version ohne Notsitze, dafür mit geteilter Rücksitzbank. So fuhren wir Ende August dorthin zum Besichtigunsgtermin. Die Familiale stellet sich schnell als unpraktisch heraus., die Ambulance war gerade zum Lackierer gebracht worden – der Besitzer sah wohl bessere Chancen, den Wagen in kaminrot zu verkaufen.
Während der Karosserierestaurierung (Hohlraumversiegelung und Lack,neue Fenstergummis,neue Dachversiegelung), die von einem ehemaligen Blikwerk-Mitarbeiter durchgeführt wurde, bekam ich immer wieder aktuelle Fotos zugesandt. Mitte September (mittlerweile hatte ich auch einen originalen, allerdings unlackierten und mit leicht defekten Vordersitzen, Break in Süddeutschland ausgeguckt) war die Ambulance fertig. Mit Hilfe von einigen Fotos, die ich sowohl H.M.O.S. als auch Sascha May vorlegte, kam das Urteil: „Den sollte man sich mal genauer angucken“. Also ging es Anfang Oktober wieder nach Groningen zur Probefahrt.Leider konnte ich auch mit Hilfe des DS-Clubs niemanden finden, der mit mir mitfahren konnte. So blieb als Fahrvergleich nur die DS meines Bruders und mein eigenes Auto. Jedenfalls war die Probefahrt schon mal sehr positiv!
Durch die Vorabfotos (und ein Telefonat mit dem Blikwerk-Mitarbeiter, der mir auch versicherte, dass ich in den nächsten Jahren keine größere Investitionen tätigen müsste) war ich ja schon informiert, dass das Chassis ungeschweißt und rostfrei ist. Allerdings entdeckte ich unter den Gummis der hinteren Seitenfenster (die einzigen, die nicht rausgenommen wurden) ein wenig Rost – der soll aber mittlerweile entfernt worden und nicht so schlimm sein.
Jetzt ging es ans Verhandeln. Die gelben Hauptscheinwerfer brauchen noch weißes Licht, und eine Warnblinkanlage muß noch rein.
Am 13.10. kamen die Bergleute in Chile wieder frei. Und an diesem Tag wurden wir uns auch einig. Auf Grund der zeitlichen Umstände neige ich dazu, den Wagen „Persephone“ (nach der Göttin der unterwelt) zu nennen.
Ging zwar schnell ( einige hatten mich gewarnt, sich doch mehrere Wagen anzugucken und sehr kritisch zu sein) – aber ich denke, ich bin kritisch, und wenn der Wagen meinen Ansprüchen entspricht (Nun gut, er hat ein neues Armaturenbrett, aber wenigstens noch das alte Lenkrad) und ich ein gutes Gefühl habe (Man hat mir auch berichtet, das Garage Timmer durchaus ehrliche Autos verkauft) – was würde dagegen sprechen?
Fortsetzung folgt.
Die Vorgeschichte: Schon seit Jahren planten mein Bruder und ich, uns einen Kindheitstraum in Form einer Göttin zuzulegen. Nur mit dem „Sharing“ wäre es nicht so einfach, denn er wohnt 200 km entfernt – wer soll wann den Wagen haben? Man hätte also sein bisheriges Alltagsauto auf jeden Fall behalten müssen. Dazu kommt noch, dass meine Frau sich für die DS bis heute nicht begeistern kann (ja, so was soll es geben!).Und wer wartet den Wagen?? Vom Schrauben habe ich keine Ahnung!
Anfang des Jahres war es soweit: Mein Bruder legte sich mit Hilfe von Hans-Otto Meyer-Spelbrink ein DS19 Cabrio, Bj.1968 im 2+-Zustand zu. Anfang Juni durfte ich es mal fahren und er berichtete, dass H.M.O.S. zwei DSse als Alltagsfahrzeuge fährt. „ALLtagsfahrzeug? Das wär’s auch für mich!“ – Da wir in der Delmenhorster Innenstadt wohnen und auch arbeiten brauche ich den Wagen nicht beruflich und fahre max. 5000 km im Jahr – also durchaus ein adäquater Ersatz für meinen derzeitigen Volvo! Zudem haben auch beide keine praktischen Fähigkeiten und lassen Ihre Wagen bei Sascha May in BS warten.
