Axialspiel Lenksäule
Verfasst: Mo 23. Jul 2007, 00:10
Hallo,
zum Thema Einstellen des Axialspiels der Lenksäule finde ich in mehreren technischen Unterlagen den Hinweis, daß die Spiralfeder auf der Lenksäule mittels der Schelle ganz (bis zum Anschlag, "..bis sich die Ringe der Feder berühren...") nach oben Richtung Lenkrad zusammengedrückt werden soll.
Das hab`ich nun gemacht.- bzw. eigentlich nur, bis sich die Federumgänge nahezu berühren, denn:
Frage 1: Wie kann denn ein Spiel bestehen bzw. eine Feder wirksam sein, wenn diese vollständig komprimiert ist?? Und drückt die dann nicht erst recht gnadenlos (da spielfrei?!?) auf die Kugeln des Kopflagers-?
2. In der Rep-Anleitung steht "Axialspiel Null"; mehrere Fachleute geben aber an: "0,5 - 1,0 mm". WAS stimmt, und aus welchem Grund-???
3. Seh`ich das richtig, daß besagte Feder die Lenksäule lediglich nach oben in deren Kopflager drückt? WIE aber justiere ich das Axialspiel exakt, wo doch lt. Anleitungen einfach nur die Feder angespannt werden soll (was ja kein Justiervorgang ist)-??
4. Effekt: Der Mechaniker, der die neue Lenkung vor Kurzem montiert hat, hat offenkundig eine der Schrauben an einem der Lagergehäuse für die Servolenkung nicht festgezogen, etwa 1/2 Umdrehung hat gefehlt (grrrrrrrrrr !!!).
Nach dem erneuten Lockern und paarweisen (nicht über Kreuz!!) Festziehen der Lagerhalbschalen hat sich das Lenksäulen-Axialspiel bereits von Null auf geschätzt knapp 1 mm verändert. Das wäre also jetzt (trotz nicht mit Gewalt völlig komprimierter Feder...) gut und bleibt auch so, unabhängig von der Spannung der Feder!.
Aber: Die Lenksäule läßt sich nur schwergängig und "zögerlich" um besagte knapp 1 mm axial bewegen. UNd zwar durch Herausziehen des Lenkrads. Nach meinem Verständnis müßte aber die besagte Feder eine Vorspannung dergestalt bewirken, daß das Lenkrad nach unten gedrückt werden kann, um das Axialspiel zu verspüren.
Viele Fragen, wenig Antwort...Also...: Befund trotzdem ok und so lassen-???
Danke für dennoch-Antworten!:
Bernhard
zum Thema Einstellen des Axialspiels der Lenksäule finde ich in mehreren technischen Unterlagen den Hinweis, daß die Spiralfeder auf der Lenksäule mittels der Schelle ganz (bis zum Anschlag, "..bis sich die Ringe der Feder berühren...") nach oben Richtung Lenkrad zusammengedrückt werden soll.
Das hab`ich nun gemacht.- bzw. eigentlich nur, bis sich die Federumgänge nahezu berühren, denn:
Frage 1: Wie kann denn ein Spiel bestehen bzw. eine Feder wirksam sein, wenn diese vollständig komprimiert ist?? Und drückt die dann nicht erst recht gnadenlos (da spielfrei?!?) auf die Kugeln des Kopflagers-?
2. In der Rep-Anleitung steht "Axialspiel Null"; mehrere Fachleute geben aber an: "0,5 - 1,0 mm". WAS stimmt, und aus welchem Grund-???
3. Seh`ich das richtig, daß besagte Feder die Lenksäule lediglich nach oben in deren Kopflager drückt? WIE aber justiere ich das Axialspiel exakt, wo doch lt. Anleitungen einfach nur die Feder angespannt werden soll (was ja kein Justiervorgang ist)-??
4. Effekt: Der Mechaniker, der die neue Lenkung vor Kurzem montiert hat, hat offenkundig eine der Schrauben an einem der Lagergehäuse für die Servolenkung nicht festgezogen, etwa 1/2 Umdrehung hat gefehlt (grrrrrrrrrr !!!).
Nach dem erneuten Lockern und paarweisen (nicht über Kreuz!!) Festziehen der Lagerhalbschalen hat sich das Lenksäulen-Axialspiel bereits von Null auf geschätzt knapp 1 mm verändert. Das wäre also jetzt (trotz nicht mit Gewalt völlig komprimierter Feder...) gut und bleibt auch so, unabhängig von der Spannung der Feder!.
Aber: Die Lenksäule läßt sich nur schwergängig und "zögerlich" um besagte knapp 1 mm axial bewegen. UNd zwar durch Herausziehen des Lenkrads. Nach meinem Verständnis müßte aber die besagte Feder eine Vorspannung dergestalt bewirken, daß das Lenkrad nach unten gedrückt werden kann, um das Axialspiel zu verspüren.
Viele Fragen, wenig Antwort...Also...: Befund trotzdem ok und so lassen-???
Danke für dennoch-Antworten!:
Bernhard