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Kipphebel
Verfasst: Sa 3. Feb 2007, 18:36
von Pit
Hallo,
da mir mein Ventieltrieb laut vorkommt, wollte ich mal nach dem Spiel der Kipphebel schauen. Leider finde ich keine Werte dazu. Kann mir jemand helfen, wie und wo das Spiel zu messen ist und wie groß es sein darf?
Vielen Dank
pit
Re: Kipphebel
Verfasst: Sa 3. Feb 2007, 19:38
von marc
Hallo Pit,
ich habe das selbe Problem, hatte kürzlich einen thread eröffnet.
Du kannst "Kipphebel tauschen" in die Suche eingeben.
Gruß
marc
Re: Kipphebel
Verfasst: Sa 3. Feb 2007, 20:09
von Pit
Hallo Marc,
ich habe das schon verfolgt. Für mich kam aber kein befriedigendes Ergebnis raus. Weißt Du inzwischen mehr?
Grüße
pit
Re: Kipphebel
Verfasst: Sa 3. Feb 2007, 23:03
von MenrathU
Moin,
da gibt es kein Spiel! Die Kipphebel werden von je einer Feder gegen einen der beiden Lagerböcke gedrückt. Ist das Spiel sämtlicher acht Ventile i.O.?
Re: Kipphebel
Verfasst: Sa 3. Feb 2007, 23:23
von Pit
Hallo Uwe,
ich meine radiales Spiel zwischen Hebel und Welle. Dies macht sich so bemerkbar, dass der Hebel sich von oben gesehen um eine senkrechte Achse etwas drehen lässt. Der Hebel lässt sich auf der Welle natürlich verschieben. Haben eigentlich Ein- und Auslasskipphebel Buchsen? Ihr merkt, ich habe die Hebel noch nicht ausgebaut sondern nur den Deckel abgenommen.
Ventilspiel ist ok.
pit
Re: Kipphebel
Verfasst: Sa 3. Feb 2007, 23:30
von Robert
Hallo Pit,
das nach meiner Erfahrung, die allerdings so gross auch nicht ist, häufigste Problem bei den Kipphebeln ist, dass sich das Ventil in die es betätigende Fläche des Kipphebels (für die es sicher irgendeinen mir jedoch nicht geläufigen Fachausdruck gibt) einarbeitet. Die wird dann konkav, mit der Folge, dass man das Ventilspiel nicht mehr vernünftig einstellen kann. Da die Fläche gehärtet ist, kann man sie nicht einfach abschleifen, weil dann die Härteschicht weg ist. Man merkt das, wenn man bei laufender Maschine den verdächtigen Hebel mit dem Schraubenzieher etwas auf der Welle verschiebt und das Tickern dann aufhört. Wenn Du Deine Kipphebel nicht in die USA zum Rocker-Arm-Spezialisten schicken magst, kann vielleicht der lokale Motoreninstandsetzer Tips geben. Andererseits ist das Problem auch nicht so ein Riesendrama, solange die Schmierung der Hebel ok. ist, kann da ruhig ein bisschen was tickern. Ich habe das Problem am Einlass des 3. Zylinders bei meiner ID, im Laufe von 60000 km hat sich nichts verschlimmert.
Grüsse
Robert
PS.: Da hat sich mein Eintrag mit Deinem überschnitten: Also, ein Verdrehen auf der Welle darf nicht möglich sein. Die Kipphebel haben Buchsen, und die müssten in dem Fall erneuert werden. Wie gesagt, Rocker-Arm-Spezialist in USA oder Motoreninstandsetzer fragen.
Re: Kipphebel
Verfasst: So 4. Feb 2007, 12:26
von marc
Hallo Pit,
die Buchsen die da drin sind sind ziemlich dünnwandig und müssen auf jeden fall
eingepresst werden. Das heißt man muss entweder sehr genau arbeiten oder die Passung
nach dem einpressen fertig bearbeiten.
Ich habe einige Instandsetzer gefragt aber ich glaube das ist denen du blöd, jedenfalls will sowas keiner machen.
Ich verschiebe das Problem auf den Winter, lasse mir dann Buchsen auf der Arbeit mit
Aufmass drehen und passe die dann ein. Wenn du möchtest können wir das dann zusammen machen.
Gruß
marc
Re: Kipphebel
Verfasst: So 4. Feb 2007, 12:52
von Pit
hallo Marc,
welchen Winter meinst du?
pit
Re: Kipphebel
Verfasst: So 4. Feb 2007, 16:29
von marc
nach dem Sommer oder meist du es kommt wieder keiner ?