DS 23 IE HA - Motor fest ???
Verfasst: Do 31. Mai 2007, 02:08
Hallo liebe Leute,
vor etwa einem Monat hat ein Bekannter von mir sich in Hamburg eine DS 23 IE HA gekauft (Gruß an Torsten ID 20!). Ich habe den Wagen selbst auf eigener Achse von dort nach Ostwestfalen überführt, er lief zu diesem Zeitpunkt seidenweich, der Motor klang besser als der meines eigenen ID 19 B jemals geklungen hat und der Wagen ging mit seinen 126 PS richtig gut ab.
Mein Bekannter hat den Wagen seitdem regelmäßig gefahren, war vor einer Woche auch damit in Berlin und zurück - bisher alles problemlos. Vor zwei Tagen ist er dann mit dem Wagen liegengeblieben. Seiner Schilderung nach lief der Wagen plötzlich sehr schwer, ging im Leerlauf mehrmals aus (er glaubte, der Fliehkraftregler würde im Stand nicht auskuppeln), er musste relativ viel Gas geben, um den Wagen zu bewegen (und meinte, die Kupplung würde rutschen), dann ging der Wagen aus und blieb liegen. Als sein persönlicher Pannenhelfer kam, ließ sich der Wagen noch einmal starten, klang angeblich normal, ging dann aber wieder aus und bewegt sich seitdem nicht mehr.
Sein Pannenhelfer (ein angeblicher Fachmann) hat ihm daraufhin gesagt, die HD-Pumpe (die zugegebenermaßen undicht war) hätte sich festgefressen und würde sich nun so schwer drehen, dass der Motor das nicht mehr schaffen würde. Völliger Unsinn, wenn Ihr mich fragt. Derselbe Mann war es übrigens auch, der meinte, dass der Motor nach dem ersten Stillstand normal geklungen hätte...
Ich habe mir den Wagen heute abend (bzw. gestern abend) jetzt angesehen und mit einem befreundeten Bastler (der allerdings keine DS-Erfahrung hat) diverse Dinge ausprobiert. Da mein Bekannter von der Version mit der festgefressenen HD-Pumpe nicht abzubringen war, haben wir erst einmal die Pumpe ausbauen müssen, um ihm zu zeigen, dass die ganz normal drehte...
Hier die aktuell vorliegenden Symptome:
- Der Anlasser spricht an, spurt anscheinend ein, macht aber nur einen kurzen scharfen Schlag, der Motor dreht nicht. Weil wir dachten, dass sich vielleicht nur das Ritzel am Spurkranz verklemmt hatte, haben wir ihn (den Anlasser) zur Sicherheit gelöst. In demontiertem Zustand dreht er einwandfrei...
- Mit der Kurbel lässt sich der Motor nicht durchdrehen, er lässt sich nicht einmal einen Zentimeter bewegen.
- Wir haben auch in Erwägung gezogen, dass möglicherweise nicht der Motor, sondern das Getrieb fest ist (zwei Gänge gleichzeitig eingelegt oder so...), die Räder lassen sich aber frei drehen.
- Nachdem wir relativ sicher waren, dass das Problem am Motor lag, wollten wir den Ölstand prüfen, erstaunlicherweise ließ sich aber der Ölpeilstab nicht herausziehen, auch nicht mit Gewalt und mit einer Zange. Da war mein nächster Verdacht, dass der Ölpeilstab vielleicht von vornherein fest war und mein Bekannter über tausend Kilometer gefahren war, ohne den Ölstand zu prüfen. Er hat mir aber inzwischen glaubhaft versichert, dass er vor der Berlin-Fahrt noch Öl nachgefüllt hat, und der Peilstab zu dieser Zeit noch völlig o.k. war.
Ich muss zugeben, dass ich nicht der Meisterschrauber bin und gar keine Erfahrung mit Halbautomaten habe. Daher weiß ich nicht, ob die Halbautomatik bei abgestelltem Motor eingekuppelt ist oder nicht. Und ich durchschaue daher auch nicht, ob nicht vielleicht doch ein Getriebe- oder Schaltblockproblem vorliegen könnte. Für mich scheint alles darauf hin zu deuten, dass der Motor festgegangen ist. Und vielleicht hat irgendetwas unten im Kurbelgehäuse einen so üblen Schaden angerichtet, das der Peilstab gequetscht oder umgeknickt ist...
Ich persönlich denke, dass mein Bekannter auf jeden Fall jetzt nicht irgendwelche unerfahrenen Leute weiterschrauben lassen sollte, sondern schnellstmöglich professionelle DS-erfahrene Hilfe in Anspruch nehmen sollte.
Falls jemand von euch eine Idee hat, was da los sein könnte, wären er und ich für Rückmeldungen sehr dankbar.
