Ventilschaftdichtungen und 67iger Ventile
Verfasst: So 18. Jan 2009, 09:14
Guten Morgen,
ich weiß, das Thema Schaftabdichtungen war hier schon sehr oft dran, ich habe auch mithilfe der Foren Suche sehr fleißig gelesen, aber ich bin immer noch ein wenig ratlos.
DX Motor 3/1967, komplett original. Keine Ventilschaftabdichtungen vorhanden. Ventilschäfte im Durchmesser nur 0,01mm abgenutzt, Ventilführungen im Durchmesser innerhalb der Toleranz, insgesamt wenig kippeln des Ventils in der Führung.
Auslaßventile: Am oberen Ventilschaftende kaum erkennbare Spuren der Kipphebel, Dichtfläche an der Tulpe mit minimaler Zustellung sofort perfekt überschliffen. Sehr wenig Ölkohle. Soweit, sogut. Das würde ich so lassen.
Einlaßventile: Am oberen Ventilschaftende deutlich erkennbare Spuren der Kipphebel, die sich aber doch sehr einfach abschleifen ließen. Der Ventilsitz an der Tulpe zwar rund und dicht, benötigte aber sehr langes und tiefes Schleifen auf der Ventilkegelschleifmaschine bis er auf der gesamten Fläche wieder getragen hat. Da mach ich mir schon Gedanken wie tief so eine Härteschicht am Tellerrand ist. Für die geschätzte Laufleistung von 200000km wirklich wenig Ölkohle auf dem Teller. Oder die Laufleistung ist viel geringer.
Den Wagen habe ich fast nicht bewegt seit dem Erwerb. Ich meine mich auch nicht erinnern zu können das er im Leerlauf gebläut hätte, wie hier oft zu lesen war. Das würde zu dem guten mechanischen Zustand der Teile passen.
Was mach ich nun?
Baue ich einen Satz neue Einlaßventile des alten Typs ein weil mir die Sorge um die Härteschicht keine Ruhe läßt?
Soll ich dann auch die eigentlich guten Einlaßführungen wechseln gegen solche mit Abstreifer?
Und paßt dieser Aufbau, geometrisch und Materialpaarung, zu meinen alten Ventilen mit den langen hohen Einstichen am Ventilschaftende?
Oder sage ich einfach "never change a winning Team" und baue alles sorgfältig gereinigt und frisch geschliffen wieder zusammen? Das wäre am ehesten meine Intention. Nur, wenn ich da nochmal dran muß da habe ich was zu tun!
Was würdet Ihr machen?
Gruß
bernd
ich weiß, das Thema Schaftabdichtungen war hier schon sehr oft dran, ich habe auch mithilfe der Foren Suche sehr fleißig gelesen, aber ich bin immer noch ein wenig ratlos.
DX Motor 3/1967, komplett original. Keine Ventilschaftabdichtungen vorhanden. Ventilschäfte im Durchmesser nur 0,01mm abgenutzt, Ventilführungen im Durchmesser innerhalb der Toleranz, insgesamt wenig kippeln des Ventils in der Führung.
Auslaßventile: Am oberen Ventilschaftende kaum erkennbare Spuren der Kipphebel, Dichtfläche an der Tulpe mit minimaler Zustellung sofort perfekt überschliffen. Sehr wenig Ölkohle. Soweit, sogut. Das würde ich so lassen.
Einlaßventile: Am oberen Ventilschaftende deutlich erkennbare Spuren der Kipphebel, die sich aber doch sehr einfach abschleifen ließen. Der Ventilsitz an der Tulpe zwar rund und dicht, benötigte aber sehr langes und tiefes Schleifen auf der Ventilkegelschleifmaschine bis er auf der gesamten Fläche wieder getragen hat. Da mach ich mir schon Gedanken wie tief so eine Härteschicht am Tellerrand ist. Für die geschätzte Laufleistung von 200000km wirklich wenig Ölkohle auf dem Teller. Oder die Laufleistung ist viel geringer.
Den Wagen habe ich fast nicht bewegt seit dem Erwerb. Ich meine mich auch nicht erinnern zu können das er im Leerlauf gebläut hätte, wie hier oft zu lesen war. Das würde zu dem guten mechanischen Zustand der Teile passen.
Was mach ich nun?
Baue ich einen Satz neue Einlaßventile des alten Typs ein weil mir die Sorge um die Härteschicht keine Ruhe läßt?
Soll ich dann auch die eigentlich guten Einlaßführungen wechseln gegen solche mit Abstreifer?
Und paßt dieser Aufbau, geometrisch und Materialpaarung, zu meinen alten Ventilen mit den langen hohen Einstichen am Ventilschaftende?
Oder sage ich einfach "never change a winning Team" und baue alles sorgfältig gereinigt und frisch geschliffen wieder zusammen? Das wäre am ehesten meine Intention. Nur, wenn ich da nochmal dran muß da habe ich was zu tun!
Was würdet Ihr machen?
Gruß
bernd