Feuer im Motorraum !!!!
Verfasst: So 22. Jul 2007, 19:21
Freitag
Kleiner Ausschnitt aus unserem Reisetagebuch
Heute ist Rückreisetag von unserem Kurzurlaub im herrlichen Spreewald
................ Letzte Instruktionen an Frau Becker-Mexico ( Ziel, schnell oder langsam, Autobahn oder Landstasse...... ) und die Fahrt ging los. Fahrtzeit von Lübbenau ca. 5,1\2 Std bis München. Nachdem sich die DS in dem Urlaub ja ausruhen konnte und den Hinweg auch nur auf dem Rücken einer alten Diesellok (DB Reisezug) meistern musste, sollte sie nun richtig gefordert werden.
Mit halb durchgetretenem Gaspedal glitten wir mit 140 km auf der Autobahn Richtung Bayern. Da es wieder unerträglich heiß war, kurbelte A alle Fenster runter und bis auf das es total laut war, genossen wir die Fahrt ( besonders U ) „ Also , ich muß schon sagen, der Wagen läuft ja top „ schmeichelte A „ Ja ich bin selbst ganz begeistert, man muß sich vorstellen wann dieses Auto gebaut wurde und wir können immer noch mit dem heutigen Verkehr mithalten“ erwiderte U.
Nachdem getankt und ein paar kalte Getränke gekauft waren, wieder 100 km zurückgelegt waren, überkam U ein leichtes Hungergefühl nach einem leckerem Eis. Wir hatte die ehemalige Landesgrenze zur DDR schon länger überwunden und befanden uns zwischen Hof und Regensburg, genauer auf der A93 Abfahrt Mitterteich wo sich ein Autohof befindet. Die Ausfahrt endet an einer T-Kreuzung als plötzlich beißender Rauch aus dem Motorraum kam. Haube schnell geöffnet stellte U fest, dass es vo. re. im Motorraum brannte, irgendwo beim und über dem Auspuffkrümmer. Da U keine Möglichkeit zum löschen hatte, schlug er die Motorhaube wieder zu, startete das Auto - was glücklicherweise funktionierte - und raste auf den 200 m entfernten Parksteifen der ARAL Tankstelle. Aus dem Auto springend rief er A noch zu: „Motorhaube öffnen“ und kam Sekunden später mit 2 Eimern Wasser von der Tankstelle wieder. U riss die Motorhaube auf und forderte A auf die Eimer Wasser in der Motorraum zu entleeren. Nach nochmaligen Nachfragen A`s : „ Einfach draufschütten ? „ „JAAAA“! ergossen sich 20 Liter Scheibenreinigungswasser über die Flammen und löschten das Feuer. Um sicher zu gehen, daß das Feuer sich nicht wieder entfacht, riss U noch die angekokelten Repro Dämmatten, die er glücklicherweise nur mit Sprühkleber befestigt hatte, von der Motorhaubenlinnenseite.
Puh, noch mal gut gegangen.
Nun standen wir da, U analysiere den Schaden und A suchten sich ein schattiges Plätzchen unter einen Strauch und erwartete die Hiobsbotschaften. Ein Leitungsbruch der Hydraulikleitung führte wahrscheinlich zum Brand, der aber außer einer angekokelten Dämmatte nicht viel angerichtet hat. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt, der per Ferndiagnose der Göttin eine 60cm bis 1m lange 4,5mm dicke Leitung, Schlüsselweite 9, verschrieb, musste jetzt nur noch irgendwo so eine Leitung aufgetrieben werden. U hatte sich einige Adressen von den umliegenden Citroenhändlern telefonisch geben lassen und versuchte nun das besagte Ersatzteil zu besorgen. Bei der 3. Werkstatt hatte er Glück. Eine halbe Stunde später rollte ein Serviceauto der Firma Liebert aus Selb ein, der unserem Auto die nötige Leitung (irgendeine aus einem XM) verpasste. Die Göttin erhob sich wieder und tat so als wenn nichts gewesen wäre.
Zurück auf der Autobahn gewannen wir langsam wieder Vertrauen und kamen um 18.30 Uhr glücklich , durchgeschwitzt zu Hause an.
