Ventilfedern
Verfasst: Mi 29. Sep 2010, 13:44
Hallo,
im Zuge der Komplettierung meines Austauschzylinderkopfes habe ich heute mal angefangen, die Ventilfedern zu messen. Zunaechst mal verhalten sich die grossen und kleinen Federn fuer sich jeweils gleich unter Belastung, soll heissen, beim gemeinsamen Komprimieren zweier Federn auf einer Gewindestange messe ich keinerlei Laengenunterschiede (Aufloesung ~ 0,2 mm).
Das erspart mir schon mal das einzelne Belasten aller Federn entsprechend der Angaben im Reparaturhandbuch.
Laut Handbuch sollen die inneren Federn eine Laenge von 31 mm haben bei Belastung unter (12,6 +/- 1) kg. Ich habe dann eine solche Feder mit 11.8 kg Bleigewichten (also in etwa dem unteren Toleranzwert fuer 31 mm Laenge) belastet und ihre Laenge gemessen. Dabei komme ich auf 29 mm, also zu wenig, d.h. ausgeleiert.
Zaehle ich hier Erbsen oder sollte man an den Federn etwas machen/tauschen? Letzteres scheidet wohl aus, ich habe lediglich aeussere Federn (beim Franzosen) gefunden. Ob die allerdings nach Handbuch tariert sind, weiss man sicher auch erst nach einer Messung.
Die anderen Messungen, insbesondere an den grossen, aeusseren Federn habe ich (noch) nicht gemacht. Den 11,8 kg-Stapel aus Bleigewichten mit einer Hand ueber der Feder zu balancieren, waehrend die andere Hand die Federhoehe ueber der Tischkante misst, war mir zunaechst mal Artistik genug. (Fuer diese Federn ist noch ein weiterer Messpunkt bei hoeherer Belastung angegeben, ebenso bei den grossen Aussenfedern...)
Im entlasteten Zustand haben uebrigens sowohl die inneren, wie die aeusseren Federn exakt die Masse, die im Ersatzteilkatalog angegeben sind.
Mit Bitte um Kommentare,
Gruss,
Tom
im Zuge der Komplettierung meines Austauschzylinderkopfes habe ich heute mal angefangen, die Ventilfedern zu messen. Zunaechst mal verhalten sich die grossen und kleinen Federn fuer sich jeweils gleich unter Belastung, soll heissen, beim gemeinsamen Komprimieren zweier Federn auf einer Gewindestange messe ich keinerlei Laengenunterschiede (Aufloesung ~ 0,2 mm).
Das erspart mir schon mal das einzelne Belasten aller Federn entsprechend der Angaben im Reparaturhandbuch.
Laut Handbuch sollen die inneren Federn eine Laenge von 31 mm haben bei Belastung unter (12,6 +/- 1) kg. Ich habe dann eine solche Feder mit 11.8 kg Bleigewichten (also in etwa dem unteren Toleranzwert fuer 31 mm Laenge) belastet und ihre Laenge gemessen. Dabei komme ich auf 29 mm, also zu wenig, d.h. ausgeleiert.
Zaehle ich hier Erbsen oder sollte man an den Federn etwas machen/tauschen? Letzteres scheidet wohl aus, ich habe lediglich aeussere Federn (beim Franzosen) gefunden. Ob die allerdings nach Handbuch tariert sind, weiss man sicher auch erst nach einer Messung.
Die anderen Messungen, insbesondere an den grossen, aeusseren Federn habe ich (noch) nicht gemacht. Den 11,8 kg-Stapel aus Bleigewichten mit einer Hand ueber der Feder zu balancieren, waehrend die andere Hand die Federhoehe ueber der Tischkante misst, war mir zunaechst mal Artistik genug. (Fuer diese Federn ist noch ein weiterer Messpunkt bei hoeherer Belastung angegeben, ebenso bei den grossen Aussenfedern...)
Im entlasteten Zustand haben uebrigens sowohl die inneren, wie die aeusseren Federn exakt die Masse, die im Ersatzteilkatalog angegeben sind.
Mit Bitte um Kommentare,
Gruss,
Tom