Gruß aus Detmold,
vor etwa einem Monat hat ein Bekannter von mir sich in Hamburg eine DS 23 IE HA gekauft (Gruß an Torsten ID 20!). Ich habe den Wagen selbst auf eigener Achse von dort nach Ostwestfalen überführt, er lief zu diesem Zeitpunkt seidenweich, der Motor klang besser als der meines eigenen ID 19 B jemals geklungen hat und der Wagen ging mit seinen 126 PS richtig gut ab.
Mein Bekannter hat den Wagen seitdem regelmäßig gefahren, war vor einer Woche auch damit in Berlin und zurück - bisher alles problemlos. Vor zwei Tagen ist er dann mit dem Wagen liegengeblieben. Seiner Schilderung nach lief der Wagen plötzlich sehr schwer, ging im Leerlauf mehrmals aus (er glaubte, der Fliehkraftregler würde im Stand nicht auskuppeln), er musste relativ viel Gas geben, um den Wagen zu bewegen (und meinte, die Kupplung würde rutschen), dann ging der Wagen aus und blieb liegen. Als sein persönlicher Pannenhelfer kam, ließ sich der Wagen noch einmal starten, klang angeblich normal, ging dann aber wieder aus und bewegt sich seitdem nicht mehr.
Sein Pannenhelfer (ein angeblicher Fachmann) hat ihm daraufhin gesagt, die HD-Pumpe (die zugegebenermaßen undicht war) hätte sich festgefressen und würde sich nun so schwer drehen, dass der Motor das nicht mehr schaffen würde. Völliger Unsinn, wenn Ihr mich fragt. Derselbe Mann war es übrigens auch, der meinte, dass der Motor nach dem ersten Stillstand normal geklungen hätte...
Ich habe mir den Wagen heute abend (bzw. gestern abend) jetzt angesehen und mit einem befreundeten Bastler (der allerdings keine DS-Erfahrung hat) diverse Dinge ausprobiert. Da mein Bekannter von der Version mit der festgefressenen HD-Pumpe nicht abzubringen war, haben wir erst einmal die Pumpe ausbauen müssen, um ihm zu zeigen, dass die ganz normal drehte...
Hier die aktuell vorliegenden Symptome:
- Der Anlasser spricht an, spurt anscheinend ein, macht aber nur einen kurzen scharfen Schlag, der Motor dreht nicht. Weil wir dachten, dass sich vielleicht nur das Ritzel am Spurkranz verklemmt hatte, haben wir ihn (den Anlasser) zur Sicherheit gelöst. In demontiertem Zustand dreht er einwandfrei...
- Mit der Kurbel lässt sich der Motor nicht durchdrehen, er lässt sich nicht einmal einen Zentimeter bewegen.
- Wir haben auch in Erwägung gezogen, dass möglicherweise nicht der Motor, sondern das Getrieb fest ist (zwei Gänge gleichzeitig eingelegt oder so...), die Räder lassen sich aber frei drehen.
- Nachdem wir relativ sicher waren, dass das Problem am Motor lag, wollten wir den Ölstand prüfen, erstaunlicherweise ließ sich aber der Ölpeilstab nicht herausziehen, auch nicht mit Gewalt und mit einer Zange. Da war mein nächster Verdacht, dass der Ölpeilstab vielleicht von vornherein fest war und mein Bekannter über tausend Kilometer gefahren war, ohne den Ölstand zu prüfen. Er hat mir aber inzwischen glaubhaft versichert, dass er vor der Berlin-Fahrt noch Öl nachgefüllt hat, und der Peilstab zu dieser Zeit noch völlig o.k. war.
Ich muss zugeben, dass ich nicht der Meisterschrauber bin und gar keine Erfahrung mit Halbautomaten habe. Daher weiß ich nicht, ob die Halbautomatik bei abgestelltem Motor eingekuppelt ist oder nicht. Und ich durchschaue daher auch nicht, ob nicht vielleicht doch ein Getriebe- oder Schaltblockproblem vorliegen könnte. Für mich scheint alles darauf hin zu deuten, dass der Motor festgegangen ist. Und vielleicht hat irgendetwas unten im Kurbelgehäuse einen so üblen Schaden angerichtet, das der Peilstab gequetscht oder umgeknickt ist...
Ich persönlich denke, dass mein Bekannter auf jeden Fall jetzt nicht irgendwelche unerfahrenen Leute weiterschrauben lassen sollte, sondern schnellstmöglich professionelle DS-erfahrene Hilfe in Anspruch nehmen sollte.
Falls jemand von euch eine Idee hat, was da los sein könnte, wären er und ich für Rückmeldungen sehr dankbar.
Gruß aus Detmold,