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…und jetzt das Getriebe

Verfasst: Do 15. Mai 2003, 23:11
von Robert Kruse
Liebe Gemeinde,
nachdem die Lenkung zusammengebaut ist, kommt nun das Getriebe an die Reihe. Es geht um ein Langhuber-Getriebe, das ich zerlegen muss, da sich im Öl zerbrochene Nadeln fanden. Meine Frage für heute: Welches Dichtmittel soll ich für die Abdichtung zwischen Getriebe- und Differentialgehäuse verwenden? Ich schwanke zwischen Leinöl (sagt die Rep.-Anleitung, aber dichtet das ausreichend) und Curil (dichtet gut, aber ändert sich dadurch die Passung zwischen Teller- und Stirnrad, die man ja trocken ausmisst?)
Zweifel sind die Stärke des Dichters oder an der Stärke der Dichtung zweifelnd
Robert

Re: …und jetzt das Getriebe

Verfasst: Fr 16. Mai 2003, 18:01
von MenrathU
Moin,

solch modernes Zeug wie Curil gab es damals eben noch nicht. Deshalb der heute kurios anmutende Tipp mit Leinöl. Ich würde beispielsweise das aushärtende Curil C verwenden, und keine Sorge, die Passung wird durch Flüssigdichtmittel - korrekte Verarbeitung selbstverständlich voraus gesetzt - nicht verändert. Sie schließen lediglich die selbst bei feinster Bearbeitung verbleibenden Rautiefen.

Beste Grüße

Uwe

Re: …und jetzt das Getriebe

Verfasst: Fr 16. Mai 2003, 22:39
von Frank
Und wieder Dirko.
Meine 58er habe ich mit Dirko zusammengeklebt und ist schön dicht.Die Box musste ich wegen Lagerschaden und Zahnausbruch aus dem Tellerrad machen, wobei ich mich eines zweiten Getriebes bediente.Recht leise und schaltet gut.Leinöl, wird tropfen Scuril habe ich noch nicht probiert, Dirko HT ist wohl wegen fehlender Hitze nicht notwendig.Es gibt noch ein schwarzes aus einem Spender.Das benutze ich jetzt und bin sehr zufrieden, neutrale Farbe und sehr gut zu verarbeiten.