Ab dem besagten 5.8. stöberte ich also im Internet. Mein Ziel: Ein Break (praktisch muß der Wagen dann doch schon sein!) im 2er Zustand, also so, dass in den nächsten Jahren keine weiteren größeren Investitionen nötig sind, am liebsten Bj. 68/69 (neue Front, altes Armaturenbrett). Schnell kommt man da an Restaurationsangebote, wie ein DS 21 bei Sassen für 28.500. Kurioserweise haben alle größeren werkstätten, die Breaks im Aufbau haben, den gleichen Preis.....
Weitere Gespräche brachten mich auf Holland – also mal die Webseiten dort gestöbert. Siehe da: Bei „Garage Timmer“ in Groningen stehen zwei – ein ID 19 Familiale von 1968 und eine 71er Ambulance in weiß, also die Version ohne Notsitze, dafür mit geteilter Rücksitzbank. So fuhren wir Ende August dorthin zum Besichtigunsgtermin. Die Familiale stellet sich schnell als unpraktisch heraus., die Ambulance war gerade zum Lackierer gebracht worden – der Besitzer sah wohl bessere Chancen, den Wagen in kaminrot zu verkaufen.
Während der Karosserierestaurierung (Hohlraumversiegelung und Lack,neue Fenstergummis,neue Dachversiegelung), die von einem ehemaligen Blikwerk-Mitarbeiter durchgeführt wurde, bekam ich immer wieder aktuelle Fotos zugesandt. Mitte September (mittlerweile hatte ich auch einen originalen, allerdings unlackierten und mit leicht defekten Vordersitzen, Break in Süddeutschland ausgeguckt) war die Ambulance fertig. Mit Hilfe von einigen Fotos, die ich sowohl H.M.O.S. als auch Sascha May vorlegte, kam das Urteil: „Den sollte man sich mal genauer angucken“. Also ging es Anfang Oktober wieder nach Groningen zur Probefahrt.Leider konnte ich auch mit Hilfe des DS-Clubs niemanden finden, der mit mir mitfahren konnte. So blieb als Fahrvergleich nur die DS meines Bruders und mein eigenes Auto. Jedenfalls war die Probefahrt schon mal sehr positiv!
Durch die Vorabfotos (und ein Telefonat mit dem Blikwerk-Mitarbeiter, der mir auch versicherte, dass ich in den nächsten Jahren keine größere Investitionen tätigen müsste) war ich ja schon informiert, dass das Chassis ungeschweißt und rostfrei ist. Allerdings entdeckte ich unter den Gummis der hinteren Seitenfenster (die einzigen, die nicht rausgenommen wurden) ein wenig Rost – der soll aber mittlerweile entfernt worden und nicht so schlimm sein.
Jetzt ging es ans Verhandeln. Die gelben Hauptscheinwerfer brauchen noch weißes Licht, und eine Warnblinkanlage muß noch rein.
Am 13.10. kamen die Bergleute in Chile wieder frei. Und an diesem Tag wurden wir uns auch einig. Auf Grund der zeitlichen Umstände neige ich dazu, den Wagen „Persephone“ (nach der Göttin der unterwelt) zu nennen.
Ging zwar schnell ( einige hatten mich gewarnt, sich doch mehrere Wagen anzugucken und sehr kritisch zu sein) – aber ich denke, ich bin kritisch, und wenn der Wagen meinen Ansprüchen entspricht (Nun gut, er hat ein neues Armaturenbrett, aber wenigstens noch das alte Lenkrad) und ich ein gutes Gefühl habe (Man hat mir auch berichtet, das Garage Timmer durchaus ehrliche Autos verkauft) – was würde dagegen sprechen?
Fortsetzung folgt.