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23 IE Benzinpumpe undicht
Verfasst: Sa 27. Okt 2007, 17:55
von MartinB
Jetzt hab ich schon die 2. Benzinpumpe die zwar pumpt aber am Gehäuse undicht ist. Unterhalb des Steckers läuft der Sprit raus und nicht wenig.
Kriegt man das irgendwie wieder dicht? Hat das schon mal jemand gemacht? Oder sind die Teile reif für die Tonne?
Gruß Martin
Re: 23 IE Benzinpumpe undicht
Verfasst: Sa 27. Okt 2007, 19:22
von Hans-Uwe
... wenn's eine originale Pumpe ist, nicht in die Tonne schmeissen. Die lassen sich vermutlich reparieren.
Zur mögl. Ursache: Ist die Rücklaufleitung verstopft? Wenn ja, dann kann sich ein gewaltiger Druck aufbauen.
HUF
Re: 23 IE Benzinpumpe undicht
Verfasst: So 28. Okt 2007, 01:50
von gonzo
..die ist mit O.-Ringen abgedichtet.Die kannst Du leicht erneuernn.Die Maße habe ich nicht parat,da bei mir welche aus der Grabbelkiste paßten....
Gruß Brndt
Re: 23 IE Benzinpumpe undicht
Verfasst: So 28. Okt 2007, 10:07
von MartinB
Sind beides Originalpumpen. Rücklaufleitung muss ich prüfen. Danke für den Tipp! Die O-Ring Dichtung sitzt unter dem Deckel, der mit 4 Schlitzschrauben befestigt ist. Dort ist nicht das Problem. Die Pumpen sind weiter unten undicht, zwischen dem Kunststoffteil und dem Metallgehäuse. Genau beim Elektro-Stecker.
Kann man diese Stelle neu abdichten? .......aber wie kommt man da ran, bzw. wie zerlegt man das Pumpengehäuse?
Gruß Martin
Re: 23 IE Benzinpumpe undicht
Verfasst: So 28. Okt 2007, 11:27
von Hans-Uwe
Hallo Martin,
mein Ansatz ist folgender: Du hast offensichtlich innerhalb kurzer Zeit zwei Original-Pumpen zerstört. Das lässt m. E. auf Probleme ausserhalb der Pumpen schliessen.
Diese Pumpen funktionieren folgendermassen: Die Pumpe baut einen Druck auf. Das unter der kleinen silbenernen Metallhaube arbeitende Regelventil / Überdruckventil öffnet bei ca. 4-5 bar(?) und leitet den "überflüssigen" Sprit zurück in den Tank.
Ist dieses Ventil blockiert (Verschmutzung, Rost usw.) oder/und die nachfolgende Rücklaufleitung verstopft, baut die Pumpe einen Druck auf, wie er mechanisch/konstruktiv eben möglich ist. Das könnte ein Mehrfaches des Regeldruckes sein. Vermutlich ist dafür aber die gesamte Pumpe nicht ausgelegt (warum auch?). Jetzt sucht sich der Sprit seinen Weg durch die schwächsten Stellen in der Pumpe nach draussen.
Falls es so sein sollte, dürfte der nachgeschaltete 2bar-Druckregler am Verteilerring mit der Zeit auch überlastet sein.
Vielleicht bringt die Fehlersuche im Umfeld der Pumpe den Erfolg. Es ist durchaus möglich, dass die beiden "defekten" Pumpen dann wieder funktionieren.
HUF
Re: 23 IE Benzinpumpe undicht
Verfasst: So 28. Okt 2007, 15:20
von MartinB
Hallo HUF,
vielen Dank für deinen Beitrag. Jch werde mich sobald wie möglich auf die Fehlersuche ausserhalb der Pumpe machen. Es ist gut möglich dass die Rücklaufleitung verstopft ist, denn ich habe immer mal wieder Probleme mit verschmutztem Benzinfilter bzw. Dreck im Tank.
Der 23iger wurde vor ca. 2 Jahren nach 20jähriger Standzeit wieder in Betrieb genommen. Hierbei wurde u. a. auch die alte, undichte Benzinpumpe gegen eine gute gebrauchte ersetzt. Ich bin seither so um die 10.000 km gefahren, ohne nennenswerte Probleme. Letzte Woche habe ich das Leck an der Pumpe bemerkt und meine Ersatzpumpe eingebaut, welche tadellos funktioniert und auch dicht ist. Mittlerweile habe ich von einem Freund eine gebrauchte Pumpe bekommen, die bei der Überprüfung jedoch an genau der selben Stelle undicht ist wie die anderen.
Bevor ich auf eine nicht Originale Pumpe mit nur 2 Anschlüssen umrüste oder weitere evtl. defekte Pumpen kaufe, würde mich interessieren, ob noch jemand ähnliche Erfahrungen mit IE-Pumpen gemacht hat oder ob es einen Tipp gibt wie sich die Pumpen neu abdichten lassen, denn funktionieren tun sie ja noch.
Gruß Martin
Re: 23 IE Benzinpumpe undicht
Verfasst: Mo 29. Okt 2007, 07:13
von Christoph
Hi Martin,
ich hatte mal das selbe Problem, glaube ich. Ich nehme an das Brndt/Gonzo auch diese Stelle meint: Zwischen dem Blechbecher der das Gehäuse der Pumpe ist, und dem vorderen Teil kommt Benzin raus. Und da ist eben auch ein O-Ring drunter. Leider ist der Becher an vier Stellen umgekrempt zur Befestigung. An diesen Stellen muß man das Blech zurückbiegen, dann kann man den Becher abziehen, und sieht den, in meinem Fall total porösen O-Ring, dessen Maß ich leider auch nicht mehr weiß.
War es diese Undichtigkeit, die Du meintest?
Grüße,
Christoph