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Fühlstift Kupplungskorrektor

Verfasst: Di 25. Sep 2007, 02:31
von tomsail
Hallo alle!

nachdem die erweckung meiner 74er DS20 nach 18jahren standzeit zuerst recht erfogreich war, muckt sie nun ein wenig.

grund: der vergaser ist vollkommen verdreckt mit tankrost.
laut vorbesitzer ist der tank schonmal gereinigt worden, aber da haben die herren wohl den vergaser vergessen.
der tank kommt bei der anstehenden vollrestauration später dran, aber der vergaser sollte gangbar sein.
drum will ich die gasfabrik ausbauen, teilzerlegen und eine ultraschall-reinigung vornehmen.

nun steht im werkstatthandbuch man soll beim ausbau des vergasers den kupplungskorrektor mittels "fühlstift A" blockieren, damit man ihn später nichtmehr einstellen muss. leider ist folgend weder viel über den "fühlstift A", noch über das blockieren in korrekter position beschrieben.

ich tappe hier völlig im dunkeln. wie kann ich mir einen "fühlstift A" bauen und damit den korrektor arretieren?

grüße
thomas

Re: Fühlstift Kupplungskorrektor

Verfasst: Di 25. Sep 2007, 03:49
von Til
Hallo Thomas - Du kannst ganz einfach einen Bohrer nehmen (ich glaube 2.5mm passt, macht aber auch nichts wenn er ein bischen duenner ist) - falls das nicht klappen sollte, ist in der Anleitung genau beschrieben, in welche Richtung man die Achse bis zum Anschlag drehen muss, und dann wieder etwas zurueck bis der Stift einrastet - viel Erfolg - Til

PS: gute Idee mit dem Vergaser reinigen

Re: Fühlstift Kupplungskorrektor

Verfasst: Di 25. Sep 2007, 17:32
von Bernhard(Süd)
Hallo Thomas,

...ich habe vorletzten Sommer (nachdem endlich der neubeschichtete, rostbefreite Tank eingebaut war) den vergaser ohne Ausbauen gereinigt:
Einfach Luftansauhung weg, dann allen Rostschlamm mit z,B. Q-Tips (große Sorgfalt, damit keine Fussel reinkommen!) und Benzin geläst und rausgeholt. Einwandfreise Ergebnis!

Grüße Be

Re: Fühlstift Kupplungskorrektor

Verfasst: Di 25. Sep 2007, 23:02
von tomsail
hallo alle,

prima, habe den korrektor erfolgreich blockiert. mit viel glück den abgebrochenen verschlusstopfen herausbekommen.

der vergaser war ziemlich schlimm verdreckt.
doch das ernüchternde: drosselklappenwelle der 1. stufe ist ausgeschlagen und ein "spezialist" hat die anschlagschrauben verstellt. die anschlagschraube der 1. stufe hatte garkeinen kontakt mehr zum hebel und folglich hat sich die drosselklappe ein wenig ins gehäuse eingearbeitet :-(

mangels lehre hab ich die "anschlag+1/3" methode angewandt.

motor sprang nach schwimmerkammerfüllung sofort an!
vorerst also wieder "rangierbar", um eine vergaserevision werd ich im zuge der restauration wohl nicht herumkommen.

grüße
thomas