verbeulter Boden durch TÜV?
Verfasst: Fr 11. Jan 2008, 22:50
Liebe Freunde, auf mich kommt ein völlig abwegiges Problem zu und ich möchte diesbezüglich ganz allgemein um Rat und Erfahrungen bitten.
Hab mir in Holland eine 1969er DS Break gekauft und muss in Kürze das komplette Prozedere mit Vollgutachten usw. beim TÜV erledigen.
Die Probleme fangen schon mit den Papieren an, die ja komplett neu erstellt werden müssen, indem der hiesige TÜV alles, was es hier im DS-Club an hilfreichen Papieren zum Download gibt, nicht anerkennt, da ja kein "echter" Citroën-Stempel drauf ist (die Dokumente könnte ich ja am PC selbst gebastelt haben, Totalfälschung sozusagen) und auch Citroën Deutschland mir da nicht weiterhelfen kann (oder will).
Aber irgendwie werd ich das schon schaukeln...
Weiters, und das ist meine eigentliche Frage: Wenn der TÜV das Auto über der Grube hat, kommt der gute Herr Ingenieur unweigerlich mit seinem Hydraulikstempel und will das Auto irgendwo mittig anheben, um u.a. die Freigängigkeit der Räder und Bremsen zu prüfen. Da die DS doch in Querrichtung keinerlei Querträger, Achsrohre o.ä. hat (wie "normale" Autos), kann das doch nur mit einem total verbeulten Unterboden enden, oder? Ich hätte mich ja nicht mehr dran erinnert, aber mein Vater erzählte mir gestern, dass vor gut 35 Jahren genau das beim TÜV-Termin unserer damaligen Familien-DS passiert ist. Zuerst hats der TÜV-Mann genau zwischen den Vorderrädern probiert, Frontschürze kaputt, dann hinter dem Motorblock, mit Ergebnis heftiger Buckel im Fussraum vorne. Ich erinnere mich allenfalls noch, dass Paps dann stinksauer mit einem Vorschlaghammer versucht hat, den Boden wieder runterzuklopfen. Auch im Kofferraum war eine nette Wölbung nach oben, und wieder kam der fette Hammer zum Einsatz. Papa hat derb geflucht damals...
Natürlich kann man den TÜV-Mannen erklären "Hey, lasst das sein, das geht schief", aber ich kenn doch unseren TÜV: Auch mein mittlerweile 47jähriger VW-Bus hat so seine konstruktiven Spezialitäten, und ich denke, nach 600000km und 23 Jahren "Do it yourself" kenn ich mich damit aus und weiss um die Dinge, aber wenn ich dem TÜV-Mann diesbezüglich was erkläre, dann kommt er immer mit Grundsatzdiskussionen wie z.B. "Wer von uns beiden ist denn nun der studierte Ingenieur und der Fachmann?" und glaubt mir rein gar nix.
Wie soll man mit sowas umgehen, was sind da Eure Erfahrungen? Habt ihr auch verbeulte Unterböden oder habt ihr alle TÜV-Leute, die sich mit DS auskennen?
Hier bei uns war, sagte der TÜV-Chef, ca. 1968 die letzte DS zur HU da, und alle Prüfer, die hier jetzt arbeiten, sind nach 1968 gekommen, also hat noch keiner eine DS jemals live gesehen. Leider gibts in erreichbarer Nähe keinen TÜV, wo es anders wäre. Eine TÜV-Wallfahrt quer durch Deutschland, bis man einen findet, der sich auskennt, kann also nicht die Lösung sein. Dazu hätt ich auch dienstlich gar nicht die Zeit.
Hab mir in Holland eine 1969er DS Break gekauft und muss in Kürze das komplette Prozedere mit Vollgutachten usw. beim TÜV erledigen.
Die Probleme fangen schon mit den Papieren an, die ja komplett neu erstellt werden müssen, indem der hiesige TÜV alles, was es hier im DS-Club an hilfreichen Papieren zum Download gibt, nicht anerkennt, da ja kein "echter" Citroën-Stempel drauf ist (die Dokumente könnte ich ja am PC selbst gebastelt haben, Totalfälschung sozusagen) und auch Citroën Deutschland mir da nicht weiterhelfen kann (oder will).
Aber irgendwie werd ich das schon schaukeln...
Weiters, und das ist meine eigentliche Frage: Wenn der TÜV das Auto über der Grube hat, kommt der gute Herr Ingenieur unweigerlich mit seinem Hydraulikstempel und will das Auto irgendwo mittig anheben, um u.a. die Freigängigkeit der Räder und Bremsen zu prüfen. Da die DS doch in Querrichtung keinerlei Querträger, Achsrohre o.ä. hat (wie "normale" Autos), kann das doch nur mit einem total verbeulten Unterboden enden, oder? Ich hätte mich ja nicht mehr dran erinnert, aber mein Vater erzählte mir gestern, dass vor gut 35 Jahren genau das beim TÜV-Termin unserer damaligen Familien-DS passiert ist. Zuerst hats der TÜV-Mann genau zwischen den Vorderrädern probiert, Frontschürze kaputt, dann hinter dem Motorblock, mit Ergebnis heftiger Buckel im Fussraum vorne. Ich erinnere mich allenfalls noch, dass Paps dann stinksauer mit einem Vorschlaghammer versucht hat, den Boden wieder runterzuklopfen. Auch im Kofferraum war eine nette Wölbung nach oben, und wieder kam der fette Hammer zum Einsatz. Papa hat derb geflucht damals...
Natürlich kann man den TÜV-Mannen erklären "Hey, lasst das sein, das geht schief", aber ich kenn doch unseren TÜV: Auch mein mittlerweile 47jähriger VW-Bus hat so seine konstruktiven Spezialitäten, und ich denke, nach 600000km und 23 Jahren "Do it yourself" kenn ich mich damit aus und weiss um die Dinge, aber wenn ich dem TÜV-Mann diesbezüglich was erkläre, dann kommt er immer mit Grundsatzdiskussionen wie z.B. "Wer von uns beiden ist denn nun der studierte Ingenieur und der Fachmann?" und glaubt mir rein gar nix.
Wie soll man mit sowas umgehen, was sind da Eure Erfahrungen? Habt ihr auch verbeulte Unterböden oder habt ihr alle TÜV-Leute, die sich mit DS auskennen?
Hier bei uns war, sagte der TÜV-Chef, ca. 1968 die letzte DS zur HU da, und alle Prüfer, die hier jetzt arbeiten, sind nach 1968 gekommen, also hat noch keiner eine DS jemals live gesehen. Leider gibts in erreichbarer Nähe keinen TÜV, wo es anders wäre. Eine TÜV-Wallfahrt quer durch Deutschland, bis man einen findet, der sich auskennt, kann also nicht die Lösung sein. Dazu hätt ich auch dienstlich gar nicht die Zeit.