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Öldruckmanometer
Verfasst: Fr 25. Aug 2006, 13:19
von ...hannes
Nachdem meine 66/67 ID19 noch keine Öldruckwarnleuchte hat, überlege ich, gleich ein Manometer zu verbauen, wie es zB. Conrad Electronik anbietet. Unklar ist ist mir aber, welchen Geberfühler ich benötige bzw. ob das Normteile sind. Oder kennt jemand sogar eine Quelle für ein etwas dezenteres Manometer samt Geber bzw. kann Tipps zur Installation beisteuern? Danke!
Re: Öldruckmanometer
Verfasst: So 27. Aug 2006, 11:14
von marc
Hallo hannes,
bei meiner ID 19 hat mal jemand nachträglich ein Öldruckschalter eingebaut und zwar ist der an eine Schraube am Zylinderkopf angelötet worden. Da wo diese Leitung Zylinderkopf und Motorblock verbindet. Was das allerdings für einer ist bzw. bei wieviel Druck er schaltet kann man nicht erkennen.
Ich wollte einen dort anbringen wo er bei den anderen Modellen ist (am Block in den Ölkanal) aber das ist bei meinem Block nicht möglich, deswegen habe ich es wieder wie es war montiert.
Wenn du dir das nicht vorstellen kannst könnte ich mal ein Foto machen.
Gruß
marc
Re: Öldruckmanometer
Verfasst: So 27. Aug 2006, 20:05
von ...hannes
Hallo Marc! Leider hast du im Profil deine Mailadresse versteckt, sonst hätte ich dich via Mail kontaktiert. Mich hätte interessiert, warum bei deiner ID19 die Ölkanalschraube am Block nicht zugänglich ist, sodass eine Alternativlösung gesucht wurde. Genau in dieses Schraubgewinde möchte ich einen Fühler einschrauben, der auf elektrischer Basis ein Manometer ansteuert.
Trotzdem, ich bin mir nicht einmal ganz sicher, ob die Schraube, von der ich meine, dass sie die richtige ist ist, es auch wirklich ist, da die Abbildung in meiner Reparaturanleitung etwas ungenau eingescannt ist (siehe Anhang).
lg ...hannes
Re: Öldruckmanometer
Verfasst: Mo 28. Aug 2006, 14:13
von Georg
die alten 1911er Motoren hatten die Leitung hinten, die Unterbringung eines Druckfühlers sollte dennoch möglich sein.
Ich kann Dir den Adapter zur Druckmessung borgen, wenn die Werte eingehalten werden, gut; laufende Kontrolle ist wohl nicht nötig.
Bitte sehr vorsichtig sein beim Hantieren mit dem M7-Gewinde am Zylinderkopf. Es wäre nicht das erste Gewinde, das herausgebrochen ist. Sogar mit der kleinen Ratsche kann das Drehmoment zu hoch sein.
Gruß Georg
Re: Öldruckmanometer
Verfasst: Mo 28. Aug 2006, 22:42
von marc
hi hannes,
haeggele@gmx.de
wenn du deine Tel.Nr mailst dann rufe ich dir am abend man an.
Ich habe meinen Motor gerade ausgebaut, da kann man das gut sehen.
gruß
marc
Re: Öldruckmanometer
Verfasst: Mo 28. Aug 2006, 23:08
von Robert
Hallo Georg, Hannes und Marc,
klärt mich mal mit auf, ich habe da beim letzten Motorausbau nicht drauf geachtet, aber lt Ersatzteilkatalog gibt es hinten am Langhuberblock ausser dem Anschluss für die Leitung zum Kopf noch einen Ölstopfen (Schraube mit Dichtung) - könnte man die durch einen Geber ersetzen?
Grüsse
Robert
Re: Öldruckmanometer
Verfasst: Mo 28. Aug 2006, 23:27
von ...hannes
Hallo Robert! Vorerst sei aufklärend erwähnt, dass meine 66/67 ID bereits den Kurzhubermotor verbaut hat (=alte 2. Front + neue Technik).
Genau das Gewinde für den Ölstopfen meinte ich. In dieses würde ich gerne den Manometergeber schrauben. Vielleicht könnte Marc ein aussagekräftiges Foto einstellen, zumal sein Motor gerade so zugänglich ist?
Re: Öldruckmanometer
Verfasst: Di 29. Aug 2006, 07:54
von Georg
Hallo Robert,
als ich meine DS19 bekam, war mir vorrangig wichtig, dass der Öldruck annähernd stimmt. Ich habe also die obere Schraube der Verbindungsleitung durch meinen Adapter ersetzt, der auf der einen Seite das M7-Gewinde, auf der anderen ein M8 oder M10 hat, auf das sich die übliche Schneidverbindung moderner Druckleitungen schrauben läßt. Dann hab ich festgestellt, welcher Druck im Leerlauf, welcher bei mittlerer Drehzahl und was maximal anliegt.
Leider gibt es in meiner Anleitung von '58 die Vorgabewerte nicht wie beim Kurzhuber, wo bei ~4000 U/min 3,8 bar anliegen sollen. Ich schaffe beim Langhuber ~3 bar. Das sollte ausreichen - kennt jemand Werksvorgaben für Langhuber?
Mit dem später werksseitig verbauten Öldruckschalter, der nicht mehr aussagt, als dass der Öldruck über 0,8 bar steigt hätt ich keinen Nachrüstbedarf, da hat mir meine Messung mehr Info gegeben. Denn wenn bei 4000 U/min auch nur 0,8 bar anliegen (und die Lampe nicht leuchtet), dann liegt was im Argen, man sieht es aber nicht. Ich bin beim Langhuber auch noch nicht so tief vorgedrungen, dass ich DIr Deine Frage bzgl. des Stopfens beantworten könnte, sorry. Ist die Ölpumpe auch wie beim Kurzhuber von außen verschraubt?
Hannes' Variante mit einem Öldruckfühler zum Anschluß an ein Manometer ist der Königsweg.
Marc, aus welchem Jahr ist Deine ID?
Gruß GEorg
Re: Öldruckmanometer
Verfasst: Di 29. Aug 2006, 12:46
von Robert Kruse
Hallo Georg,
Bei mir stehts drin (unter technische Merkmale und Einstellungen am Anfang bzw. DS220.0): Der Öldruck des Langhubers soll bei 60 Grad Öltemperatur und 4000/min 3,8 - 4,1 kg/cm2 betragen Messung genau an dem Punkt, den Du auch genommen hast. Der Ölstopfen hat lt. Ersatzteilkatalog ein Gewinde von 16 x 1,5, das wäre meiner Meinung nach eine solidere Basis für einen Geber als die filigranen M7-Verschraubungen der Leitung. Die Frage wäre doch auch, wo die Manometer in den Jaeger-Armaturenbrettern ihren Druck abgenommen haben, da ist der Vlado Jaksic doch Spezialist.
Grüsse
Robert
Re: Öldruckmanometer
Verfasst: Di 29. Aug 2006, 13:11
von Josef W.
Hallo,
es gab (gibt) einen Kombigeber von Jaeger mit Öldruckschalter und Manomater bei gleichem Gewinde als Ersatz.
Grüße
Josef