Fazit der Rückreise : Ein Feuerlöscher muß her!!!!!
Kleiner Ausschnitt aus unserem Reisetagebuch
Heute ist Rückreisetag von unserem Kurzurlaub im herrlichen Spreewald
................ Letzte Instruktionen an Frau Becker-Mexico ( Ziel, schnell oder langsam, Autobahn oder Landstasse...... ) und die Fahrt ging los. Fahrtzeit von Lübbenau ca. 5,1\2 Std bis München. Nachdem sich die DS in dem Urlaub ja ausruhen konnte und den Hinweg auch nur auf dem Rücken einer alten Diesellok (DB Reisezug) meistern musste, sollte sie nun richtig gefordert werden.
Mit halb durchgetretenem Gaspedal glitten wir mit 140 km auf der Autobahn Richtung Bayern. Da es wieder unerträglich heiß war, kurbelte A alle Fenster runter und bis auf das es total laut war, genossen wir die Fahrt ( besonders U ) „ Also , ich muß schon sagen, der Wagen läuft ja top „ schmeichelte A „ Ja ich bin selbst ganz begeistert, man muß sich vorstellen wann dieses Auto gebaut wurde und wir können immer noch mit dem heutigen Verkehr mithalten“ erwiderte U.
Nachdem getankt und ein paar kalte Getränke gekauft waren, wieder 100 km zurückgelegt waren, überkam U ein leichtes Hungergefühl nach einem leckerem Eis. Wir hatte die ehemalige Landesgrenze zur DDR schon länger überwunden und befanden uns zwischen Hof und Regensburg, genauer auf der A93 Abfahrt Mitterteich wo sich ein Autohof befindet. Die Ausfahrt endet an einer T-Kreuzung als plötzlich beißender Rauch aus dem Motorraum kam. Haube schnell geöffnet stellte U fest, dass es vo. re. im Motorraum brannte, irgendwo beim und über dem Auspuffkrümmer. Da U keine Möglichkeit zum löschen hatte, schlug er die Motorhaube wieder zu, startete das Auto - was glücklicherweise funktionierte - und raste auf den 200 m entfernten Parksteifen der ARAL Tankstelle. Aus dem Auto springend rief er A noch zu: „Motorhaube öffnen“ und kam Sekunden später mit 2 Eimern Wasser von der Tankstelle wieder. U riss die Motorhaube auf und forderte A auf die Eimer Wasser in der Motorraum zu entleeren. Nach nochmaligen Nachfragen A`s : „ Einfach draufschütten ? „ „JAAAA“! ergossen sich 20 Liter Scheibenreinigungswasser über die Flammen und löschten das Feuer. Um sicher zu gehen, daß das Feuer sich nicht wieder entfacht, riss U noch die angekokelten Repro Dämmatten, die er glücklicherweise nur mit Sprühkleber befestigt hatte, von der Motorhaubenlinnenseite.
Puh, noch mal gut gegangen.
Nun standen wir da, U analysiere den Schaden und A suchten sich ein schattiges Plätzchen unter einen Strauch und erwartete die Hiobsbotschaften. Ein Leitungsbruch der Hydraulikleitung führte wahrscheinlich zum Brand, der aber außer einer angekokelten Dämmatte nicht viel angerichtet hat. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt, der per Ferndiagnose der Göttin eine 60cm bis 1m lange 4,5mm dicke Leitung, Schlüsselweite 9, verschrieb, musste jetzt nur noch irgendwo so eine Leitung aufgetrieben werden. U hatte sich einige Adressen von den umliegenden Citroenhändlern telefonisch geben lassen und versuchte nun das besagte Ersatzteil zu besorgen. Bei der 3. Werkstatt hatte er Glück. Eine halbe Stunde später rollte ein Serviceauto der Firma Liebert aus Selb ein, der unserem Auto die nötige Leitung (irgendeine aus einem XM) verpasste. Die Göttin erhob sich wieder und tat so als wenn nichts gewesen wäre.
Zurück auf der Autobahn gewannen wir langsam wieder Vertrauen und kamen um 18.30 Uhr glücklich , durchgeschwitzt zu Hause an.
Fazit der Rückreise : Ein Feuerlöscher muß her!!!!!